Frage von stefaneckert, 74

Insolvenzantrag der Krankenkasse

Guten Tag. Ich habe Sozialversicherungsbeitragsrückstände für meinen Angestellten. Bin Freiberufler. Die krankenkasse hat Insolvenzantrag gestellt. Es sind rund 8600€ Gesamtforderung.

Ich habe eine Ratenzahlung von vier Monatszahlungen von je 2200€ angeboten, da ich unbedingt ein Insolvenzverfahren vermeiden möchte. Vorher konnte ich die Beträge aufgrund von Steuertilgungen nicht zahlen.

Die Krankenkasse lässt sich darauf leider nicht ein. In einem zweiten Schreiben habe ich meine Lage geschildert und keine weitere Antwort bekommen.

Habe ich eine Chance für eine weitere Verhandlung(Mediator/Anwalt etc? Außergerichtliche Einigung? Oder muss ich zwangsläufig die Summe sofort zahlen?

Vielen Dank für eine Antwort.

Antwort
von guterwolf, 64

Ich würde auch den Vorgesetzten kontaktieren und ein persönliches Gespräch suchen, gut wäre, wenn du die 1. Rate sofort überweisen könntest.

Eigentlich sind die KK entsprechend kulant. und so groß ist die Summe nun auch nicht, dass man deswegen in die Insolvenz gehen muss.

Ggf. hilft dir ein RA.

Kommentar von vulkanismus ,

Du siehst das etwas zu rosig.

Bei der Sache ist man sehr schnell im Strafrecht.

Und mit Kulanz kann nicht gerechnet werden. Die Summe ist dabei nicht ausschlaggebend.

Wenn die Prüfung Insolvenz ergibt, dann ist das so.

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