Frage von gerlich,

iich habe bald ein Einkommen aus einem Hausverkauf von 160.000,-€

Meine Rente ist 1.900,- € , wie lege ich das Geld an um möglicht die Abgeltungsteuer zu sparen. Also Geld anlegen von 160.000,-€

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Candlejack,

wie lege ich das Geld an um möglicht die Abgeltungsteuer zu sparen.

Da Abgeltungssteuer immer anfällt, gibt es nur zwei Möglichkeiten: (1) entweder keine oder unter 801 EUR Zinsen produzieren (hat ja althaus schon sehr schön erklärt) - aber wieso auf 100% Zinsen verzichten, nur weil man 26,37% davon abgeben muss ? Milchmädchenrechnung ! Dann doch lieber ordentlich Ertrag, denn 73,63% von richtig gut sind immer noch besser als 100% von nichts oder von wenig ;-) Oder eben (2) sich Anlagen suchen, die so wenig wie möglich steuerpflichtige Erträge produzieren - beraten lassen von einem Fachmann !

Antwort
von jsch1964,

Hmmm,

die ganze Sache hat wohl mehrere Gesichtspunkte.

Zuerst wäre einmal die Frage zu klären, warum Du diese Steuer sparen willst. Die Abgeltungssteuer wird ja nur für die Gewinne der Kapitalanlage fällig und beträgt mit dem Soli zusammen etwa 30%. D.h. etwa ein Drittel der Gewinne geht an den Staat, der Rest ist für Dich. Das Kapital bleibt deins und damit passiert auch nichts. Legt Du also z.B. zu 3% Zinsen an, bleiben davon 2% für Dich übrig. Die Steuer als solche ist zwar doof, aber sie macht Dich nicht arm oder ärmer.

Gehen wir aber einmal davon aus, dass Du tatsächlich diese Steuer sparen willst. Dann bleiben zwei Möglichkeiten:

  1. Du legst es irgendwohin, wo keine Steuern entstehen (Kopfkissen, Safe, Schließfach, Sparbuch), wie schon von anderen beschrieben wurde. Dann zahlst Du zwar keine Steuer, aber die Inflation frisst den Wert des Geldes auf.
  2. Du legst es in eine steueroptimierte Anlage an und verrechnest Gewinne aus Kapitalanlagen mit Verlusten aus Kapitalanlagen in Deiner Einkomenssteuer, so dass unterm Strich ein Plus dabei herauskommt. Die meiner Meinung nach besten Ansätze dazu gehen über Anlagen im Ausland. Mein Favorit sind Investitionen in Verlustzuweisungen aus Business-Angel-Investments. (Klingt komisch, geht aber). Das ist natürlich keine Mainstream-Anlage, die Du an jeder Ecke bekommst, aber sie funktioniert sehr gut und ist explizit zum Steueroptimieren gemacht.

Achtung: Ich bin Spezialist für Nischen-Konzepte. Wenn Du lieber das tun willst, was alle andern auch tun, sind meine Vorschläge nichts für Dich.

Kommentar von Candlejack ,

zusammen etwa 30%. D.h. etwa ein Drittel der Gewinne.

Wir wollen doch bei solchen Themen bitte auch bei den klaren Fakten und Zahlen bleiben ! Der Betrag wird ja durch Dein Gerunde auch immer höher. Zuerst sind die 26,37% AGS inkl. Soli fast 30% und dann sind 30% auch fast noch 1/3 ! Da wären wir also von 26,37% schon auf 33,33% = 6,96%. Das wäre innerhalb der AGS schon wieder eine "Rundung" in Höhe der AGS + Soli :-) 26,37% sind wesentlich näher an 1/4 als an 1/3 dran !

Kommentar von jsch1964 ,

Wo Du recht hast, hast Du recht. Da habe ich wohl ein bisschen zu grob "über den Daumen gepeilt". Selbst mit Kirchensteuer bleibt es näher am 1/4.

Dann formuliere ich mal um: D.h. etwas mehr als ein Viertel der Gewinne geht an den Staat, der Rest ist für Dich.

und

Legst Du also z.B. zu 4% Zinsen an, bleiben davon fast 3% für Dich übrig.

