Frage von telfser,

Hobby Rennradfahren - ist eine Unfallversicherung sinnvoll?

Ist es sinnvoll eine Unfallversicherung abzuschließen, wenn man als Hobby Rennradfahren betreibt? Bisher habe ich dem Sport nur ab und an gefrönt aber auf Grund eines Umzugs in eine Gegend die sich geradezu dafür anbietet, werde ich es in Zukunft öfter machen und möchte aber keine unnötigen Risiken eingehen.

Antwort
von TineBerlin,

Ich finde, dass eine Unfallversicherung ganz allgemein Sinn haben kann, vor allem, wenn man Hobbies hat, die ein Unfallrisiko haben. Aber bevor du irgendetwas abschließt, solltest du vorher genau schauen, welche Versicherungen wirklich was in welcher Höhe absichern und dann sehen was das kostet. Vielleicht hast du dann ein besseres Gefühl für die Kosten-Nutzen-Relation.

Antwort
von Niklaus,

Eine Unfallversicherung schließt man nicht ab, nur weil man ein singuläres Risiko abdecken will. Eine Unfallversicherung deckt den kompletten Tageszeitaum außerhalb der Arbeitszeit weltweit. Aus diesem Grunde ist ein UV sinnvoll egal welches Hobby man zufällig anfängt.

Bei der Unfallversicherung, der Versicherungen liebstem Kind, gibt es ziemlich unterschiedliche Meinungen. Eine UV soll eine massive plötzlich auftretende Veränderung im Leben eines Menschen abdecken. Einen schweren Unfall. Man benötigt einen Rollstuhl, einen Umbau am KFZ für den Rollstuhl, eine barrierefreie Wohnung, eine Einsstieghilfe in die Badewanne etc. Diese Dinge können nur mit einer Menge Geld angeschafft werden. Ergo die Versicherung muss eine hohe Invaliditätssumme haben und auszahlen. Wichtig zu wissen ist die Tatsache, dass Teilinvaliditäten nur von der Grundinvaliditätssumme an gerechnet werden. Die Progression gilt nur für Vollinvalidität. Eine Unfallrente ist nur erforderlich, wenn kein anderer Schutz besteht. Der kann seine private Berufsunfähigkeitsrente, private oder gesetzliche Erwerbsminderungsrente. Alle anderen Komponenten in einer UV wie Übergangsgeld Krankenhaustagegeld, Kurkostenbeihilfe etc. sind nicht erforderlich und verteuern bloß die Versicherung.

Laut §1 der Allgemeinen Unfallversicherungsbedingungen (AUB) ist der Begriff „Unfall“ wie folgt definiert: „Ein Unfall liegt vor, wenn die versicherte Person durch ein plötzlich von außen auf ihren Körper wirkendes Ereignis (Unfallereignis) unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet. Als Unfall gilt auch, wenn durch eine erhöhte Kraftanstrengung an Gliedmaßen oder Wirbelsäule ein Gelenk verrenkt wird oder Muskeln, Sehnen, Bänder oder Kapseln gezerrt oder zerrissen werden.“

Kommentar von Fragfreund ,

Eine Unfallrente ist nur erforderlich, wenn kein anderer Schutz besteht. Der kann seine private Berufsunfähigkeitsrente, private oder gesetzliche Erwerbsminderungsrente

So ist es. Ich würd noch weiter gehen.

In der Regel unnötig, wie ein Kropf.

Und wenn man sie abschließt, Schönheitsoperationszuschlag nicht vergessen.

Kommentar von Niklaus ,

Hast du nichts zu tun oder warum musst du kommentieren ohne nichts neues zu sagen?

Kommentar von Fragfreund ,

Entschuldige, aber die Tatsache, dass ein Finanzmakler die blödsinnige Unfallversicherung zumindest vom Ansatz her in frage stellt, hat mich so umgehauen, dass ich mir die Ergänzung zu deinem Kommentar nicht verkneifen konnte. Meist handelt es sich hier in Versicherungsfragen doch nur um Lemmingkommentare von Leuten, die ihre Felle wegschwimmen sehen.

