Frage von wfw007, 4

Investition in Bildung ?

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin jetzt bin den Industriefachwirt zur Hälfte fertig, also habe den wirtschaftsbezogenen Teil geschrieben und werde voraussichtlich nächstes Jahr mit der Weiterbildung fertig sein. Ich denke allerdings nicht, dass "nur" ein Fachwirt bei den meisten Unternehmen geschätzt wird in Form von Gehalt oder höhrere Position, obwohl ja laut Deutschen QualifikationsrahmenFachwirte, Meister, Techniker und Bachelor dem Niveau 6 des DQR zugeordnet werden, weil es sich in diesem Sinne um gleichwertige Qualifikationen handelt. Das bedeutet nicht, dass sie gleichartig sind. Die Qualifikationen werden in unterschiedlichen Bildungsbereichen vermittelt und qualifizieren für unterschiedliche Aufgaben.

Ich bin nun am überlegen anschließend noch an der Verwaltungs-und Wirtschaftsakademie zu studieren um den Abschluss Wirtschafts-Diplom Betriebswirt (VWA) zu erlangen um mich für leitende Stellen zu qualifizieren.

Ist mein Vorhaben sinnvoll oder wäre es besser nebenberuflich an einer Fernuni auf einen akkreditieren Bachelor Abschluss zu studieren. Besonders interessiert mich dabei das Fach Recht wobei ich mir ein Studium zum Bachelor of Laws (LL.B.) zwar vorstellen könnte, es mir aber in Teilzeit zu lange dauert und auch teuerer ist als der Betriebswirt an der VWA.

Vielleicht haben Sie ja auch Erfahrungen mit den oben genannten Weiterbildungen / Studium gemacht und können mir davon berichten? Wozu würden Sie mir raten?

Vielen Dank für Ihre Antworten!

Antwort
von Niklaus, 3

Fachwirte, Meister, Techniker und Bachelor sind keine gleichwertigen Ausbildungen.

Kommentar von wfw007 ,

Hallo Nikolaus, hier ein link der das bestätigt, was ich geschrieben habe: http://m.bundesregierung.de/Content/DE/PeriodischerBericht/RundbriefAusbildung/2... die Bundesregierung wird es ja wohl am besten wissen ;-) ich finde das auch gut so vor allem wegen der Chancengleichheit aufgrund von akademischer und beruflicher Bildung. Bei Menschen die neben dem Beruf sich weiterbilden oder studieren (neben 40 bis 50 Stunden Woche + Fahrtweg + Familie + Freunde + Hobbys) wird das meiner Meinung nach viel zu wenig geschätzt, denn solche Leute gehören ebenso zu den so genannten Leistungsträgern, da sie Belastbarkeit, Ausdauer, Zielstrebigkeit und selbstmanagement über 2 bis 3 Jahre bewiesen haben !!!

Kommentar von Niklaus ,

Ja die Regierung kann schreiben was sie will. In diesem Falle ist das wirklich Unsinn. Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, das dies nicht stimmt. Glaube mir, dass ein Meister die Stellen in denen ein Bachelor oder Techniker ausgeschrieben wurde überhaupt nicht bekommt. Ein Meister oder Fachwirt wird auch in den meisten Fällen nicht so viel verdienen als ein Bachelor.

Diese Gleichmacherei hat man doch nur wegen der EU gemacht. Das zieht den deutschen Bildungsstand nach unten. Ich will die Leistung derer, die ihre Abschlüsse auf dem zweiten Bildungsweg gemacht haben nicht herabwürdigen, aber alleine schon die Lehrinhalte sind dermaßen unterschiedlich, dass eine Gleichstellung absoluter Quatsch ist. Du kannst mir das glauben, weil ich alle dies mit eigenen Erfahrungen belegen kann.

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