Frage von Philadelphus, 10

Höhe des Mitgliedsbeitrages im Eintrittsjahr

Das Vereinsjahr ist in diesem Verein vom 01.06. bis zum 31.05.. Die Satzung besagt, der Mitgliedsbeitrag ist fällig ab Eintritt. Im Anmeldeformular (keine Beitragsordnung vorhanden) wird lediglich von einem Jahresbeitrag gesprochen, die Höhe ist dort festgelegt. Es wird nirgendwo von einem zeitanteiligen Beitrag gesprochen. Ist dies üblich (neben einer Anmeldegebühr, unabhängig vom Eintrittsdatum die volle Jahresgebühr zu erheben, zumal eine Zwangsmitgliedschaft vorhanden ist - bei Nutzung einer Wohnung in einem Mehrgenerationenhaus dieser Genossenschaft muss die Mitgliedschaft abgeschlossen werden) Ach ja, und Kündigung kann nur zum Kalenderjahr Ende erfolgen, der Vereinsbeitrag wird jedoch nicht zurückgezahlt (es ist somit sichergestellt, dass bei jedem Wohnungsauszug eben ein halber Jahresbeitrag dem Verein verbleibt). Das Anmeldeformular erhält man übrigens nicht im Vorfeld, sondern erst nach Einzug!

Antwort
von MoneyHelp, 1

Das ließt sich als ob du von einer ganz normalen Genossenschaft sprichst. Bitte erläutere doch nochmal den Sachverhalt so das die Trennung zwischen der Genossenschaft von der du sprichst und dem Verein klarer wird.

Kommentar von Philadelphus ,

Die Genossenschaft schreibt lediglich vor, dass eine Mitgliedschaft in diesem Verein des Mehrgenerationenhauses, Voraussetzung für den Anspruch auf eine Wohnung in diesem Mehrgenerationenwohnhaus ist. Alles andere regelt der Verein. Die Satzung gibt zwar vor, dass auf Ende des Jahres gekündigt wird und die Mitgliederversammlung auch die Höhe der Beiträge bestimmt. Mehr aber nicht. Die anderen Informationen (also mit dem sog. Vereinsjahr von Juni bis Ende Mai, sowie der Aufnahmegebühr und dem Mitgliesbeitrag) wird im Anmeldeformular beschrieben. Eine Beitragsordnung ist nicht vorhanden. Der Vorstand gibt zwar zu, dass dieses Regelung überdacht werden sollte. Eine Änderung, dass der Beitrag je nach Eintrittsdatum (also Einzug in die Mietswohnung in diesem Haus) im ersten Jahr anteilig berechnet wird, ( in meinem Falle also rückwirkend) wurde abgelehnt mit der Begründung, dass dann alle die überzahlten Beiträge ausbezahlt werden müssten. Ich persönlich kenne in vielen Vereinen nur diese Regelung ,dass der Beitrag im ersten Jahr, je nach Eintrittsdatum berechnet wird. In den Folgejahren werden dann ganz regulär die Jahresbeiträge berechnet bis zum Ende der Kündigung (also i.d.R. das Jahresende) unabhängig vom Austrittsdatum.

Antwort
von Philadelphus,

Nein, das sind zwei unterschiedliche Dinge: das eine ist die Genossenschaft und das andere der Verein. Ich spreche jedoch von dem Verein.

Antwort
von Privatier59,

Also zunächst mal zur Klarstellung: Das ist kein Verein, sondern eine Genossenschaft. Die rechnet immmer aufs Geschäftsjahr ab. Soll die etwa bei Eintritt oder Austritt von Mitgliedern einen gesonderten Abschluß bezogen auf diesen Zeitpunkt machen müssen? Bist Du Dir bewußt, welche gigantischen Mehrkosten so etwas verursachen würde? Deshalb wird eben auch bestimmt, dass die Beiträge zur Genossenschaft immer aufs Jahr berechnet werden. Stückelung oder zeitanteilige Berechnung habe ich noch nirgendwo gesehen.

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