Frage von willli,

IKB Festgeld

Die IKB bietet z.Z. für mich das beste Festgeld für 5 Jahre. Beim lesen der Pressemitteilungen in der letzten Zeit, komme ich jedoch ins grübeln. Sind meine Einlagen wirklich die 5 Jahre sicher, oder kann es passieren, daß, bei evtl. Verkauf der Bank, oder sonstiges, mein Geld verloren ist?

Hilfreichste Antwort von MadRampage,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Dein Geld ist dort sicher:

  • Bis 100.000€ (pro Kunde) über die gesetzliche Einlagensicherung
  • und zusätzlich bis 654,75 Mio. € pro Kunde über die Einlagensicherungsfonds deutscher Banken

quelle: http://www.ikbdirekt.de/tagesgeld_einlagensicherung

Antwort von Niklaus,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Der IKB würde ich mein Geld nicht geben. Aber das hat mit der Subprimekrise 2008 zu tun.

Ob dein Geld bei der Bank sicher ist, hängt von der Höhe der Einlage ab. die EdB ist auf jedenfall Pflicht.

Man muss unterscheiden ob die Bank nur dem Entschädigungseinrichtung (EdB) der Banken angehört oder im Einlagensicherungfonds ist.

Ab dem 31. Dezember 2010 werden durch die EdB Einlagen bis zu einem Gegenwert von 100.000 € gesichert.

Die Entschädigungssumme des Einlagensicherungsfonds sind bei jeder Bank unterschiedlich. Hier kann man sie abfragen http://www.bankenverband.de/themen/geld-finanzen/einlagensicherung/abfrage

Der Einlagensicherungsfonds schützt alle „Nichtbankeneinlagen“, also die Guthaben von Privatpersonen, Wirtschaftsunternehmen und öffentlichen Stellen. Geschützt werden die Sicht-, Termin- und Spareinlagen einschließlich auf den Namen lautender Sparbriefe. Verbindlichkeiten, über die eine Bank Inhaberpapiere ausgestellt hat, wie z.B. Inhaberschuldverschreibungen und Zertifikate, werden hingegen nicht erfasst.

Kommentar von willli,

Guter Tip vom Nikolaus. Lt. Bankenverband wären meine Habseligkeiten gesichert. Aber ich hab mir mal "Sonderbedingungen für Festgeld" bei der IKB ausgedruckt, und da steht: Einlagensicherungsfonds= (1) Schutzumfang: ....... Die Sicherungsgrenze je Gläubiger beträgt 30% ... des haftenden Eigenkapitals der Bank!!!! Wie soll ich das verstehen? Wenn es zu einem Crash käme, wären nur 30% sicher.. oder noch weniger, bei weniger Eigenkapital?? Kann der Nikolaus hierzu etwas schreiben? Oder wird ein Weihnachtmann benötigt?

Kommentar von Niklaus,

Im EdB muss die Bank aber sein. Das ist gesetzlich so.

Kommentar von MadRampage,
Die Sicherungsgrenze je Gläubiger beträgt 30% des haftenden Eigenkapitals der Bank!

Das bedeutet, die Bank ist nicht nur in der gesetztlichen Einlagensicherung, sondern auch im freiwilligen Einlagensicherungsfonds sind: Und dieser haftet pro Kunde mit 30% des haftenden Eigenkapitals der Bank, was immer mehrere Millionen pro Kunde sind (und bei großen Banken wie die Ing-DiBa sind das sogar mehr als 1.000 Millionen = 1 Millarde pro Kunde). Bis zu dieser Höhe sind also die (Sicht-)Einlagen der Kunden zu 100% geschützt

http://www.tagesgeldvergleich.net/ratgeber/einlagensicherung.html

Kommentar von MadRampage,

Hier noch die Zahl für die IKB: Höhe zusätzliche Sicherung: 654,75 Mio. Euro pro Kunde

quelle: http://www.tagesgeld.info/festgeld/ikb-direkt-festgeld/

Kommentar von Niklaus,

Das ist völlig richtig, aber ich dachte dass die 100.000 € schon ausreichen würden.

Antwort von demosthenes,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Die IKB ist ja "eigentlich" pleite, weil sie sich in den USA heftig verzockt hatte, darf nur offiziell nicht pleite gehen, weil dort reichlich Politiker im Aufsichtsrat sitzen, und wurde deshalb auf "unsere" Kosten gerettet.

Mit einem solchen Sch....verein gehe ich keine geschäftlichen Beziehungen ein, egal welcher Zinssatz dort angeboten wird.

Kommentar von willli,

wenn ich mir das leisten könnte, würde ich auch liebend gern verzichten. Die Zinsen locken aber schon sehr. Es ist ein Teufelskreis.......

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