Kommentar von Niklaus ,

Gott behüte uns und unsere Vorurteile.

Antwort
von schlaudachs,

Eine Unfallversicherung ist vor allem sinnvoll für die Nachsorge und finanzielle Versorgung nach einem sehr schweren Unfall, wie er bei Extremsportarten passieren kann, z.B wenn du gelähmt sein würdest. Ob Du sie fürs Radfahren brauchst musst Du selbst einschätzen, je nachdem wie du fährst und welches Risiko Du dabei in der Regel eingehst.

Antwort
von althaus,

Das macht nur sinn, wenn bei einem Unfall ein Invaliditätsgrad von mind. 25% oder bei manchen Versicherungen ab 50% nachzuweisen ist. Wie hoch schätzt Du die Möglichkeit ein solch eine Verletzung zu bekommen? Es macht sinn darüber nachzudenken, ob es sinn macht dafür eine Versicherung abzuschließen musst Du selbst wissen. Meiner Ansicht nach kommt es bei einem Fahrradsturtz zu Schürfwunden oder sogar zu einem Knochenbruch. Beides ist über die Unfallversicherung nicht gedeckt, dafür bekommst Du kein Invaliditätsgrad.

Antwort
von Privatier59,

möchte aber keine unnötigen Risiken eingehen.

Aus dem Grunde habe ich mein Fahrrad sicher im Keller verwahrt und gestatte ihm keinen Ausgang mehr.

Sinnvoll ist eine Unfallversicherung natürlich, aber Wunderdinge kann man auch nicht erwarten. Nur bei bleibenden Schäden ist ja mit der Versicherungsleistung zu rechnen und da kalkulieren viele Versicherungsnehmer den finanziellen Bedarf zu knapp.

Im übrigen habe ich in fernen Jugendtagen auch der Unsitte des Fahrradfahrens gefrönt und dabei die Erfahrung gemacht, dass des Radfahrers schlimmster Feind das Auto ist. Kraftfahrer aber haben zwangsläufig eine Haftpflichtversicherung und die in einer Deckungshöhe die nun wirklich jeden verursachten Schaden einschließt. Ob man da dann wirklich als Radfahrer noch eine eigene Unfallversicherung braucht, kann zumindest in Zweifel gezogen werden.

Kommentar von Zitterbacke ,

Entschuldigung . Kann dein Fahrrad gehen ?? ;-)))

Kommentar von Privatier59 ,

Ich nehme es an: Plattfüsse hat es jedenfalls schon!

Kommentar von Zitterbacke ,

Herrlich! :-)))

Kommentar von Primus ,

@ Privatier59 und Zitterbacke. Ihr seid aber auch so was von albern - einfach schön :-))

Antwort
von Fragfreund,

Versicherungsmuckels liebstes Kind. Da sie in der Regel recht preiswert ist und man ja auch problemlos ständig Änderungen in der Progression (nach unten) usw. vornehmen kann, kann man sie aber durchaus als unnötigen Ballast mit sich herumschleppen. Ausserdem sind ja bei einem einigermaßen hohen Grenzsteuersatz (und wir sind hier ja alles Topverdiener) das meiste auf Kosten der Allgemeinheit vom Staat in Form von Steuererstattungen zurückzuholen.

Kommentar von alfalfa ,

Tipp: Google mal den Unterschied zwischen Grenzsteuersatz und Differenzsteuersatz. Das würde helfen, dass ich Deine Postings für voll nehme! Und Du würdest auch § 10 EKSTG, Bürgerentlastungsgesetz und Begriffe wie beschränkt abzugsfähige Sonderausgaben verstehen! Macht nix, sind ja nur normale Leute hier, doch eins interessiert mich: Auf ner Uni warst Du schon, gell? Auf welcher? Welcher Studiengang? Sorry, Deine Antworten sind zum Teil noch nicht einmal Grundstudiums Niveau! Kennst Du Google?

Kommentar von gammoncrack ,

Nee, aber er rühmt sich immer, einen Vorstand zu kennen, der ihm erkennbar schrottige Antworten zuflüstert.

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