Frage von Seychelles, 57

Ist ein Eidesstattliche Versicherung nötig für ein Erbschein Antrag ?

Mein Mann ist verstorben. Er hatte kein Testament. Da wir auf Malta geheiratet haben hat mich der Amtsgericht zum Notar geschickt weil die Dame im Büro sich weniger auskennt. Der Notar hat mich gefragt was ich alles geerbt habe, ohne der Hintergrund zu erwähnen. Er hat mir auch ein Eidesstattliche Versicherung geschrieben und ein dicke Rechnung von 1000 Eur geschickt. Rechnung für Erbschein kommt noch!! Ist ein Eidesstattliche Versicherung schon jetzt nötig gewesen, oder erst wenn der Amt danach fragt?

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo Seychelles,

Schau mal bitte hier:
Recht Geld

Antwort
von Franzl0503, 40

Seychelles:

Du fühlst dich hilflos ausgeliefert, obwohl dich die Rechtspflegerin des Nachlassgericht korrekt informiert hat. Notar- und Gerichtskosten sind gleich bis auf die Mehrwertsteuer. Du hättest bestenfalls 160 € gespart und das bei einem Nachlasswert von ca. 500 000 €,

Das Erfordernis der Versicherung an Eides statt ergibt sich aus § 2357 II BGB.

Kommentar von Frei123 ,

sehe ich auch so.

In D sind die Behörden im Vergleich zu vielen anderen Ländern noch 'transparent'.

Ausgeliefert fühlt man sich meines Erachtens nur, wenn man sich nicht informiert. Und das ist im Zeitalter des Internets kein grosses Problem mehr.

Kommentar von Seychelles ,

Danke Franzl. Es geht nicht um die zusätzliche Mwst. Mann fühlt sich Hilfslos meinte ich das mann emotional schon unten ist, und man wird dann übers Tisch gezogen durch ein Notar der Dich nicht berät aber einfach so, neben bei fragt "Was hast Du alles geerbt" und wenn ich ein Haus Preis von 300,000Eur sage..... natürlich hab ich eigentlich keine Ahnung warum er fragt und wie wichtig meine Antwort ist. Dann hätte ich mich erstmal beim Makler erkündigt was so ein Haus kostet bevor ich zum Notar gehe. Mann kennt sich nicht aus und der Notar hätte mich erstmal beraten sollen.

Antwort
von Frei123, 34

die EV benötigst du so oder so. Damit stellt sich m.E. nicht die Frage, ob diese schon jetzt nötig war.

Das Amtsgericht ist in diesen Belangen auch zuständig, daher verwundert mich, dass man dich zum Notar geschickt hat.

Kommentar von Seychelles ,

Da mein Mann und ich auf Malta geheiratet haben , und ich bin 3 Jahrelang auf malta geblieben (Mein Mann hatte kein Arbeitserlaubnis und musste rein und raus fliegen) dann war sie nicht sicher ob Maltesisches oder Deutsches Ehegüterrecht. Diese Recht Pflegerin meinte es wird genau so teuer beim Notar wie beim Amtsgericht, bis auf die Mwst. was ich zusätzlich bezahlen muss. Mann ist leider hilfslos und diese Leute ausgeliefert.

Kommentar von Frei123 ,

man ist ganz und gar nicht hilflos und ausgeliefert. Das sind gängige Prozesse, über die man sich informieren kann. Man kann auch beim Notar fragen, wie die Rechtslage ist und zahlt dann gar nichts.

Nun kommen aber Details raus, die den Fall mglw. ganz anders gestalten. Bisher war nur die Rede von der Hochzeit auf Malta, nun scheint es so, dass ihr gar nicht in D gelebt habt - bzw. nur er.

Das sind Informationen, die es komplizierter gestalten.

Hier ein Beispiel aus Schweden: http://www.stockholm.diplo.de/contentblob/1798670/Daten/891166/download_MB__Das_...

Du siehst... man könnte sich auch an anderen Stellen und Quellen darüber informieren.

Kommentar von Frei123 ,

Du hättest also auch hier vorsprechen und dich informieren können http://www.valletta.diplo.de/

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