Frage von crissy1949,

ich muß nachträglich wegen meiner direktversicherung krankenkassenbeiträge zahlen,wieso ?

hallo, ich bin seit letztes jahr oktober rentnerin.während meiner berufstätigkeit hatte ich zwei sogenannte direktversicherungen auch gehaltsumwandlungen genannt. letztes jahr im april wurde mir eine VS ausgezahlt und die zweite ende oktober.anfang november 2009 erhielt ich von meiner krankenkasse eine mahnung.auf meine nachfrage hin wurde mir erklärt dass ich für die versicherungssummen nun beitrge zahlen muß. dieses gesetz wurde in 2004 erfunden? zumindest ist es ab 2004 gesetz und ich muß jetzt 10 jahre lang krankenkassenbeitrag zusätzlich an die krankenkasse zahlen.und das neben meinen kk-beiträgen die ja von der rente bereits abgezogen werden. man hat die ausgezahlten versicherungssummen durch 120 monate geteilt und dan davon 14,9 % beitrag errechnet. das ist jede menge. die kk sagte mir es hätten schon viele dagegen geklagt aber zahlen müsse man trotzdem. gibt es hier betroffene ? hat jenabd von euch deswegen klage eingereicht ? was ist mit den leuten die ihre VS summe vor diesem neuen gesetz ausgeahlt bekamen.? sollte ich in den nächsten jahren sterben,müssen meine erben dann weiterzahlen ? die letzten 10 jahre war mein gehalt höher als die beitragsbemessungsgrenze, ich häte also da für die VS-beiträge auch keine KK beiträge zahlen müssen. und schon gar keine 14%, vor 10 jahren waren die kk beiträge bei 10-11 % je nach KK.wie seht ihr das ?

Hilfreichste Antwort von Niklaus,
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Das hat die rote Ursula in der rot /grünen Koalition heimlich beschlossen. Niemand wurde groß aufgeklärt. Zu bedanken haben wir uns beim Bundesverfassungsgericht, dass die Beschwerde eines Beamten bearbeitet hat. Demnach fallen für alle Einkünfte KV-Beiträge an.

Das ist eine der vielen Ungerechtigekiten mit der die Rentner bestraft werden. Aus der ohnehin schon geringen Wertentwicklung, die sich die meisten vom Mund abgespoart haben, werden jetzt die KV-Beiträge einbehalten.

Antwort von matzimaus1,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Das ist die Folge der Politik gewissenloser Berufspolitiker - wie Ulla Schmidt (SPD). Erschreckend nur, dass sich höchste deutsche Gerichte solchen Begehrlichkeiten willig beugen. Die über 6-Millionen Direktversicherten sollten mal vor den Bundestag ziehen und mal zeigen, dass sie die Nase voll haben von Willkürgesetzen.

Antwort von mig112,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Auf betriebliche Altersvorsorge fällt seit einigen Jahren bereits 11% KV-Beitrag an - Voll normal (aufgrund einer rückwirkenden Gesetzesänderung und nur für gesetzlich Versicherte!)

Antwort von BUERGEL,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Auf jeden Fall etwas unternehmen. Ich habe heute das Formular von dieser Adresse: http://www.adg-ev.de/ unterschrieben und an den Petitionsausschuss des Bundestages geschickt. Sollten alle betroffenen machen. Oder wollen Sie ihrer Jugend empfehlen etwas für die spätere Rente zu tun? Wie viel holt sich dann die Politik dann davon wieder zurück - rückwirkend natürlich und so stillschweigen, dass man nicht mehr reagieren kann. Gruß Klaus Reinhardt

Antwort von TomFrentz,

Danke für die Antwort. Die E-Mailadresse ist tatsächlich falsch. Richtig: ThomasMueller10315@t-online.de Entshuldige bitte. Vielleicht kannst du mir Deine ausführliche Nachricht doch noch zukommen lassen? Gruß Thomas

Antwort von crissy1949,

thomas ich habe dir jetzt eine recht lange email bezgl. deiner frage geschrieben die kam aber leider zurück da die email adresse nicht existiert. ich zahle sogar 14,9 % nach und zusätzlich noch 28 € zusatzbeitrag. hab mich damlas gut informiert und erfahren dass du keine chance hast dagegen anzugehen. meine kasse hat mir aber angeboten 1/12 des jahresbeitarges zu erlassen falls ich ihnen eine ee erteile das habe ich dann auch getan

Antwort von TomFrentz,

Hallo crissy49, ich habe aktuell das gleiche Problem und suche Hilfe. Meine Frage, hast Du noch mehr in Erfahrung bringen können oder bezahlst Du ? ThomasMueller103115@t-online.de

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