Frage von Laurin, 6

Ist es eine logische Konsequenz, daß man als Angehöriger für Schulden der Oma im Heim aufkommen muß?

Im Heimvertrag der Oma steht, daß die Angehörigen für etwaige Schulden gegenüber dem Heim gerade stehen müssen. Sind solche Klauseln üblich? Kann man das vom Betrag her eingrenzen lassen?

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von uhrwerk, 6

Keinesfalls akzeptabel-sogar unzulässig, schau hier: http://www.vzbv.de/12120.htm

Kommentar von blnsteglitz ,

Guter Link . DH

Kommentar von Privatier59 ,

Man beachte den Passus "nicht rechtskräftig", wobei ohnehin die Frage ist, welche Vertragsgestaltungen davon alles betroffen sind. Ich wäre daher sehr vorsichtig, die Sache aufgrund eines einzigen landgerichtlichen Urteils bewerten zuwollen. Wenn man Pech hat, sehen die Kollegen des nächsten Landgerichts das ganz anders!

Antwort
von Mikkey, 5

Hahaha

Ich schließe heute Nachmittag mit meinem Kollegen einen Vertrag, dass ich ihm 5000 Euro leihe und Du sie mir zurückzahlen musst.

Antwort
von Privatier59, 5

Der Heimbetreiber will offenbar die Erfahrungen vermeiden die so mancher Vermieter machen mußte: Wenn die "Oma" kein Vermögen hat, kommt Vater Staat für sie auf, aber nur bis zu jenem Tage wo Oma die ewigen Jagdgründe betritt. Ab da gibts kein Geld mehr und alle gesetzlich zum Erben erkorenen schlagen aus. Es ist die Frage, ob sich das Heim eine Abänderung der Vertragsklauseln bieten läßt. Das ist eine Frage der Anbietermacht und kann so allgemein nicht beurteilt werden.

Antwort
von blnsteglitz, 3

Lach am Samstag Morgen-

Streich den Passus durch und fertig.

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