Sonst noch was? ;-)

Antwort
von LittleArrow,

um möglichst die Abgeltungsteuer zu sparen

Das ist kein vernünftiges Anlageziel an sich! Es gibt alleine mindestens drei Varianten, um dieses Ziel zu erfüllen, die aber allesamt unvernünftig sind.

  1. Siehe Geldanlage wie von althaus beschrieben.

  2. Du investierst dieses Geld in einen Schiffsfonds und versteuerst etwaige Erträge mit den normalen Steuertarif.

  3. Du investierst dieses Geld als Eigenkapital in ein Miethaus, nimmst noch eine Bankfinanzierung auf und wirst glücklich mit der dann anfallenden Einkommensteuer nach dem Normaltarif.

Lasse Dich nicht zu derartigen Geldanlagen überreden, nur weil Du Abgeltungsteuer sparen willst. Überall hättest Du Abgeltungsteuer gespart, aber eine Anlageentscheidung getroffen, die sicherlich nicht Deinen Gegegenheiten, Bedürfnissen und Lebensalter/-planung entspricht. Du hast - wenn ich Deine Beschreibung lese - überhaupt kein Anlageziel und -horizont. Werde Dir darüber erstmal klar! So wie Du das Problem darstellst, solltest Du eine stets verfügbare Geldreserve von ca. € 10.000 haben, um plötzlichen Geldbedarf abzufedern. Vielleicht brauchst Du in drei Jahren auch einen Fahrzeugersatz, planst eine Urlaubsreise oder größere Reparatur oder Anschaffung. Das für all das erforderliche Geld sollte kurzfristig verfügbar sein und nicht in einer geschlossenen Fondsbeteiligung oder Immobilie klumpenartig gebunden werden.

Sei auf der Hut vor Beratern, die Dich in einen Versicherungsvertrag locken wollen, weil Du auch da Abgeltungsteuer sparst, dafür aber Einkommensteuer in anderer Form zahlen mußt, wenn der Verkäufer schon längst seine Provision aus Deinem Vertrag verfrühstückt hat.

Kommentar von Fragfreund ,

Dafür ein riesengroßer Daumen nach oben !!!

Leiste dir etwas schönes von dem geld und laß all die geifernden Fondsberater ihr eignes Schiff (ohne Heuervertrag)durch den Amazonas steuern.

Kommentar von Candlejack ,

Richtig ! Lass all die geifernden Fondsberater bleiben und nimm Dir einen erfahrenen Anlageberater. Der schlägt nicht nur Fonds vor und gehört im besten Fall noch zur seltenen Spezies der seriösen Berater. Laut Fragfreund ne aussterbende Spezies ;-)

Antwort
von hildefeuer,

Da Sie offensichtlich Rentner sind, können Sie eine NV-Bescheinigung beim FA beantragen. Dann wird keine Abgeltungssteuer abgezogen.

Antwort
von Rat2010,

Es gibt Profis, die das jeden Tag machen und weil die das jeden Tag machen, werden die das auch für dich hinbekommen. Jedenfalls besser als du oder jeder Laie, der das ein mal im Leben macht!

Zuerst wird dir ein Profi erklären, dass es mehr als dümmlich ist, die Steuer in die Überlegungen mit einfließen zu lassen. Eine gute Kapitalanlage ist sicher, rentabel und verfügbar. Die Steuer ist bei jeder guten Anlage vom Ertrag dieser Anlage abhängig und deshalb spart höchstens eine unsichere, unrentable oder schlecht verfügbare Anlage die Abgeltungssteuer.

Wenn dir wer was anderes erzählt, könnte es daran liegen, dass er entweder vom Thema wenig Ahnung hat oder nur dein Bestes (dein Geld) will.

Kommentar von Fragfreund ,

Es gibt Profis, die das jeden Tag machen und weil die das jeden Tag machen, werden die das auch für dich hinbekommen. Jedenfalls besser als du oder jeder Laie, der das ein mal im Leben macht!

Genau, nicht verzagen, Uli fragen !

