Frage von DerDave, 132

Ist die Finanzierung mit der Wohnriester der LBS sinnvoll?

Guten Tag,

ich würde gerne eure Meinung zu meiner unten aufgeführten Finanzierung meiner ersten vermieteten Eigentumswohnung die ich über die LBS finanziert habe hören.

Ich habe 2008 eine TwinStar Riester Rente bei der AXA angeschlossen. Der LBS Berater hat mir empfohlen die Finanzierung (eff. 2,93%) zusätzlich mit einen Wohnriester + Bausparvertrag abzuschließen. Somit einen Antrag auf Kapitalübertragung der AXA Riester zu LBS stellen, damit die eingezahlten Beträge, der Wohnriester überschrieben werden.

Der Vorteil hierdurch wäre das ich nach 10 Jahren der Festzinsschreibung, die nächsten 10 Jahre einen garantierten Zins von 2.3% hätte.

Ist die Option vernünftig gewesen?

Was haltet Ihr von der DWS Riester Rente Premium und der Idee die Kapitalübertragung von der LBS zu DWS zu machen? Kommt bei der DWS mehr rum, oder soll ich es jetzt dabei belassen?

Würde mich über konstruktive Beiträge freuen.

Gruß

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Antwort
von billy, 119

Weshalb einen weiteren Riestervertrag, die Finanzierung einer Immobilie hätte man auch mit dem bestehenden Riestervertrag der AXA realisieren können. Für den LBS- Berater stehen wohl mehr die Provisionen im Vordergrund.

Kommentar von DerDave ,

Habe ich leider erst im nachhinein erfahren das ich die AXA auch hätte dafür nutzen können.

Antwort
von MadRampage, 118

Also wenn man alle paar Jahre den Riestervertrag/Anbieter wechselst, macht man mit Sicherheit Verluste und nur die Berater/Verkäufer und Anbieter Gewinn, denn eine (private) Altersvorsorge ist eine langfristige Anlage, die gut geplant und dann durchgehalten werden sollte. Wie auch an der Börse gilt hier: hin & her macht Taschen leer, wegen der Abschlusskosten die in den ersten 5 Jahren voll zu zahlen sind.

Daher mein Rat: Wenn Du eine selbstgenutze Immobilie als Altersvorsorge geplant hast, bleibe beim Riester-Bausparer (=Wohn-Riester).

Gefällt Dir diese Wohn-Riester nun (warum auch immer) nicht mehr, dann lasse den Wohnriestervertrag ruhen (nicht kündigen!) und schließe einen neuen Riester-Vertrag nach guter & ausführlicher Beratung ab und bleibe bei diesem Produkt bis zum Ende!

Kommentar von DerDave ,

Bin mir halt nicht ganz sicher ob diese Art des Riestern die Richtige für mich ist, aber denke mit einer Eigentumswohnung als Altersvorsorge und evtl. später ein Häuschen kann ich die laufen lassen.

Nun ja danke für eure Meinung.

Kommentar von MadRampage ,

Was für dich Richtig ist können wir Dir auch nicht sagen, denn wir kennen Dich, Deine Situation und Deine Pläne nicht.

Aber FALSCH wäre es und ist es alle paar jahre einen Vertrag zu kündigen, denn damit macht man (jedes mal) Verlust, der kaum durch einen besseren Vertrag wieder reingeholt werden kann.

Daher sehr gerne die Riester-Förderung mitnehmen, wenn Du Dir jetzt unsicher wegen dem Wohn-Riester bist dann lasse diesen Ruhen (= Beitragsfrei stellen) und schließe einen niedrig-verzinsten aber kostenfreien Riester-Banksparplan ab (die Kosten werden indirekt über die niedrigen Zinsen bezahlt). Mit einem Riester-Banksparplan kann man sehr günstig die Riesterzulagen mitnehmen und gewinnt Zeit zum Entscheiden.

Antwort
von Larkolas, 102

Nein, das lohnt sich nicht, da du sicherlich schon extrem hohe Abschlusskosten bezahlt hast. Errechne doch mal selber die Differenz zwischen dem Geld im Vertrag und deinen Einzahlungen.

Ist doch klar, dass der liebe LBS-Berater dir lieber mehrere Verträge verkaufen will, daran verdient er doch!

Ohne genauere Zahlen kann man aber auch nichts genaueres dazu weiter sagen.

Kommentar von DerDave ,

Das habe ich mir schon fast gedacht. Erstmal danke für eure Beiträge.

Hab eben mal nachgesehen und musste feststellen, das ich bisher 520€ (31.12.2013) eingezahlt habe und der aktueller Stand meines Altersvermögen 442,32€ (31.12.2013)

Also lasse ich den LBS Wohn Riester jetzt laufen bis die Wohnung abgezahlt ist, richtig?

Antwort
von Niklaus, 82

Wohnriestern geht nur bei selbstgenutzten Immobilien.

  • Immobilie muss derzeit noch in Deutschland stehen (bedingt durch ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes im September 2009 wird diese Beschränkung eventuell bald entfallen),
  • der Eigentümer muss sie selbst bewohnen,
  • hier seinen Hauptwohnsitz angemeldet und
  • seinen Lebensmittelpunkt haben (Hauptwohnsitz).
  • Ferien- und Wochenend-Wohnungen werden nicht gefördert.
  • Es werden nur Eigenheime gefördert, die nach 2007 angeschafft oder fertiggestellt wurden

Quelle: https://www.ihre-vorsorge.de/riester-rente/neues-zuhause-mit-wohn-riester/beding...

Kommentar von JuergenTauRes ,

Ist nicht mehr ganz aktuell... der letzte Punkt stimmt so nicht mehr...

Wobei ich hier die Wohnriester Bausparverträge keinesfalls in Schutz nehmen möchte!

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