Frage von Schlomi,

Heizungskosten

Hallo, ich wohne in einem Zweifamilienhaus, die Quadratmeter der einzelnen Wohnungen sind gleich. Mein Vermieter nutzt aber seinen Bereich als Dentallabor und wir wohnen zu dritt in der zweiten Wohnung. Mit unserem Vermieter haben wir in dem Mietvertrag geschrieben, dass die Abrechnung der Heizkosten auf Grund der unterschiedlichen Nutzung zu 60 % und 40% abgerechnet werden soll. Wir als Mieter zahlen die 40% der Heizkosten und unser Mieter den Rest. Jetzt nach dem die Abrechnung erstellt wurde und wir eine Rückzahlung bekommen hätten, möchte er das wir zu 50% abrechnen. Darf er das jetzt einfach entscheiden, wir sind damit nicht einverstanden. Denn dann würde er ja keine Rückzahlung leisten müssen.

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo Schlomi,

Schau mal bitte hier:
Nebenkosten Abrechnung

Antwort
von imager761,

in dem Mietvertrag geschrieben, dass die Abrechnung der Heizkosten auf Grund der unterschiedlichen Nutzung zu 60 % und 40% abgerechnet werden soll.

Und daran hätte der VM sich auch zu halten :-)

Der Abrechnung wäre nach § 556 (3) S. 5 BGB zu widersprechen und auf Mietvertrag Bezug zu nehmen.

Entweder verlangt ihr eine neue Abrechnung oder überwerweist "Ihre Zustimmung voraussetzend" 10% weniger als die unrechtmäßig berechneten und verlangten Heizkosten.

Und verlangt eine Verringerung der Vorauszahlungen gem. § 560 (4) BGB :-)

G imager761

Antwort
von MrFinanzen,

Wenn du einen schriftlichen Vertrag hast in dem steht, dass du 40% der Kosten zu tragen hast, dann kann der Vermieter das nicht einfach so ändern. Deswegen hat man ja einen Vertrag damit beide Parteien wissen worin ihre Rechte und Pflichten sind. Wenn er den Vertrag ändern will, dann musst du zustimmen, oder erkündigt den Vertrag und gibt dir einen neuen Vertrag.

Antwort
von Privatier59,

Ist das wirklich so wie von Dir beschrieben oder, ist das etwa die prozentuale Aufteilung von Heizkosten die verbrauchsabhängig abgerechnet werden und solchen, die nach Wohnfläche abgerechnet werden? Überhaupt frage ich mich, wieso da nicht nach Verbrauch abgerechnet wird. Die HeizkostenVO ist zwingendes Recht und ich vermag da keine der in § 11 HeizkostenVO genannten Ausnahmen zu sehen:

http://www.gesetze-im-internet.de/heizkostenv/__11.html

Kommentar von imager761 ,

Gleichwohl bestht sie in einem vom Eigemtümer selbtgenutzten Zweifamilienhaus gem § 2 HeizkostenV :-)

G imager761

Antwort
von robinek,

Warum rechnet Ihr nicht nach Heizkostenverteiler ab. Bei einem Zweifamilienhaus noch sinnvoller, besser und gerechter wären vor jeder Wohnung Wärmemengenzähler?! Wenn der Vermieter einen Teil gewerblich nutzt können doch dort (können) erheblich höhere Kosten entstehen, auch Hausstrommässig usw.

Kommentar von imager761 ,

Warum rechnet Ihr nicht nach Heizkostenverteiler ab.

Weil das im Mietvertrag - gem. § 2 HeizkostenV wirksam - mietvertraglich anders vereinbart wurde?

Das hätte man anders regeln sollen, muss man nun aber nicht :-(

G imager761

Antwort
von HilfeHilfe,

Hallo

wurde die Regelung 60/40 schrifltich fixiert ?

Falls nein kann er diese nicht einfach so ändern. Oder wird er nächstes jahr euch bei Nachzahlungen entgegen kommen ?

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