Oder irgend welche Manager von Pleitebanken

Oder andere "Profis"

Kommentar von Rat2010 ,

Lebe du weiter in deiner Welt der Ausgabeaufschläge und der bösen Berater, die von nichts eine Ahnung haben, dafür aber Millionen verdienen.

Vielleicht merkst du irgendwann noch, dass es auch eine Welt gibt, in der Berater den Namen verdienen und ihren Kunden eine Menge Geld bringen. Wahrscheinlich wirst du aber dumm sterben.

Kommentar von Candlejack ,

Oder irgend welche Manager von Pleitebanken.

Die Manager beraten nicht, das machen die Anlageberater. Da haben also diese Manger nichts mit den Profis zu tun, die sich jeden Tag um Kunden kümmern. Schön, wenn aufgrund der sinnlosen Zockereien von einigen wenigen Idioten ganz weit oben gleich sämtliche Bankberater kollektiv niedergemacht werden, die im Leben nie auf diese Stufe kommen, diese falschen Entscheidungen treffen zu "können und dürfen".

Unabhängig davon: welche Bank in Deutschland ging nach dem Krieg pleite ? Bisher ist mir da nur die BFI aus Dresden bekannt...

Antwort
von Meandor,

Wenn der Verkauf nicht steuerbar war, dann werden die 160.000 Euro erst versteuert, wenn eine Vermögenssteuer eingeführt wird.

Kapitalertragsteuer wird erst anfallen, wenn die 160k Zinsen abwerfen.

Antwort
von Privatier59,

wie lege ich das Geld an um möglicht die Abgeltungsteuer zu sparen.

Legs unters Kopfkissen! Wo keine Zinsen entstehen gibt es auch keine Abgeltungsteuer. Gib aber nur acht, dass die Penunze weder der gemeinen Kleidermotte noch der gefrässigen Bettwanze noch die kleider- und schmuckgeilen Ehefrau in die Hände fällt. Das alles könnte teurer werden als jede Abgeltungsteuer.

Kommentar von GAFIB ,

DH - passt auch sehr schön!

Antwort
von freelance,

mit den normalen Wegen fällt mir nur die Lösung von althaus ein.

Alternativen wären:

  • Immo kaufen und vermieten
  • Firma gründen und Investmentvehikel aufbauen. Die Zahlungsströme an dich kann man unterschiedlich gestalten

Bei den meisten Anlageformen wirst du der Abgeltungsteuer nicht entgehen. Und die vorgeschlagenen Alternativen führen zu anderen Steuerarten.

Antwort
von althaus,

Am besten 160.000,- Euro zu 0,5% Zins auf Tagesgeld anlegen, macht 800 Euro Zinsen, sind mit einem Freistellungsauftrag abgeltungssteuerfrei. Macht die Sparkasse gerne für Dich.

Kommentar von Candlejack ,

Wenn er verheirate ist und der Partner keine Erträge erwirtschaftet, darf er sogar zu 1,00% anlegen ;-) ! So oft ich Dich auch kritisieren, aber der Beitrag ist doch mal richtig gut :-) !!!

Antwort
von bodjw123,

Wenn das geld langfristig investiert werden, dann Aktien kaufen oder Unternehmensanleihen.

Steuerl. Fragen sollten nicht im Vordergrund stehen.

Antwort
von maxbreak,

Wieso willst Du keine Abgeltungssteuer zahlen?
Benutzt Du nicht die Straßen, die mit Steuergeldern finanziert wurden?

Antwort
von robinek,

Bevor Du, wie hier geraten, das Geld als Tagesgeld anlegst, würde ich mit für 5-600,--€ (wenn überhaupt soviel) fachmännischen Rat leisten! (Und das nicht nur einen!)

Kommentar von Fragfreund ,

Das meinst du nicht im Ernst oder ?

So viel Geld jemandem in den Rachen schmeißen, für spekulative Ratschläge ? Oder meinst du, einer der schwitzenden Damen und Herren Fondsberater oder Finanzmakler hat eine Glaskugel ?

