Frage von Cacuci, 174

Ich bin seit 2 1/2 Jahre verheiratet. Er war schon Pensioner. Ich bin seit 3 Monate auch in Erwerbsminderungsrente. 20 Jahre Alterunterschied?

Ich bin wieder seit 2 1/2 Jahre mit einen Pensionär verheiratet. Er war schon in der Pension an den Tag wo wir geheiratet haben. Ich bin seit 3 Monate auch in Erwerbsminderungsrente und bekomme nur 580,- € Rente. Habe ich Anspruch auf Pension Witwenrente? Wir haben 20 Jahre Altersunterschied. Ich würde mich sehr freuen, wenn mir jemand antworten kann.

Antwort
von RHWWW, 142

Hallo,

Voraussetzung für eine Pension für die Witwe sind:

- dass die Ehe mindestens 12 Monate bestanden hat

und

- die Heirat vor der Pensionierung des Beamten erfolgte.

Ausnahmen sind möglich:

http://www.witwenpension.net/

Gruß

RHW

Antwort
von Primus, 119

Ich kenne das nur so, dass eine Ehe vor erreichen des Pensionsalters geschlossen werden muss, da sonst von einer  Versorgungsehe ausgegangen wird und somit kein Anspruch auf Hinterbliebenrente besteht.

Es sei denn, man kann glaubhaft machen, dass keine Versorgungsehe bestand.

 Erst dann besteht  in Ausnahmefällen die Möglichkeit auf eine Hinterbliebenenrente. 

Kommentar von Hauseltr ,

Zu dem Link Witwenpension = Das ist eine Seite aus Hongkong, wie man unschwer aus dem Impressum ersehen kann.

Der Text unterscheidet sich deutlich von diesem:

Der Anspruch auf Witwen-/Witwergeld ist ausgeschlossen, wenn die Ehe erst nach Eintritt in den Ruhestand geschlossen wurde und zu diesem Zeitpunkt bereits das 65. Lebensjahr vollendet war.

(65. Lebensjahr der/des Hinterbliebenen)

http://www.dbb.de/lexikon/themenartikel/h/hinterbliebenenversorgung.html

Kommentar von Primus ,

Welchen Link habe ich bitte wo eingestellt?

Kommentar von Petriotic ,

Der von Hauseltr kommentierte Passus: Der Anspruch auf Witwen-/Witwergeld ist ausgeschlossen, wenn die Ehe erst nach Eintritt in den Ruhestand geschlossen wurde und zu diesem
Zeitpunkt bereits das 65. Lebensjahr vollendet war.

geht im dbb-Lexikon noch weiter:

In diesen Fällen kann jedoch ein Unterhaltsbeitrag in Höhe des Witwen-/Witwergeldes gewährt werden, auf den allerdings Erwerbseinkommen der/des Hinterbliebenen und dergleichen anzurechnen sind. 

Das schränkt doch wieder den Ausschluss ein, oder?

Antwort
von silberheim, 46

In jedem Fall mal mit der Versorgung zahlenden Stelle Kontakt aufnehmen !

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