Frage von Moro1995, 355

Inkassoschreiben wg gekündigter Klarna Ratenzahlung ohne vorherige Mahnungen bekommen

Hallo,

Ich habe folgendes Problem:

Heute morgen fand ich in meinem Briefkasten ein Inkassoschreiben von Ident Inkasso mit der Forderung von 92,05€. Ich hätte meine Raten bei einem Kauf mit Klarna nicht bezahlt und sei auch auf bisherige Mahnungen nicht eingegangen.

Nun, ich kann mich nicht erinnern, irgendetwas über Klarna gekauft zu haben, das ist erstmal das erste, was mich irritiert. Das zweite ist, dass ich auf den Hinweis der Klarna Website, dass Mahnungen oft auch per Mail versendet werden in mein Postfach geguckt hab und dort zwar keine Mahnungen fand, dafür aber dasgleiche Inkassoschreiben, nur mit dem Unterschied, dass hier das kleine aber feine Wort "gekündigt" hinzugefügt wurde.

Ident Inkasso möchte also ohne vorherige Briefbescheide durch Klarna Geld von mir für einen gekündigten Ratenkauf.

Ist das überhaupt legal?

Ich soll bis zum 29.3.2015 zahlen und weiß gar nicht, wie ich mich nun verhalten soll.

Hat jemand Erfahrungen in dieser Richtung oder kann mir sonst Hilfestellung geben?

Vielen Dank!

Antwort
von Kevin1905, 355

Weise das Inkassobüro auf seine Pflichten nach §§ 174 BGB und 11a RDG hin. Gebe eine Frist von 2 Wochen, anschließend Beschwerde ans Aufsichtsgericht und ggf. Strafanzeige wegen versuchter Nötigung und versuchten Betrug.

Untersage unbedingt auch die Speicherung und Weitergabe (z.B. an die Schufa) deiner personenbezogenen Daten.

Kann aber auch tatsächlich nur Briefspam gewesen sein.

Antwort
von Snooopy155, 278

Da Du sicher bist, selbst nichts bei der fraglichen Firma bestellt und erhalten zu haben, würde ich bei dieser Firma telefonisch nach dem Vorgang fragen der den Ratenkauf ausgelöst haben soll. Warst Du das nicht, dann gehe zur Polizei und stelle Anzeige gegen unbekannt wegen betrügerischem Mißbrauch Deiner Identität. Dort erhälst Du eine Vorgangsnummer. Als nächstes erhebst Du gegen den Inkassobescheid Einspruch und nennst die Vorgangsnummer.

Inzwischen ist es Mode geworden unter falscher Identität sich Dinge über das Internet zu bestellen und sich liefern zu lassen und erst durch Mahnschreiben oder Inkassoschreiben erfahern die Betroffenen, dass sie einen Kauf getätigt haben sollen.

Kommentar von vulkanismus ,

Das kann so nicht stehenbleiben.

Das mit dem Telefon kann man völlig vergessen - man wird keine Auskunft bekommen und hat keinerlei Dokumentation.

Ein Inkassobüro kann keinen Bescheid erlassen, sondern nur unbedeutende Briefe schreiben. Also gibt es auch keinen Einspruch.

In solchen Fällen zeigt man keinerlei Reaktion und wartet in Ruhe einen gerichtlichen Mahnbescheid ab.

Gegen diesen kann man dann Widerspruch einlegen.

Antwort
von billy, 230

Meines Erachtens handelt es sich hier um Spam die als e-mail versendet sehr verbreitet ist. Auf dem normalen Postweg versendet, sind diese Nachrichten im Vergleich doch schon seltener. Ich denke man kann mit derlei Müll-Nachrichten relativ gelassen umgehen und sie ignorieren. Um Gewissheit zu bekommen kann man mit der Post ja mal zu einer Beratungsstelle der Verbraucherzentralen gehen, denen sind die Absender meist schon bekannt und es kann Entwarnung gegeben werden. Aktiv sollte man spätestens dann werden wenn die Forderung per gerichtlichen Mahnbescheid ins Haus flattert. 

Antwort
von Primus, 180

Solche Fakeschreiben sind meist als Mail unterwegs, kommen allerdings wie man bei Dir sieht, auch per Post.

Gib den Absender mal bei Google ein und Du wirst sehen, was sich tatsächlich dahinter verbirgt.

Zu 99,9% kann ich Dir schon sagen, dass viele Menschen eine solche Nachricht erhalten haben, die nur für  den  Müll gedacht ist.

Antwort
von Niklaus, 179

Vielleicht aus Versehen Spotify abgeschlossen oder die Kinder villeicht.

Antwort
von HilfeHilfe, 157

Hallo !

du hast 2 möglichkeiten. Zahlen oder höfflich reagieren das du rechtsbeistand hast und die Forderung ablehnst. Ob das Inkassobüro weiter einfrodert mag ich zu bezweifeln.

Hier ein ähnlicher Fall:

http://www.123recht.net/forum_topic.asp?topic_id=445144&ccheck=1

Antwort
von EXinkassoMA, 153

Die Gebühren von Identinkasso (gehört zu klarna) werden nicht eingeklagt 

Ist die Forderung unstrittig dann zweckgebunden an Klarna überweisen

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