Die Entwicklung der Aktien des DAX zum Beispiel kann jeder Volksschüler nachvollziehen und dann eine falsche Prognose stellen. Das gleiche gilt für andere Finanzprodukte/Fonds usw.

500 Euro für Nichtstun ? Ganz schön happig.

1 Naiver pro Tag reicht und man hat ungefähr 15.000 Euro im Monat steuerfrei.

Und geschützt ist die Berufsbezeichnung auch nicht.

Ich mach mich dann mal auf den weg, um mir Visitenkarten zu drucken.

Ach brauch ich ja gar nicht, geht ja am PC.

Kommentar von Candlejack ,

@robinek: mal abgesehen von den Honorarberatern kostet keine Beratung eines Anlageberaters vor dem richtigen Abschluß Geld !

@Fragfreund:

Die Entwicklung der Aktien des DAX zum Beispiel kann jeder Volksschüler nachvollziehen.

Deswegen sind auch alle an der Börse so erfolgreich, weil das jeder Volksschüler kann. Muss wohl doch nicht ganz so einfach sein...

Antwort
von Fragfreund,

Lebe du weiter in deiner Welt der Ausgabeaufschläge und der bösen Berater, die von nichts eine Ahnung haben, dafür aber Millionen verdienen. Vielleicht merkst du irgendwann noch, dass es auch eine Welt gibt, in der Berater den Namen verdienen und ihren Kunden eine Menge Geld bringen. Wahrscheinlich wirst du aber dumm sterben.

Ich erlaube mir hier mal die Frage, weil fragen jedes Menschen gutes Recht ist, woran ich zweifelsfrei erkennen kann, dass es sich um einen neutralen Berater/Finanzmakler handelt. Wer garantiert mir, dass dieser neutrale Berater nicht doch durch einne Fondsgesellschaft oder eine Bank usw. geschmiert wird, um deren möglicherweise risikoreiche oder sogar betrügerische Fonds, Beteiligungen oder was auch zu empfehlen. Schließlich sind die "Amigos" weit verbreitet. Jeder weiß, wie schwer es ist, dieses nachzuweisen. Da helfen auch keine "zufriedene" Kunden oder 10 jährige Erfahrung oder weiterer Unsinn. Oft gehen diese windigen Geschäfte ja auch über Jahre gut, weil den Kunden eingeredet wird, man dürfe nicht mit zittrigen Händen verkaufen, sondern müsste Verluste aussitzen. Kompliment an die, die zum Beispiel bei einem Kurs der Deutschen Telekom von über 100 Euro bei sinkenden Kursen zittrige Hände hatten und bei ca. 90 Euro verkauft haben. Heute zittern die anderen bei ca. 10 Euro vor Ärger.

Von dem Gebaren der Finanzberater "etablierter" Häuser will ich gar nicht anfangen. Wenn selbst konservative Institute, denen alte Leute und auf Sicherheit bedachte Menschen ohre Gelder anvertrauen, wie die Postbank "Probleme" mit "Mitarbeitern" haben, wirds meiner Meinung nach langsam eng.

http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/gewerbsmaessiger-betrug-straf...

Daher in meinen Augen lieber dumm sterben als beim letzten Atemzug noch daran denken zu müssen, dass ich Menschen wider besseren Wissens oder einfach aus Unfähigkeit faules Obst angedreht habe.

Zusatz. Natürlich wird es Fondsmanager geben, die ehrlich meinen, was sie sagen und auch wirklich daran glauben, ihr empfohlener Fond oder ihre Schiffsbeteiligung oder was auch immer werde vernünftig performen. Meiner Meinung nach wird jedoch der mögliche Totalverlust zu wenig erwähnt und wird immer das landläufig bekannte "Kleingedruckte" sein. Niemand der Finanzberater kann etwas für die Wirtschaftskrise aber die meisten sind nun mal da, haben nichts anderes gelernt und müssen sehen, wo sie bleiben. Das sollte man immer vor Augen haben.

