Frage von Katinka0714, 170

Inkassobrief

Hallo,

ich habe im letzten Jahr November in einem Versandhaus Kleidung bestellt. Die Lieferung kam auch ohne Probleme an, jedoch war keine Rechnung dabei.

Die nächsten Tage hatte ich noch auf eine Zustellung der Rechnung durch das Versandhaus gewartet, später allerdings habe ich es schlichtweg einfach vergessen.

Nun bekam ich ein Schreiben von einem Inkassobüro mit der Aufforderung den offenen Rechnungsbetrag + 47 Mahngebühren!! + Inkassogebühren etc. binnen 10 Tage zu begleichen.

Ich habe darauf hin beim Versandhaus angerufen und nachgefragt, da mir der Sachverhalt nicht klar war (bzw. in Vergessenheit geraten war). Der Herr am Telefon erklärte mir dann, dass ich letztes Jahr wohl Ware bestellt habe (stimmt ja auch) und die Rechnung nicht gezahlt hätte. Ebenfalls hätte ich auch auf 5 Mahnungen nicht reagiert, daher wurden die Forderungen an das Inkassobüro abgetreten. Ich wies den Herrn darauf hin, dass ich weder Rechnung noch Mahnungen erhalten habe, es stellte sich dann anschließend heraus, dass die Rechnung und Mahnungen an eine ehemalige Adresse von mir versendet wurden (ich habe damals keine Nachsendeantrag gestellt, wohne dort aber seit 1,5 Jahren nicht mehr). Lieferung der Ware ging an die richtige(aktuelle) Adresse. Bin auch der Meinung, dass ich meine aktuellen Kundendaten sorgfältig dem Versandhaus mitgeteilt habe. Ich bekam ja auch Kataloge an die aktuelle Adresse. Der Herr von Otto hat mehr oder weniger zugegeben, dass meine aktuelle Adresse eigentlich bekannt sei, ich soll mich aber trotzdem mit dem Inkassobüro in Verbindung setzen, da das Versandhaus nicht mehr für mich zuständig sei bzw. auch keine Einsicht mehr auf mein Kundenkonto habe.

Wie verhalte ich mich jetzt?? Muss ich einen Widerspruch gegen das Schreiben des Inkassobüros einlegen? Oder sollte ich einfach die Hauptforderung an das Versandhaus überweisen?

Antwort
von EXinkassoMA, 146

Ist EOS ?

EOS ist eine 100 % Tochter von Otto ;)

Überweise die unstrittige Hauptforderung plus 10 € unangekündigt direkt auf das Konto des Versandhauses (nicht an EOS)

Zweckgebunden : Zusatz im Überweisungsträger "Nur hauptforderung"

Da die Rechtsprechung bezüglich außergerichtlicher Inkassogebühren sehr inkassounfreundlich ist ist es extrem wenig wahrscheinlich das expl deswegen geklagt wird

Stell Dich mental trotzdem auf einige böse Briefe von EOS ein

Brauchst Du Gerichtsurteile dann nochmal Bescheid sagen

Gegenüber dem Inkasso würde ich wie folgt schriftlich reagieren

"...Sehr geehrtes Inkasso Team - ich weise die Forderung vollumfänglich zurück - weitere Briefe Ihres Hauses sowie Ihrer Vertragskanzlei werden zu keiner Zahlung führen - einen gerichtlichen Mahnbescheid werde ich deshalb widersprechen - mit der Weitergabe meiner Daten bin ich gem BDSG nicht einverstanden - ich untersage expl die Kontaktaufnahme per telefon .."

Es ist jedoch nicht ausgeschlossen das das Inkassobüro das Schreiben ignoriert und trotzdem weitere Briefe auf den Sünder herabregnen lässt - oft wird z.b in einem weiteren Schreiben eine detailierte "Begründung" für die Zahlungsverweigerung eingefordert ! Eine Begründung oder ein erneutes Zurückweisen der Forderung ist jedoch nicht nötig

Antwort
von billy, 127

Die Forderung des Inkassobüro begleichen und fertig. Wenn man Ware bestellt und erhalten hat, sollte man sich auch um die Rechnung kümmern und nicht 1,5 Jahre warten.

Antwort
von freelance, 128

bei solchen Bestellungen sollte es doch eine Lieferschein geben oder du hast noch eine Bestellbestätigung. Die Trennung von Liefer- und Rechnungsadresse ist üblich. Das sollte erkennbar sein auf den Dokumenten.

