Frage von forme, 186

Ist das Steuerbetrug ?

Haus wurde geerbt, der Wert aber mit ca 50.000€ "unterbewertet" für die Steuer. Der Erbe füllte das vom Amtgreicht geschickte Formular zur Werteermittlung selbst aus. Ist hier von einer Steuerhinterziehung zu sprechen ?

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Antwort
von barmer, 164

Hallo, das Formular vom Amtsgericht war sicher nur für die Gebühren beim Erbschein.

Die sind etwas leichtgläubiger als das FA. Die werden selbst nochmal fragen und genauer hinschauen.

Antwort
von qtbasket, 118

Steuerbetrug gibt es nicht !!!

Es gibt Steuerverkürzung und Steuerhinterziehung.

In deinem Fall ist eine Antwort nicht möglich, da entscheidende Details von dir nicht genannt wurden. Unter anderem was für ein Erbe das ist, danach richtet sich der Freibetrag gerade bei Immobilien.

Link:

http://www.finanztip.de/recht/steuerrecht/erbst-19.htm

Antwort
von billy, 73

Wer will denn jetzt wen an den Karren fahren ? Wer kann eidesstattlich versichern das der Erbe ein Formular bewusst falsch ausfüllte ?

Antwort
von EnnoBecker, 72

Ist hier von einer Steuerhinterziehung zu sprechen ?

Für eine Steuerhinterziehung benötigt man zwei Dinge:

  1. eine verkürzte oder nicht rechtzeitig entrichtete Steuer
  2. Vorsatz

Vorsatz aber heit "Wissen und Wollen". Derjenige, der das Haus bewertet hat, musste also wissen, dass es mehr wert war und dass dies steuererheblich ist und er musste auch wollen, dass ein zu niedriger Wert zum Ansatz kommt.

Dabei sprechen wir von der Bewertung nach erbschaftsteuerlichen Grundsätzen, also nach Bewertungsrecht §§ 176 ff BewG. Nicht zwingend vom Verkehrswert.

Damit können wir schon zusammenstellen, welche Angaben für eine Beantwortung fehlen:

  • Wer hat bewertet? Gegebenenfalls in wessen Auftrag und Interesse?
  • Hat derjenige genug Sachkenntnis für eine rechtssichere Bewertung?
  • Falls nicht: Hätte er sich die Dienstleistung "Bewertung" kaufen müssen?
  • Falls ja: Wer beurteilt die angenommene Unterbewertung?
  • Falls Sachkompetenz auf allen Ebenen vorhanden ist oder sich durch Einkauf hätte beschafft werden können: Besteht überhaupt eine Unterbewertung?
  • Falls ja: Stoßen hier lediglich unterschiedliche Rechtsauffassungen zusammen oder war die Unterbewertung bewusst vorgenommen worden?

Das mal so im Groben. Man kann das noch sehr viel verfeinern.

Antwort
von Privatier59, 57

Ist hier von einer Steuerhinterziehung zu sprechen ?

Das ist ein Irrtum vom Amt und zwar bei Dir: Kannst Du uns mal verraten, was das Amtsgericht mit der Steuer zu tun hat? Erbschaftsteuer erhebt -wer hätte es gedacht- das Finanzamt. Und welche Angaben sind da gemacht worden?

Kommentar von EnnoBecker ,

was das Amtsgericht mit der Steuer zu tun hat

Besser lesen: Nicht das Amtsgericht, sondern das Amtgreicht. Das ist neuholländisch für Finanzamt.

Kommentar von LittleArrow ,

Amtgreicht

Da steckt schon "*reich" drin und die Reichen werden stets besteuert. Weil das ja nur ca. 10 % der Bevölkerung trifft, ist diese (grüne) Idee natürlich mehrheitsfähig.

Kommentar von Privatier59 ,

@EB: Wie würde Dein spezieller Freund jetzt schreiben?

"Google Finanzamt"

Ich habs getan:

"Belastingdienst"

Neuholländisch war aber leider nicht im Angebot!

Kommentar von EnnoBecker ,

Hachja, der Belastingdienst.... was ich mit dem schon imer zu tun hatte! Lesen kann man den Kram ja, aber wenn die Leute anrufen, geht das gar nicht.

Zuletzt Marijke van de Maiglöcksche oder so ähnlich.

Kommentar von Primus ,

Mensch EB, Du bringst aber auch alles durcheinander ;-))

Marijke Amado und Eni van de Maiglöcksche heißen de Maidches

Kommentar von Privatier59 ,

Egal ob Marijke oder Eni: Wenn ich gelbe Kennzeichen vor mir sehe, sehe ich rot!

Kommentar von EnnoBecker ,

Die heißen doch alle Maiglöcksche. Und die Hälfte davon heißt Frau Antje.

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