Frage von Topcgi, 48

Höhe der Anwaltskosten ok?

Hallo zusammen,

wir haben uns in einem Rechtstreit mit der Stadt bezüglich einer Schenkungsrückforderung (Streitwert 55.000 €) von einem Anwalt vertreten lassen. Der Rechtstreit wurde mit einer Einigung abgeschlossen.

Im März 2013 haben wir bereits eine Geschäftsgebühr (Ansatz 1,8) für den Zeitraum 11-2011 bis 03-2013 in Höhe von 2400€ bezahlt.

Für den Zeitraum vom 11-2011 bis 09-2013 berechnet der Anwalt uns nun eine weitere Einigungsgebühr in Höhe von 2000€ (Ansatz 1,5).

Für den Zeitraum von 11-2011 bis 03-2013 hat der Anwalt ordentlich gearbeitet. Für den zweiten Zeitraum wurden lediglich zwei Briefe an die Stadt geschickt. Letztendlich habe ich den letzten Brief mit der Zustimmung zur Einigung sogar selbst geschrieben und der Anwalt wurde lediglich über die Einigung informiert.

Ist diese Kostenaufstellung des Anwaltes so ok? Für mein Rechtsempfinden hat er ja seine Arbeit im Zeitraum 11-2011 bis 03-2013 zweimal bezahlt bekommen. Wie ist eure Einschätzung?

Vielen Dank für eure Hilfe!

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo Topcgi,

Schau mal bitte hier:
schenkung Anwaltskosten

Antwort
von finanzcheck, 48

Der RA handelte auf Mandat und rechnete entsprechend Gebührenordnung ab. Mit einer Rechtsschutzversicherung wäre das um einiges preiswerter gewesen. Machen Sie doch einfach mal einen Preis- und Leistungsvergleich Rechtsschutz: http://www.preisvergleich-rechtsschutzversicherung.com . Übrigens ist eine Absicherung für den Rechtsstreit seit dem 1. August 2013 noch sinnvoller und wichtiger geworden, da die Gerichtskosten und Anwaltsgebühren mit diesem Tag um bis zu 20 Prozent und mehr gestiegen sind.

Antwort
von Privatier59, 40

Schauen wir doch mal ins Gebührenverzeichnis zum RVG und was finden wir da unter 1000? Die Einigungsgebühr und da steht nur was von Mitwirkung des RA:

http://www.gesetze-im-internet.de/rvg/anlage_1_88.html

1,5 ist genau der Multiplikator.

Wenn schon im Gesetz steht, brauchen wir unser Rechtsempfinden nicht zu strapazieren. Euer Fehler war, dem RA nicht das Mandat entzogen zu haben.

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