Frage von Hebaba,

Hypothekendarlehen - Freigabe der Lebensversicherung

Habe ein Hypothekendarlehen Restsumme heute nach 23 Jahren rd. 13000,-, das auch mit ca. 80000,- . im Grundbuch eingetragen ist. Die Zinsfestschreibung läuft im Januar 2014 aus. Habe zudem bei der gleichen Bank Geldwerte, die ein mehrfaches dieser Summe ausmachen. Um eine andere Hypothek im Mai abzulösen und vorher das Geld noch als Termingeld anzulegen, möchte ich die Freigabe der Lebensversicherung.

Die Bank verweigert mir die Freigabe ohne Bedingungen, sondern akzeptiert eine Freigabe nur, wenn sie die Kündigung selbst durchführt und vorerst über den Verbleib der kompletten Summe (rd. 60000.,-€) bestimmt.

Wer kann mir einen Rat geben, wie ich an mein Geld komme und darüber auch selbst verfügen kann?

Antwort
von Franzl0503,

Hebeba: Ich beurteile den Vorgang anders und kann die Ablehnung der Bank nicht nachvollziehen:

Du hast vor 23 Jahren ein Darlehen aufgenommen. Es wurde durch eine Hypothek grundbuchlich auf deiner Immobilie gesichert. Die zugunsten des Darlehensgebers (zusätzlich zur dinglichen Besicherung) abgetretene/ oder erpfändete Lebensversicherung diente dem Darlehensgeber höchstwahrscheinlich als Zusatzsicherheit und weniger zum Zwecke der Tilgungsaussetzung. Denn du hast ja immerhin 84 % = 67.000 € = durchschnittlich 3.85 % jährlich, getilgt.

Die Hypothek besteht nach wie vor. Die Immobilie ist nicht untergegangen, existiert nach wie vor, und ist im Wert nicht total verfallen. Somit ist die Realsicherheit für den Rest von 13 000 allemal gegeben.

Deine Bonität ist nach wie vor einwandfrei, Leistungsrückstände bestehen jedenfalls nicht. Andere Forderungen der Bank gegen dich bestehen ebenfalls nicht. Die Bank geht also keinerlei, ich wiederhole keinerlei, Risiko ein, wenn sie die LV aus der Abtretung/Verpfändung zu deinen Gunsten freigibt. Im Übrigen dürfte - je nach Höhe des Rückkaufswerts - eine Übersicherung vorliegen. Ob es allerdings ratsam erscheint , die LV zu kündigen und den Rückkaufswert zur Rückführung anderer Verbindlichkeiten einzusetzen, ist eine andere Frage.

Antwort
von siebengeisslein,

Ich nehme an, die Lebensversicherung sollte als Tilgung dienen und dies wurde vertraglich auch seinerzeit so festgeschrieben. Demnach handelt die Bank vorschriftsgemäß. Sprich mit der Bank, ob Du nicht die Restschuld anderweitig besichern kannst, Du schreibst hier von Geldwerten, die vorhanden sind. Diese könnten hierfür dienlich sein.

Antwort
von gammoncrack,

Ich kann das Ansinnen der Bank schon nachvollziehen. So stellen sie sicher, dass die Erlöse aus der Lebensversicherung über ihren Tisch laufen und hieraus dann die Resthypothek befriedigt wird.

Ich gehe allerdings davon aus, dass Du danach über das Geld verfügen kannst.

Alles andere würde mich schon sehr verwundern.

Antwort
von HilfeHilfe,

Hallo

dies ist (leider) zulässig da die LV als Tilgungsinstrument eingesetzt wurde.

Gibt 2 Möglichkeiten:

  • Fragen ob du alternativ eine Tilgung einbinden kannst und die LV frei wird ( ist mit Kosten verbunden und muss nicht gewährt werden)

  • Bis auf die Baufi Konten kündigen ( ein wenig Druckmittel erzeugen).

Die Restsumme steht in keinem Verhältniss zur LV. Viel Erfolg, bin gespannt was rauskommt.

Welches Institut ist es ?

cih schätze die Hebaba aus Frakfurd

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