Kommentar von Rat2010 ,

Hallo Fragfreund,

hier findet die Entgegnung auf meine Anmerkung zu deiner Anmerkung ja kein Mensch! Vermutlich macht es dir das Finden leichter ;)

Die Antwort ist zum einen die, die ich dir schon an anderer Stelle gegeben habe (siehe unten). Zum anderen ist wohl das wesentliche Problem, dass du nur eine Seite der Produkte kennst (die unternehmerischer Beteiligungen und sonstiger, in jeden Fall hochriskanter Anlagen), mit denen sich guter Berater weil das Risiko im Vergleich zum Ertrag zu hoch ist gar nicht beschäftigen. Du verwendest Begriffe falsch, was ein Hinweis darauf ist, dass du dich vermutlich nur vom Hörensagen oder einseitig mit dem, was gute Berater leisten, beschäftigt hast. Die Welt ist groß und die guten wachsen sehr schnell. Das Problem vieler Kollegen ist, dass viele zu satt für Neukunden sind und für neue gute die Einstiegsschwelle - auch durch Leute wie dich - hoch gemacht wird. Viele verzichten auf den Ausgabeaufschalg und dann braucht es schon so 15 bis 20 Mio. betreutes Volumen, bis man mehr verdient als ein Bankangestellter.

Du bist vermutlich für dein Geld auch bei offenen Fonds gelandet und es gibt darauf spezialisierte Berater, die einen ein Leben lang begleiten.

Jetzt nochmals hier die schon ananderer Stelle geschriebene Antwort.

Wer Augen hat, der sehe, wer Ohren hat, der höre. Noch wichtiger als die Unabhängigkeit - die man tatsächlich fast nur an der Beratung erkennen kann - ist, dass man das, was man weiss und sich bisher erarbeitet hat, bei dem Berater wieder findet. Wenn also statt eines Fondssparplans eine Versicherung, ein geschlossener Fonds, ein Festgeld, Genusscheine oder ein Bausparvertrag, wenn mehr Ausgabeaufschlag als bei einer Direktbank oder statt eines vermeintlich besseren Fonds ein auf den entscheidenden Gebieten schlechterer angeboten wird, ist man beim falschen.

Ein guter macht dagegen Vorschläge, bei denen auch ein guter Selbstberater verdutzt schaut und sich über die Konditionen wundert, einem manchmal auch richtig der Kopf zurechtgerückt wird und sich wundert, warum man nicht selbst darauf gekommen ist.

Ein blutiger Anfänger kann einen guten von einem schlechten Berater nicht unterscheiden. Nur tut sich der mit dem selber machen bei einer Direktbank oder sonst ohne Beratung auch richtig schwer. Da bringt es dann wirklich mehr, hier nachzufragen als irgendwas selbst zu machen. Zwischen der Phase und den Profis für sich selbst - die hier auch vertreten sind - kommt aber eine Phase des Halbwissens, die sich bei manchen über Jahrzehnt hinzieht (mancher lernt's nie!). Viele haben im Leben ja Phasen, in denen - wegen einer Immobilie, weil man keine Lust mehr hat oder sonstwie - anderes wichtig wurde und nur wenige bleiben wirklich immer dran. In dieser Phase kann man - und diese Leute können - sehr viel Geld verlieren oder nicht verdienen und da kann ein guter Berater helfen.

Klassiker: 1999 bis 2000 drch Telekom, Neuen Markt oder weil die Gewinne so hoch waren eingestiegen, 2001 bis 2003 ausgestiegen (nie wieder Aktien(-fonds)) 2007 oder auch seither aber in die falschen Aktien/Themen eingestiegen Vielleicht ausgesteigen (nur noch Immobilien/Tagesgeld). Jetzt ist die reale Rendite merklich negativ und DOW und DAX stehen auf Allzeithoch und die Party geht natürlich noch lange weiter. Ist, was Mensch macht Strategie, hat das was von langfristigem Kapitalaufbau? Egal! Gier und Panik sind wichtiger.

Kommentar von jsch1964 ,

Also,

wenn ich Dich richtig verstehe, dann ist ausnahmslos jeder Finanzberater ein Betrüger, alle seine Kunden gehen unweigerlich pleite und Aktien und Fonds sind ohne Ausnahme Anlagen, die die Anleger ruinieren. Sowieso ist jeder, der irgendeine Arbeit selbstständig verrichtet, höchst verdächtig und will nur Dumme finden, die sich blind auf ihn verlassen. Das sieht man ja schon bei den Handwerkern, die auch alle immer nur Pfusch abliefern.

