Frage von Seewasser,

Hilfsbedürftig

Hallo Ich noch mal,ich hatte vor einigen Tagen euch gefragtwas der Bekante bei 100% schwerbehinderrung ohne Buchstaben an vergünstiegungen bekämedie habt ihr mir Beantwortet aber jetzt kommt nach ein problem hinzu wie ich schon Erwänte hat der Bekante krebs und das ist wohl Darm und Schliesmuskel krebs der braucht aus diesem grund mehr bedarf,wird aber vom Amt abgelehnt begründung Windeln und anderes mehr das wäre zu Teuer bekommt aber Grundsicherung,was kann er tun um mehrbedarf zu bekommen. denn das ist meiner meinung nach unter die Gürtellienie oder kann unser Statt nur den Pleite statten helfen und an uns muss er Sparen wo er nur kann.?

Antwort
von Primus,

Bei Hilfsmitteln, die zum Verbrauch bestimmt sind (z. B. Einlagen bei Inkontinenz, Windeln ) müssen 10% des Packungspreises selbst gezahlt werden, höchstens jedoch 10,00 Euro im Monat.

Dabei hilft auch der Schwerbehindertenausweis nicht.

Allerdings braucht der Bekannte nur 1% vom Jahreseinkommen für Arzneimittel, Hilfsmittel, Physiotherapie usw. aufbringen. Also muss er Quittungen sammeln und bei Erreichen der geforderten Summe ein Antrag auf Befreiung bei der Krankenkasse stellen..

Ist denn schon ein Antrag auf eine Pflegestufe gestellt worden?

Kommentar von alfalfa ,

Korrekt, passt wenn die GKV zuständig ist; bei der Pflegeversicherung gelten modifizierte Regularien, die abhängig sind von der Pflegestufe. Grade bei Hilfs- und Heilmittel ist es eine Frage der Zuständigkeit bzw. Abgrenzung. Ein sehr unbefriedigender Zustand für den Betroffenen. Klarheit kann nur eine eindeutige Abgrenzung der Zuständigkeit der verschiedenen Leistungsträger geben.

Kommentar von Primus ,

Klarheit kann nur eine eindeutige Abgrenzung der Zuständigkeit der verschiedenen Leistungsträger geben

Richtig. Leider ist diese aus der Fragestellung nicht ersichtbar.

Anhand der Fragestellungen gehe ich mal von einer GKV Versicherung und bisher ohne Antrag einer Pflegestufe aus.

Antwort
von Rentenfrau,

Hallo Seewasser, diesen Mehrbedarf gibt es nicht vom Sozialamt sondern von der Kranken- bzw. Pflegekasse. Aber auch hier muß man leider einen bestimmten Satz an Zuzahlung leisten. Wenn Dein Bekannter chronisch krank wäre (dies kann man bei der Krankenkasse abklären), dann müßte sie max. 1 % ihres Einkommens an Zuzahlung leisten, ist dieser Betrag erreicht, dann kann er sich für den Rest des Jahres befreien lassen, aber 2014 geht das wieder von vorne los.

Antwort
von Gaenseliesel,

Ja Seewasser, wie auch @Primus schon richtig rät, gleich Montag zur Krankenkasse und Antrag stellen ! Selbst nach einem Antrag auf Pflegestufe dauert es noch ein paar Wochen bis darüber entschieden ist. Dieses ( wenn befürwortet ) Pflegegeld wird euch finanziell schon ein ganzes Stück weiterhelfen.

Ich frage mich nur, warum gibt man Menschen nicht von Amtswegen solche Tipps ? Was denken sich solche, von Steuergeldern gut bezahlten Mitarbeiter der Behörde eigentlich, wenn sie mit solchen Schicksalen konfrontiert werden ?

Sollen sich diese Todkranken nun schon überlegen, wie oft sie es sich leisten können, eine Windel zu beschmutzen ? Ach - geht ja in diesem Fall noch nicht einmal, selbst wenn er so einsichtig sein wollte.

Ich hoffe für euch Seewasser, dass ihr zumindest bei dem Antrag auf einen anständigen Mitarbeiter der Krankenkasse geratet ! Lasst euch beim Ausfüllen des Antrags unbedingt helfen !

Gruß und viel Glück ! K.

Kommentar von gammoncrack ,

wie auch @Primus schon richtig rät

Ich glaube nicht, dass sie geraten hat :-)))

Sie wird es gewusst haben. :-))

Kommentar von Gaenseliesel ,

gammoncrack , Erbsenzähler - Job angenommen, wie ?

Dann eben richtiger Weise oder besser formuliert - genau wie @Primus es Dir schon richtig geraten hat - ... ....lach..... ist ja schon gut, bin ja lernwillig ! K.

Kommentar von Primus ,

Solche Diskussionen mag ich, lach....

Kommentar von Gaenseliesel ,

eh, erkenne ich da Schadenfreude Primus ? ;-))))

Kommentar von Primus ,

NIEMALS... wie kommst Du auf solche Gedanken - ich bitte Dich :-))))))

Antwort
von alfalfa,

Die Frage stelltsich nach der Zuständigkeit. Entweder ist es die GKV auf Badis von § 33 SGB V oder die Pflegeversicherung auf Basis von § 40 SGB XI.

Stellt sich die Frage, ob bereits ein Antrag beim MDK auf Enstufung in eine Pflegestufe gestellt wurde. Anhand dieses Sachverhalte steuert sich die Zuständigkeit als auch die Höhe bzw. die Leistungen des Sozialträgers.

Erste Anlaufstelle ist hier die GKV.

Antwort
von qtbasket,

Diese Frage ist wieder einmal unlesbar.

Die Verordnung von Hilfsmitteln sind in vielen § im SGB V geregelt und alle Ärzte müssen sich daran halten.

Das Hilfsmittel muss im Hilfsmittelverzeichnis stehen

Die Anzahl der Hilfsmittel, die verschrieben werden darf, ist limitiert

Die Krankenkasse kann den Lieferanten vorschreiben

Die Zuzahlung sind 10 € - und eine Befreiung ist möglich

Das sind also die Spielregeln, und jammern hilft da nicht weiter, schliesslich geht es immer noch um das Geld der Versichertengemeinschaft.

Kommentar von alfalfa ,

Wer sagt denn, dass die GKV zuständig ist? Wo findest Du im SGB V eine Limitierung? Die finde ich nur im SGB XI - bei der Pflegeversicherung. So einfach ist das nicht.

Antwort
von Anna61,

Wenn er Windel o.ä. benötigt so sind das Hilfsmittel und müssen über die Krankenkasse beantragt werden. Diese muss sie bezahlen.

LG Anna

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