Internet Surfstick funktioniert nicht richtig. Bleibt man auf den Kosten sitzen?
Eine Freundin ist vorübergehend in eine Wohnung gezogen, die kein Internet hat. Da sich der Abschluss eines Vertrages nicht lohnt, ist sie ins Geschäft und hat dort überprüfen lassen, ob ein Surfstick bei ihrer Adresse funktioniert. Das wurde mit Ja beantwortet und sie hat sich den Stick und eine Flatrate dazu gekauft. Kosten waren dabei ca. 55 Euro. Jetzt ist das Netz aber echt schlecht und es dauert ewig bis eine Seite fertig aufgebaut ist. Sie hat sich beim Anbieter beschwert, aber der meinte nur, dass das Netz ja funktioniert und dass er keine Kosten erstattet. Kann das wirklich sein?
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Leider kann deine Freundin in diesem Fall kein Geld zurück verlangen, da eine besonders hohe Empfangsqualität nicht gewährleistet werden muss, da vertraglich nicht zugesichert. Sie könnte es lediglich mit einer externen Antenne probieren. Manche UMTS Sticks verfügen dafür eine proprietäre Anschlussmöglichkeit.
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Mobiles Internet ist "Best Effort" und wird nicht für einen bestimmten Ort garantiert. Die Freundin könnte ja auch irgendwo in der Innenstadt an einem Punkt mit guter UMTS-Abdeckung das Internet nutzen, d.h. der Surfstick funktioniert.
Wer natürlich nach dem Prinzip "billig ist gut" handelt, der wird vielleicht einen Surfstick bei einem Discounter kaufen, der dann zwar billig ist, aber letztendlich auf ein Netz mit nicht so guter Abdeckung baut. Billig ist eben nicht immer günstig.
Mit anderen Worten: keine Chance. Die AGB werden Dir klar einen Betrieb im Rahmen der technischen Möglichkeiten als ausreichend für die Vertragserfüllung aufzeigen. Die Abdeckung besteht, jedoch sind auch Faktoren wie Stahlbeton, Lage des Hauses etc. relevant für den tatsächlichen Empfang in einem konkreten Gebäude.
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