Frage von DeeLaa, 34

Inhalt einer Aufenthaltsbestätigung der Therapie (§35 BtmG). Was gehört wirklich rein?

Hallo,

ich habe vor zwei Monaten eine christliche Reha für Drogen- und Alkoholabhängige nach § 35 BtmG vorzeitig verlassen...dann ging der ärger los. So muss ich für fast 2,5 Monate meine GKV Nachzahlen, weil er mich ohne mein Wissen nicht versichert hat...für den selben Zeitraum habe ich sozusagen schwarz bei denen gearbeitet, weil er mich auch gar nicht bei Ihrem Zweckbetrieb angemeldet hat, OBWOHL ich schon ab dem zweiten Tag bei denen gearbeitet hab.

Aus diesem Grund werde ich auch meinen Anwalt wegen der Nachzahlung einschalten, den er weigert sich den offenen Betrag von knapp 470€ zu bezahlen. Er schreibt mir das auch genauso, das er es nicht zahlen wird und es ihm egal ist. Ich soll es einfach so hinnehmen wie es ist oder machen was ich will...

Ich habe ihn um eine Aufnahmebestätigung gebeten. Diese kam auch an, aber mit dem Inhalt bin ich nicht sehr einverstanden, dort steht:

  • Das ich mich am 19.10.2015 zur Reha kam...das is klar

-Das sie mich am 01.01.2016 im Vereinbetrieb angemeldet haben, damit ich meine laufenden kosten für meine Unterkunft und den Lebensunterhalt decken kann...das finde ich auch noch in Ordnung, obwohl (der Meinung bin ich) eigentlich die dafür aufkommen müssen, weil ich mich ja auf Reha befand und nicht in irgendeiner WG oder so

-Und das ich am 09.06.2016 die Reha wegen einem Rückfall abgebrochen habe und die Einrichtung letztendlich zum 01.07.2016 verlassen haben...das geht für mich überhaupt nicht klar.

Was gehört eigentlich für ein Inhalt rein? Ich bin der Meinung das der Zeitraum vom 19.10.2015 bis 01.07.2016 vollkommen ausreichend ist...mehr braucht da auch gar nicht stehen, vorallem nichts mit Rückfall...was hat das mit einer Aufenthaltsbestätigung zu tun? GAR NICHTS...das beste is, es war ein ZIGARETTENRÜCKFALL. Wenn man das so liest, dann denkt man automatisch an Drogen, vorallem wie er es geschrieben hat...als ob ich da drauf nicht klargekommen wäre oder so. Ich bin am 09.06 auch rausgeschmissen worden, durfte aber am 13.06 wieder kommen. Dann erst habe ich die Reha zum 01.07 verlassen.

Das alles habe ich eben dem Leiter auch gesagt, das SO ETWAS wie mein Verhalten auf der Reha, bzw. die Entlassgründe NICHT in solch eine Bestätigung reingehören und das total fehl am Platz sei. Ich bat ihn darum mir eine neue Auszustellen, wo nur der Zeitraum vermerkt ist, von mir aus auch das mit derm Betrieb.

Er sagte mir, das er MIR keine schicken wird. Wenn jemand eine Bestätigung braucht dann sollen die jeweiligen Personen IHN anschreiben und er würde es dann an sie weitersenden!!! Auf die Frage was das mit dem Rückfall soll, meinte er das des ganz normal und Standard ist und er das sogar reinschreiben MUSS.

(Ja, es ist WIRKLICH eine christliche Reha...)

Mir platzt mit dem Mann bald der Kragen, deswegen mein Frage an euch:

WAS GEHÖRT IN EINE STINKNORMALE AUFENTHALTSBESTÄTIGUNG WIRKLICH REIN UND WIE KANN ICH ES DEM TYP KLARMACHEN?

Danke im Vorraus und liebe Grüße

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Antwort
von RHWWW, 5

Hallo,

wer hat die Reha bezahlt?

Welche genaue Art der Krankenversicherung bestand am 18.10.2015: gesetzlich oder privat? Als Arbeitnehmer? Als Bezieher von Alg? Bezieher von Alg II? Oder ...?

Wer möchte diese Aufenthaltsbestätigung haben?

Normalerweise enthält eine Mitteilung über das Ende einer Reha folgende Daten:

- Beginndatum

- Endedatum

- arbeitfähig oder arbeitsunfähig entlassen

- Name und Adresse der Einrichtung

- Datum, Stempel, Unterschrift (oder mschinell erstellt)

Hat eine andere Stelle (Rehaträger) bereits eine Bestätigung über die Rehadauer erhalten? Dann ggf. dort eine Kopie besorgen.

Gruß

RHW

Antwort
von Gaenseliesel, 20

Hallo,

sorry...... der Sachverhalt ist nicht nur lang, sondern auch wirr, unlogisch und wie mir scheint sehr subjektiv geschildert. :-( 

Für mich beinhaltet eine normale Aufenthaltsbestätigung lediglich den Zeitraum des Aufenthaltes ( von Ort/ Datum zu Ort/ Datum)  wozu auch immer dieser stattfand. Es ist aber durchaus möglich, dass es zur

Aufenthaltsbestätigung der Therapie (§35 BtmG)

abweichende Regelungen und Vorschriften gibt.

Antwort
von Juergen010, 8

Die erste Frage, die sich mir stellte: Wer will denn überhaupt diese Aufenthaltsbestätigung?

Die zweite Frage: Warst Du in der Einrichtung weil Du dort (behördlich oder gerichtlich) eingewiesen wurdest oder warst Du dort freiwillig?

Dritte Frage: Du schreibst von Reha. Reha erhält man entweder von der Krankenkasse oder von der Rentenversicherung finanziert. In beiden Fällen ist man jedoch beitragsfrei gestellt, sofern kein lohnfortzahlender Arbeitgeber existent ist. Was ist bei Dir der Fall?

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