Stichwort Finanzkrise: Gilt die Sicherheit für 20 000 € denn eigentlich für alle Einzelpersonen; also auch Kinder? Wäre es also sinnvoll, das Geld auch auf den Namen der Kinder anzulegen?

Also, auch wenn die gesetzliche Garantie nur bis 20.000,- gilt, so ist doch mit der neuen Staatsgarantie, dem einlagensicherungsfonds und den anderen Sicherungssystemen (je nach dem ob Sparkasse, Volksbank, private Bank), so rate ich dringend davon ab Entscheidungen nur unter diesem Gesichtspunkt zu fällen.
Bei allen in Deutschland ansässigen Banken die einem der Sicherungsysteme angehören sind auch 100.000,- ja auch 1.000.000,- absolut sicher.
Also nur daran denken von den Sicherungssysteme werden nur Konten erfaßt. keine Zertifikate usw.
Zur Not ein Tagesgeldkonto bei Herrn Steinbrück:
Die Sicherungsgrenze der ING-DiBa liegt durch die Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes deutscher Banken um ein Vielfaches über der gesetzlich vorgeschriebenen Summe von 20.000 Euro. Von daher kann man auch dort mehr als 20.000 Euro anlegen.
Sie sollten sich erst mal klaren werden, was Geld ist, nämlich ein bedrucktes Papier das vom Vertrauen der Menschen existiert. Ist das Vertrauen in dieses weg, ist auch Ihr Papiergeld, egal wo angelegt, weg. Da hilft auch kein Einlagensicherungsfonds mehr.
Das wichtigste ist ein werthaltiges Vermögen in Sachwerte, das Ihnen und Ihrer Familie im Notfall immer zur Verfügung steht, auch nach Ihrem Tod !

Das Geld brauchst Du hier nicht zu streuen und schon gar nicht solltest Du es auf den Namen der Kinder anlegen, denn dann wäre es nicht mehr "Dein" Geld und je nach Alter der Kinder handeltest Du Dir damit beliebig Probleme ein.