Frage von mariaschache, 30

Ich hatte die WÜ gebeten, die abgetretene LV freizugeben. Der Rück- kaufswert beträgt 10.000 Euro, die Risikolv besteht aber auch noch.?

Meine Frage ist nun, müsste die kapitalbildende LV nicht freigegeben werden, da die Darlehenssumme noch durch die Risikolebensversicherung bei Tod abgesichert ist.
Mein monatliches Einkommen ist gesichert, ich beziehe dauerhaft Rente. Den Betrag aus der LV benötige ich dringend, um ein anderes Darlehen, für das ich einen sehr hohen monatlichen Betrag bezahle, ablösen möchte.

Antwort
von Franzl0503, 18

Maria:

Den bestehenden Rückkaufswert der an Wü. abgetretenen Lebensversicherung kannst du mit der Leistung einer Risikoversicherung, die erst im Todesfall fällig wird, nicht vergleichen und schon gar nicht für den Fall einer Zahlungseinstellung oder eines Vermögensverfalls.

Ob eine Übersicherung vorliegt, kann aufgrund deiner Schilderung nicht beurteilt werden.

Wenn du allerdings dein Anliegen Wü. gegenüber ähnlich wie hier begründest (weitere Schulden!), darfst du dich über eine Ablehnung nicht wundern.

Antwort
von wfwbinder, 13

Das ist tatsächlich ein Fall von Überbesicherung. 

Für ein Restdarlehen von 5.000,- eine LV mit einem Rückkaufswert von 10.000,- zu beanspruchen, ist nicht in Ordnung.

Es bringt Dir aber nichts denen gerichtlich den Streit zu erklären.

Gehe lieber zum Ombudsmann:

Die Ombudsleute der deutschen Banken erreichen Sie über die Kundenbeschwerdestelle: 

Kundenbeschwerdestelle beim Bundesverband deutscher Banken, Postfach 040307, 10062 Berlin, Telefon 030 – 16 63 31 66, Fax: 030 – 16 63 31 69 und der Website Kundenbeschwerdestelle und auch per Mail 

http://verbraucher.bankenverband.de/beschwerdestelle/ombudsleute/

Die werden vermutlich vermittelt eingreifen.

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