Man könnte nun fragen, ob Otto denn das eine oder andere Schreiben zurückbekommen hast, wenn du denn an der alten Adresse nicht mehr wohnst.

Letztlich hast du bestellt, nicht bezahlt und hast dich nicht um die Post an der alten Adresse gekümmert. Damit liegt das Problem bei dir.

Auch wenn Otto nun kulant wäre, so liegt die Forderung beim Inkasso. Und die werden wohl nicht auf ihre Forderung verzichten. Ich würde zahlen - und sämtliche Adressen bei Otto aktualisieren.

Kommentar von Hauseltr ,

hast dich nicht um die Post an der alten Adresse gekümmert. Damit liegt das Problem bei dir.

Nach über 1 1/2 Jahren muss man das wohl auch nicht mehr machen, besonders dann, wenn man die Lieferung an die neue Adresse bekam.

Sollte allerdings die Adresse nur als abweichende Liederadresse angegeben worden sein, liegt das Problem nicht beim Absender!

Kommentar von EXinkassoMA ,

Die Otto kataloge gingen ja an die aktuelle Anschrift

Also hat irgendjemand bei Otto geschlafen

Kommentar von freelance ,
Also hat irgendjemand bei Otto geschlafen

was hat denn das eine mit dem anderen zu tun?

  • Wissen wir denn, wie die Kataloge bestellt wurden?
  • Wissen wir denn, welche Adressen bei der Bestellung angegeben wurden?

Bei einem grossen Händler (online) hatte ich mal 3 Rechnungsadressen und 5 Lieferadressen. Bei jeder Bestellung musste ich die richtige Konstellation auswählen.

Ist da nun eine Standardadresse hinterlegt (z.B. für Dinge wie Kataloge), bei der Bestellung ist jedoch ein Fehler unterlaufen, dann hat da Otto überhaupt keinen Fehler gemacht.

Es kann sein, dass Otto den Fehler machte, aber bei einem der grössten Onlinehändler in D sollte man doch vermuten, dass die ihr Geschäft verstehen.

Kommentar von freelance ,
Nach über 1 1/2 Jahren muss man das wohl auch nicht mehr machen, besonders dann, wenn man die Lieferung an die neue Adresse bekam.

da liegst du falsch. Bei Bestellungen gibt man üblicherweise Rechnungs- und Lieferadresse an.

Ich habe viele Accounts bei Onlinehändlern, wo Adressleichen rumliegen. Und wenn ich dann mal schnell klicke, dann verbindet er gerne falsche Adressen miteinander. Dann geht die Post mglw. an die neue, die Rechnung an die alte Adresse. Das ist die Sorgfaltspflicht bei Bestellungen.

Bei vielen Händlern liegt die Rechnung bei. Bei Otto wohl nicht.

Sorry: der Fehler liegt beim Besteller. Der hat das vergessen und sich nicht um seine Post gekümmert - wenn es auch anders gewollt war und er nicht mehr an der alten Adresse wohnte (egal wie lange das her ist).

Antwort
von Hauseltr, 119

Werbung durch Support gelöscht

Darin gibt es auch einen Rechner zur Höhe der Inkassogebühren.

Immerhin scheint hier ja Otto nicht ganz unschuldig im Bezug auf die Adressen an dem Vorfall zu sein, wenn das so ist, wie du geschrieben hast. aber willst du dich auf ein Gerichtsverfahren einlassen?

Das ist das Problem.

Kommentar von ffsupport ,

Lieber Hauseltr,

Wir möchten dich bitten in Zukunft auf Werbung zu verzichten.

Gerne kannst du dies auch nochmals in unseren Richtlinien nachlesen: http://www.finanzfrage.net/policy

Freundliche Grüße,

Jürgen vom finanzfrage.net Supportteam.

Antwort
von mig112, 112

Die Hauptforderung an OTTO zu zahlen, bringt dich ein Stück weiter an einen Mahnbescheid und einen Schufaeintrag!

Stattdessen musst du unverzüglich die volle Forderung an das Inkassobüro begleichen!

Klingt komisch, ist aber so.

Kommentar von EXinkassoMA ,

@mig112

Klinbgt komisch aber das ist Unsinn hoch 10 was Du hier postest

Nichts für ungut ;)

Kommentar von katalog49 ,
aber das ist Unsinn hoch 10 was Du hier postest

Genau so gut könntest Du uns mitteilen, dass der Nordpol im Norden liegt.....

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