Frage von gtxmaster, 21

Honorartarife zur Altersvorsorge sinnvoll? Meinung zu Rebalancing?!

Hallo, ich beschäftige mich altuell mit den Vorteilen von Honorartarifen in der Altersvorsorge. Definitiv ist es so, dass die meisten Honorartarife besser und kostengünstiger sind als Provisionstarife. Da ich jetzt um die 30 Provisionsangebote zur Fondsgebundenen RV vorliegen habe und im Vergleich dazu die Nettotarife bin ich beeindruckt welch riesigen Unterschied die Kosten ausmachen. Nun gilt es noch den passenden Tarif zu finden. Diese stehen zur Auswahl:

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Meine Tendenz geht in Richtung Alte Leipziger. Meine Frage zielt jetzt zum Thema Rebalancing ab. Wie oft sollte ein Fondsrebalancing statt finden? Macht so etwas langfristig überhaupt Sinn und wird dadurch wirklich ein Mehrwert erzielt?

Innerhalb einer Versicherung geschieht das ja dann automatisch. Macht es evt auch Sinn für mein eigenes Depot? Wie oft sollte man ein Rebalancing durchführen?

Vielen Dank

Support

Liebe/r gtxmaster,

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Herzliche Grüße

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Antwort
von Niklaus, 20

Ersten behaupte ich, das kein Laie für sich die optimale Altersvorsorge finden kann. Es gibt viele Punkte die es zum, berücksichtigen gibt.

  • steuerliche Förderung
  • Versteuerung ab Rentenbeginn
  • Kranken- und Pflegversicherungsbeiträgen für die gewählte Altersvorsorgeform. (je nach Art der Krankenversicherung)
  • Flexibilität der Altersvorsorge
  • Personenkreis für eventuelle Förderungen
  • Inflation auch während der Rente
  • u.v.m.

Die wirklich wichtige Frage zur Altersvorsorge sollte lauten: Welche Altersvorsorge ist für mich optimal? Die Altersvorsorge ist seit 2005 in 3 Schichten aufgeteilt. Schicht 1 Basisversorgung: gesetzliche Rentenversicherung und Basisrente (Rürup-Rente). Schicht 2 Zusatzversorgung: betriebliche Altersvorsorge und Riester-Rente. Schicht 3 Kapitalanlagen:Private Renten- bzw. Kapitallebensversicherungen und Aktienfondssparpläne etc. Weder die optimale Schicht noch die Art der Altersvorsorge kann man pauschal festlegen.Jede Form der  Altersversorgung hat unterschiedlich hohe Aufwendungen zum Ansparen einer gleichen Nettorente.Deshalb ist es wichtig, dass vor Abschluss jeglicher Altersvorsorge einqualitativer und quantitativer Schichtenvergleich durchgeführt wird. Denn es ist ein großer Unterschied, ob man von der ausgezahlten Rente noch Steuern und ggf. Krankenversicherung zahlen muss oder nicht.

Honorar ist nur eine Frage der Bezahlung. Außerdem sehe ich auch nicht den Unterschied in der Einsparung. In der Regel zahlt der Kunde ein Honorar für die Beratung und eine jährliche Betreuungsgebühr an den Berater oder Makler.  Wenn man jetzt ehrlich rechnet. muss man dieses Honorar über die Laufzeit aufzinsen und zusammen mit der kompletten Betreuungsgebühr über die Laufzeit von dem zu erwartendem Guthaben abziehen. Dann wäre es ehrlich und es gäbe keinen Unterschied.

Auch das Rebalancing sollte man einem Fachmann überlassen und nicht mit seinem Halbwissen an seiner Altersvorsorge herumexperimentieren. 

Antwort
von Primus, 20

Ich beschäftige mich aktuell damit, unerlaubte Werbung zu melden und siehe da,  ich bin wieder fündig geworden. 

Antwort
von GAFIB, 21

Honorar- oder Nettotarife sind oft vorteilhaft. Die typischen Kosten eines Versicherungsmantels Fonds-gebundener Policen betragen lt. Literatur (M. Ortmann, Kostenvergleich) ca.4,5% (sog. Reduction in Yield). Wenn man eine Nettopolice verwendet, die nur eine RiY hat von ca. 1%, so spart man das Kostendelta von 3,5% aller Beiträge über die Laufzeit. 

Zu welchen Ergebnisse das führt, zeigt der folgende Sparrechner. Fiktiver "Zinssatz" wären dabei 3,5%.

http://www.zinsen-berechnen.de/sparrechner.php

Notwendig ist aber natürlich eine Gegenrechnung der Kosten für eine Nettopolice. Bis vor wenigen Jahren gab es Nettopolicen praktisch nur über seriöse Honorarberater. In den letzten ca. zwei Jahren beobachte ich, dass auch unseriöse Anbieter hinzugetreten sind, die durch unmäßige Anfangskosten die Vorteile von Nettopolicen wieder aufzehren.

Es ist also weiterhin darauf zu achten, ob es sich um seriöse Angebote auf der Basis einer GESAMT-Rechnung handelt. 

Rebalancierungen nicht anders als bei "freiem" Depot, also meist ca. 1-2 x pro Jahr.

Kommentar von Niklaus ,

Die Kostenbelastung, die das Honorar verursacht darf man ruhig ausblenden - oder was??

Kommentar von GAFIB ,

"Notwendig ist aber natürlich eine Gegenrechnung der Kosten für eine Nettopolice." Stand bereits in meiner Antwort.

Antwort
von gtxmaster, 18

Ich entschuldige mich für das Einstellen von unbewusster Werbung. Habe die Frage nochmal neu gestellt .

Antwort
von Hanseat, 16

So viel (Undiffenrenziertes) geschreiben, nur um plumpe Werbung zu plazieren.

Antwort
von Wirtschaftsing, 18

Wer nach provisionsfreier Altersvorsorge googelt findet doch ausreichend Angebote in dem Bereich. Und andere Anbieter sehen die AL wegen der Kosten im Nettotarif eher im Mittelfeld. Ich denke, der Post sollte gelöscht werden.

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