wfwbinder am 22.03.2009 um 12:11 Uhr
Hier wird immer soviel von Inflation gesprochen und ich denke das einige da die Begriffe durcheinander werfen.
Wir haben immer eine Gewisse Inflationsrate. so 1-3 % sind durch die Jahrzehnte immer gewesen. In den Siebzigern hatten wir zeitweilig über 7 %.
Der von @Spezi in einer Antwort angegebene Wert Verlust des Dollars von einem Indexwert von 100 1949 auf 750 in 2009 ist gerade mal 3.474 % jährliche Preissteigerung.
Wenn die "Profis" von Inflation reden, meinen sich allerdings meist erst Hyperinflationen (50 % und mehr pro Jahr). das andere sind einfach mehr oder weniger hohe Preissteigerungsraten, die ja auch mit jweils ja 3 % mehr Zins aufgefangen werden.
Daher die Frage:
Was ist Inflation die beunruhigt? Wieviel % pro Jahr?
Ich denke so ab 3,5 sollte man sich schon Gedanken machen. Das soll aber nicht bedeuten dass man in eine absolute Panik ausbrechen sollte...

So dann gebe ich mein eigenes Statment dazu udn danke allen die sich beteiligt ahben udn noch beteiligen werden wür ihre Meinung.
Ich sehe es auch so, für eine anspringende Konjunktur udn eine geringere Arbeitslosenquote, können wir "auf Zeit" 5% udn eventuell kurz auch etwas mehr mal riskieren.
Unser Ziel sollte es aber sein, unter 3, besser sogar unter 2 % zu bleiben.
Mich würden erhebliche Inflationssteigerungen gegenüber der allgemeinen Rate beunruhigen. 3% +/- 1-3% sind noch akzeptabel und wirtschaftlich erklärbar. Aber ab 6% und höher hätte ich schon eine innere Unruhe. Denn wenn die Schraube erst einmal anfängt kräftig nach unten zu drehen, dann ist schnell (durch Panikmache etc.) eine Hyperinflation am laufen.

Zum Anspringen der Konjunktur könnte ich mir auch kurzfristig (so 8-12 Monate lang) 7-10% Vorstellen, aber im Allgemenen sollte die Inflation eigentlich unter 3% sein. Mit 3-6% könnte man ja notfalls auch noch Leben.
Ab 3% geht jedes Sparprogramm mittel und langfristig in die Binsen.Wenn der Staat das zulässt betrügt er seine Bürger. Und das übergenug strapazierte Warenkörbchen für Salz, Mehl u. Gulasch ist ein amtliches "Betäubungsmittel" für schläfrige Bürger. Der Kampf mit der Inflation hat sich inzwischen auf höhere Ebenen verlagert - man beachte nur den Stand der Goldpreise - ein Jahrtausende alter Indukator für faules Geld.
wfwbinder am 26. März 2009 17:07 wen das Gold so ein guter Indikator für den wahren Wert des Geldes ist, warum schwankt dann der Goldpreis innerhalb von wenigen Monaten um 25 % rauf und runter?
Ich würde als Indikator viel eher die Grundstückspreise und die Mieten nehmen.
Es verhält sich mit dem Goldkurs ähnlich wie bei Aktien mit geringer Marktkapitalisierung. Bei denen genügen schon relativ geringe Verkäufe oder Nachfragen um die Kurse zu bewegen. So kommt es bei der Preisbildung für Gold zu erklärbaren Schwankungen. Das hat jedoch keinen Einfluss auf die sehr bedeutende Erfolgsgeschichte der "Währung Gold" über Jahrzehnte und diese Story ist noch lange lange nicht zu Ende....
ich schätze ab 6% wachsen die Löhne einfach nicht mehr genug mit! Die kaufkraft würde also drastisch sinken