Frage von evaluator,

Ist eine Maklerprovision nachträglich anfechtbar?

Hallo zusammen!

Folgende Situation: Wir haben uns letztes Jahr in Baden-Württemberg ein zu bebauendes Grundstück zum Preis von 60000 € gekauft. Der Immobilienmakler hat uns beim Kauf des Grundstücks eine Vermittlungsprovision von 5042,02 € exklusive Mehrwertsteuer (957,98 €) in Rechnung gestellt. Diese ist natürlich viel zu hoch, wie wir jetzt festgestellt haben. Besteht eine Chance diesen Vorgang nachträglich anzufechten bzw. vom Immobilienmakler den überbezahlten Teil zurückzuholen?

Grüße

Jens

Antwort
von Michaelswelt,

also, nach meinem Wissen ( ich kann für nichts garatieren ), gibt es keine genaue Grenze von Provision in der Angelegenheit. Makler können auch 10% und mehr nehmen... Es ist von Gericht zu Gericht unterschiedlich wie sie entschieden haben was wucher ist. Ihr müsst ja sicherlich was unterschieben habe für den Makler ( z.B. beim Notar ), und demnach müsstet ihr dieses auch bezahlen....

Solltet ihr trotzdem der Meinung sein das Ihr zuviel gezahlt habt, dann bleibt euch nur noch eins, ein Anwalt holen. ( glaube aber nicht das ihr damit druch kommt sry )

Antwort
von qtbasket,

In diesem Fall könnte Wucher vorliegen - und das ist natürlich angreifbar.

Allerdings ohne Anwalt geht da nichts. Auch von alleine wird der "Makler" freiwillig keinen Cent herausrücken, ich vermute, dass man da schon eine Klage vorbereiten muss.

Antwort
von evaluator,

Hallo,

das war eine etwas hektische Situation. Da verliert man manchmal ein wenig den Überblick... Danke für die schnelle Antwort.

Antwort
von kalama,

Puh, das ist eine Stange Geld im Verhältnis zum Kaufpreis. Die Provision sollte so zw. 3-7 % liegen- habt ihr denn vorher hierzu keine Informationen eingeholt?Ist der Makler seriös, ist er im Maklerbund? Ich würde erst ein Gespräch mit dem Makler suchen,evtl. Anwalt einschalten und mich dort erkundigen. sieh auch hier: http://www.fr-online.de/wohnen/mieter-kann-geld-zurueckfordern/-/3242122/2889628...

Kommentar von LittleArrow ,

Vorsicht: Ein Grundstück ist keine Mietwohnung, bei der die Rechtsgrundlage eine völlig andere ist.

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