Stimmt, das war schon immer so. Genau, wie jeder Geflügelzüchter mit Gift füttert, alle Textilhersteller weltweit nur Kinder arbeiten lassen und Bio sowieso immer und überall gelogen ist.

Keine einzige AG hat jemals Gewinne abgeworfen oder seinen Anlegern eine Dividende gezahlt und nie, nie, nie wird ein Anteil an einem Unternehmen zu einem Plus auf dem Konto führen.

Du bist mein Held! Du hast das System durchschaut.

Kommentar von Candlejack ,

Ich erlaube mir hier mal die Frage, weil fragen jedes Menschen gutes Recht ist, woran ich zweifelsfrei erkennen kann, dass es sich um einen neutralen Berater/Finanzmakler handelt.

GAR NICHT ! Wie in jedem anderen Beruf auch gibt es gute und schlechte, Profis und Luschen, Betrüger und Ehrliche. Und genauso, wie Du jeden Tag rausfinden musst, ob Dein Supermarkt wirklich günstiger und besser ist, ob Deine Kfz-Werkstatt wirklich nicht mehr abrechnet als gemacht werden muss, ob die Brötchen bei Deinem Bäcker wirklich am besten sind, ob der Fleischer um die Ecke nicht auch irgendwie Pferd drin hat, ob der Fachhändler Dir wirklich den BD-Player anbietet, der günstig ist... musst Du wie bei allem anderen auch den Berater finden, dem DU vertraust und bei dem DU ein gutes Gefühl hast.

Manchmal hast Du die Chance, aufgrund einer Ausbildung, einer IHK-Anmeldung, einer Haftpflicht und einer Berufserfahrung zu ahnen, dass der eine besser ist als der andere, aber garantieren kann Dir keiner was...

Das Leben ist hart und schwierig, lass es uns angehen :-)

Antwort
von NasiGoreng,

Althaus hat Deine Frage richtig beantwortet. Er hätte auch raten können, das Geld in einem Schließfach zu deponieren.

Anstatt nach der Vermeidung der Abgeltungssteuer zu fragen, solltest Du Dich klugerweise dafür interessieren, wie Du das Geld sicher und ertragreich anlegen kannst. Stell eine entsprechende Frage und Dir wird geholfen.

Kommentar von Fragfreund ,

Doppelposting

Antwort
von Fragfreund,

Wenn er schon die Abgeltungssteuer sparen will, wird er kaum bereit sein 5 % Ausgabeaufschlag für einen Fond zu berappen. Und da halten sicher auch noch andere die Hand auf, die das Produkt unnötig verteuern. Also , ich finde zum Beispiel ein Direktkonto (oder wie sich das nennt) bei der ING DI Bank mit ca. 1% Zins gar nicht so schlecht. Und so hoch ist die Summe auch nicht, dass bei Verheirateten die abgeltungssteuerfreie Summe groß überschritten wird.

Und dazu brauch ich keinen Finanzmakler befragen, das bestätigen tausende zufriedener Kunden der DIBA und vergleichbarer Banken jeden Tag. Einfach googeln

Kommentar von Candlejack ,

Und da halten sicher auch noch andere die Hand auf, die das Produkt unnötig verteuern.

Einfach mal die Kosten lesen und gut ist. Fonds: 0-5% AA, Verwaltungsentgelt bereits in der Performance enthalten, Depotgebühr - fertig ! übersichtlich, transparent, nachrechenbar. Evtl. erfolgsabhängige Zusatzkosten bei diversen Fonds sind wieder was anderes.

das bestätigen tausende zufriedener Kunden der DIBA

Eine Sache, die für 1000 andere Kunden passt, kann für Dich völlig falsch sein. Was den Massengeschmack anbetrifft - wie sagt mein Vater immer so schön: Leute, freßt Sch####, Milliarden Fliegen können sich nicht irren ;-)

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