Frage von FelixDreyer,

Hausversicherung - Schadensfall

Hallo, wir besitzen ein Haus, sondern nur Öfen. Im Januar 2012 ist uns bei -20°C die Wasserleitung an 2 Stellen in unserem Haus eingefroren. Um ein Platzen und damit eine Havarie zu vermeiden stellten wir an den 2 eingefrorenen Stellen Heizer auf. Leider mussen diese dort auch über 2 Monate stehen und heizen. Nun haben wir unsere Stromrechnung für 2012 erhalten und haben einen Mehrverbrauch in Höhe von 6.000kWh. Da der Mehrverbrauch durch Heizen entstand und wir nur geheizt haben um größeren Schaden zu vermeiden, müsste doch eigentlich unsere Hausversicherung den Mehrpreis übernehmen? Ich brauche jetzt keine Tipps, wie ich meinen Stromverbrauch reduzieren kann. Wir haben aus diesem Winter gelernt und alle relevanten Leitungen mit Heizkabeln, welche durch Thermostate reguliert werden, versehen. Es geht hier nur um diesen einmaligen Mehrverbrauch. Ich habe schon einen Antrag auf Übernahme gestellt, meine Versicherung möchte den Schaden jedoch nicht übernehmen. Für handfeste Ratschläge oder Informationen zu der Thematik wäre ich dankbar.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von mig112,

"...meine Versicherung möchte den Schaden jedoch nicht übernehmen..." ==> Der Begriff des "Möchtens" existiert in Versicherungsbedingungen nicht!

Aus meiner Sicht stellt es sich wie folgt dar: Wäre die Leitung geborsten, so hätte u.U. Deckungsschutz bestanden - möglicherweise wäre aber auch grobe Fahrlässigkeit unterstellt worden (berechtigt oder nicht möchte ich gar nicht beurteilen). Hätte Deckung bestanden, so wären sämtliche Heiz-, Trocknungs- oder gar Hotelkosten übernommen worden.

Da aber die Leitungen eben nicht gebrochen sind, so ist gar kein versicherter LW-Schadenfall, nämlich BRUCH eingetreten, woraus logischerweise folgt, dass auch weitere Kosten nicht übernommen werden können. Mit MÖCHTEN hat das nichts zu tun. Für den Versicherer stellt sich vielmehr die Frage, ob nicht jeder Minus-20-Grad-Winter bei euch zu den geschilderten Symptomen führt.

Eine höfliche Bitte um Kulanz, welche sich zwischen 25 und 50% eurer Strommehrkosten bewegt, ist aus meiner Sicht die einzige Lösung. Auch ein Gespräch mit dem Stromanbieter könnte Entlastung erbringen (rückwirkender Tarifwechsel).

Jeder geneigte Antwortgeber, der hier möglicherweise zu Rechtsanwalt und Rechtsschutzversicherung rät, hat eine Meinung, aber leider keine Ahnung.

Antwort
von Jesss,

Ratschlag: Wie bereits beschrieben auf etwas Kulanz des Anbieters hoffen. Information: Wo bist du denn versichert? Je nach dem alle Konditionen findest du hier http://www.vdd-hausversicherung.de

Dann ist das nächste mal auch vor der Situation klar, mit welchem Verhalten deine Versicherung auch greift.

Antwort
von FelixDreyer,

Natürlich sollte der erste satz lauten: Wir besitzen ein Haus, keine normale Heizung,nur Öfen****

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