Frage von schmidt321, 67

Inkassounternehmen: vollkommen überhöhte Kosten und falsche Vorgehensweise. Was tun?

Anfang November hatte ich mein Semesterticket für den Zug vergessen und wurde kontrolliert. Nach Nachreichen meiner Unterlagen, fragte ich in der Email nach der Bearbeitunggebühr da die sich je nach Unternehmen um einige Euronen unterscheiden kann. In den folgenden Monaten wartete ich und keine Mahnung, kein Brief oder ähnliches kam an. Als im Februar noch kein Brief da war, bin ich davon ausgegangen das mein Kram in der Bürokratie unter gegangen ist. In der Zwichenzeit bin ich aus meinem Elternhaus ausgezogen und nach Hannover gezogen, allerdings wurden mir die Briefe von meinem Eltern immer weitergerreicht. In dem Zeitraum um das Ende der Osterferien in denen meine Eltern 1 Monat im Urlaub in Kanada waren, kam der Brief mit einer Entschuldigung und einer Aufforderung 7€ zu überweisen. Ich bekam es allerdings erst Mitte April mit, da ich mit der Uni ziemlich viel Stress hab ich es nicht auf die Reihe bekommen mich sofort drum zu kümmern und bekam wenige Tage später einen Brief vom Inkassounternehmen mit der Aufforderung 41,10€ zu überweisen. Mit eienr tabelle der folgenden Kosten 8.11 Forderung aus Beförderungsvertrag/Erhöhtes Beförderunggeld 7.00€ 30.3 Mahnauslage 7.00€ 24.4 Zinsen (9.1 - 24.04.2016) 0.09€ 26.04 Inkassokosten 27.00€

Welche Möglichkeiten hab ich dagegen vorzugehen? Ein Anwalt würde ja mehr Geld verschlingen als ich bezahlen müsste, und ich bin armer Student der sich übers Ohr gehauen fühlt.

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Antwort
von Kevin1905, 31

Welche Möglichkeiten hab ich dagegen vorzugehen?

Du zahlst die 7,- € zzgl. der 0,09 € Zinsen an die Bahn.

Mahngebühren pro Mahnbrief bis maximal 2,50 €. Sache erledigt.

Das Inkassobüro wird dann versuchen mit rechtlichen Halbwahrheiten zu begründen warum es Anspruch auf die Kosten habe, das ist aber blabla.

Rechtsvertretung ist keine Frage des Geldes. Wer mittellos ist, hat Anspruch auf Beratungshilfe und ggf. Porzesskostenhilfe. Ist aber unnötig, da der Fall klar und einfach gelagert ist.

Kommentar von Juergen010 ,

Wichtig ist in dem Zusammenhang: Nicht an das Inkassounternehmen zahlen, sondern direkt an den Ursprungs-Gläubiger.

Nur das ist schuldbefreiend.

Im Übrigen haben Inkassounternehmen keinerlei Sonderrechte. Sollten sie tatsächlich versuchen ihre Gebühren per Mahnbescheid geltend zu machen - dem Mahnbescheid fristgerecht komplett widersprechen (ein Kreuzchen im Formular und retour ans Gericht).

Die wissen, dass sie mit einer dann kostenpfliochtigen Zahlungsklage, niemals durchkommen und werden dich in Ruhe lassen.

Definitiv lesenswert: http://www.schuldnerberatung-schickner.de/news/inkassokosten-zulassig-oder-nicht...

Antwort
von barmer, 37

Hallo, 7 EUR überweisen, mit Hilfe Deiner Mails nachweisen, dass Du immer zahlwillig warst und nur die DB schuld an der Verzögerung ist. Sowohl an Inkassounternehmen als auch an DB schreiben.

Viel Glück

Barmer

Antwort
von SteuGeldReturn, 47

Ich konnte bisher immer einen Vergleichsbetrag vorschlagen, hatte zum Beispiel 6,80€ offene Gebühren bei Amazon, habe dann eine Inkassorechnung von 45€ bekommen und mein Vorschlag von 15€ wurde angenommen, probier es mal damit.

lg

Antwort
von Zitterbacke, 41

Entschuldigung, wie gehst du mit deinem Geld um?

Es wird immer einer munter und möchte gern das haben wovon du einen Nutzen hattest.

Welche Möglichkeiten hab ich dagegen vorzugehen?

 Keine !!!

41,10 sind billig für`s Schwarzfahren.

Zahle du "armer " Student.

 Gruß Z... .

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