Frage von meisi,

Hausverwaltung selber machen - Hilfmittel?

Aus Kostengründen wollen sich die Eigentümer einer 12 Parteien-Eigentümergemeinschaft die Hauswverwaltung sparen und dies künftig selber machen. Wer hat Tipps, Hilfsmittel (Software) die unterstützen könnten? Danke!

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von robinek,

Aus gemachten eigenen Erfahrungen geht das nicht lange gut!!! Für 12 Parteien ist doch eine professionelle Hausverwaltung für jeden einzelnen nicht teuer! Er ist neutral, kennt sich in allen anfallenden Fragen aus und vor allem verteilt er die angefallenen Kosten fachmännisch! Würde das Risiko auf gar keinen Fall eingehn. Habe schon mehrfach nicht nur günstige sondern auch gute Hausverwalter gesucht und gefunden (als Beiratsmitglied) Gespart unterm Strich wird bei Euerm Modell garnichts. Gibt nur Ärger und auch evtl.vermehrt Rechtsstreits!

Kommentar von Sobeyda ,

Dem kann ich mich nur anschließen. Hier wird am falschen Ende gespart.

Kommentar von Franzl0503 ,

Unlängst: Zehn Eigentümer von Wohnungseigentum in Form von Reihenhäusern hatten es ein Jahr lang in Eigenregie versucht, erfolglos, und sich dann ganz schnell auf einen Profi geeinigt..

Antwort
von LittleArrow,

Wenn ich den nachstehenden Link (und die benachbarten Links) lese, dann würde ich mich als Wohnungseigentümer um diese undankbare Aufgabe drücken, obwohl ich nicht konfliktscheu bin. Aber es kommt natürlich auch zu Interessenkonflikten zwischen dem Verwalter und den Wohnungseigentümern in Personalunion.

http://www.wohnen-im-eigentum.de/eigentumswohnung/verwalter/verwalter-pflichten....

Antwort
von Steuerschueler,

Excel+Outlook würde ich empfehlen.

Mehr braucht man da gar nicht.

Outlook um Termine und Kontakte zu verwalten und mit dem Handy zu synchronisieren

Excel für alle Ein- und Ausgaben. Spontan denke ich dabei für jede Mietpartei an ein Excelsheet in dem z.B. Reparaturen samt Auftragsnummern und Auftragnehmer und Kosten eingetragen werden.

Wenn gewünscht gibt's auch professionelle Software von Haufe oder WISO. für 12 Parteien lohnt sich das evtl. gar nicht.

Grüße

Antwort
von SBerater,

die Kostengründe kann man nachvollziehen, aber das wird sich bald umkehren in's Nachteil. Wie wollt ihr einen Konsens finden? Wie abstimmen? Wer übernimmt die Leitung? etc?

Bei 12 Parteien wird es Meinungsverschiedenheiten geben. Es gibt auch fachliche Aspekte, die man nicht unterschätzen sollte.

  • Wer zahlt eigentlich den Aufwand der Personen, die sich der Sache annehmen?
  • wie werden die Aufgaben verteilt?
  • wie kommt man zu Entscheidungen bei strittigen Themen?

Bei den Hilfsmitteln könnte man vereinfacht anführen: Officepakete für Kalkulation und Schriftverkehr wie Datenaustausch über Papier/ eMail.

Antwort
von althaus,

Mein Schwiegervater wohnt in einem Dreifamilienhausmit 3 Eigentümer. Er macht die Hausverwaltung selbst. Obwohl nur drei Eigentümer, sind sie sich nie einig. Wie wollte ihr das mit 12 Parteien schaffen? Es muss ein neutraler Profi her, der Kompromisse vermitteln kann. Es geht ja nicht nur um die Kosten Ausgaben verteilen, das kann jeder mit Excel machen, es geht um Einigkeit bzw. Mehrheiten zu schaffen um Beschlußfähig zu werden und das kann nur ein Profi.

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