Haus Finanzierung ohne Eigenanteil???

gefragt von Schluppf am 05.02.2010 um 19:47 Uhr

Ich und mein Mann hatten Überlegt das Dachgeschoss im Haus meiner Mutter auszubauen. Da wir kein Erspartes haben und meine Mutter meint das wir keinen Kredit bekommen hat sie uns gefragt ob wir für immer da wohnen bleiben wollen, fals ja meinte sie das wir dann ja das Haus kaufen können da dieses dann ja die Sicherheit sein kann ???

Das Geld würde dann auf uns drei Kinder aufgeteilt und meine Mutter würde ein Wohnrecht bekommen ( Erbe fällt dann weg). Von unserem Anteil könnten wir dann entweder den Kredit verkleinern oder den Umbau finanzieren.

Meine Frage ist ob die Bank uns das Finanzieren würde? Wir haben keine Sicherheiten und beide ein Nettoeinkommen von ca. 1100 und1200 mtl. Jeder von uns hat schon einen Kredit 5000 und 14000 Ist es überhaupt möglich mit den Voraussetzungen das haus zu kaufen??

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anonym
beantwortet von hildefeuer am 5. Februar 2010 20:02
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Das verstehe ich nicht? Ein Haus das Ihr evt. erben würdet, wird Euch zum Kauf angeboten, oder wie? Wenn es verkauft ist kann es nicht mehr vererbt werden. Es gäbe also auch keine Erbengemeinschaft. Also wie und was aufteilen? Eure Frag versteht niemand? Raten kann man folgendes: Niemals Geld in einen Umbau oder Ausbau investieren, für eine Immobilie die einem nicht gehört. Niemals unter keinen Umständen. Eine Möglichkeit wäre, einen Erbschaftsvertrag zu machen. Dann wissen jedenfalls alle was los ist und was sie bekommen. Das wäre die einzige Ausnahme Geld in eine Immobilie zu investieren, dessen Eigentümer man nicht ist.


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Bernd2009
beantwortet von Bernd2009 am 5. Februar 2010 20:42
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...die Sache ist etwas verworren. Die Fakten sind nach meinem Verständnis:

  1. Mutter, verwitwet
  2. 1 Einfamilienhaus, unbelastet
  3. 3 Kinder, die nach Versterben der Mutter erbberechtigt wären und zwar zu gleichen Teilen.

Das Haus soll zu Lebzeiten der Mutter auf die Kinder zu gleichen Teilen übertragen werden. Dafür soll die Mutter ein lebenslanges Wohn- und Nutzungsrecht bekommen. Ausserdem sollen die 3 Kinder für die Übertragung des Hauses einen "Kaufpreis" zahlen (der sich allerdings aus Marktwert abzüglich Wert des Wohnrechtes = Kaufwert ergibt). Die Mutter gibt den von den 3 Kindern finanzierten Kaufpreis an diese wieder zurück, wobei jeder mit dem Geld machen kann, was er will. Das ist nach meiner Meinung -so ich das richtig widergegeben habe- Unsinn.

Sinn würde machen: In Abstimmung mit den beiden anderen Geschwistern wird das Haus von der Mutter auf die Tochter übertragen mit der Massgabe, ihr ein lebenslanges Wohn- und Nutzungsrecht für das Hausgrundstück (im Erdgeschoss ??) einzuräumen und die beiden anderen Geschwister auszuzahlen (Marktwert ./. Wert des Wohnrechtes = Kaufpreis : 3 = XX. Dieser Betrag steht den beiden Geschwistern jeweils zu.) Ergebnis: Die Tochter (und der Ehemann) wird Eigentümerin des unbelasteten Hausgrundstücks, die Mutter hat das lebenslange Wohn- und Nutzungsrecht. Als Eigentümerin gehört der Tochter 1/3 des Kaufpreiswertes bereits. Sie kann dann bei der Bank Antrag auf ein Darlehen zur Auszahlung der Geschwister und ggf. zum Dachausbau stellen, evtl. auch Einrechnung und Ablösung der Altschulden. Ob das Einkommen dafür ausreicht, wird die Bank feststellen.

Alternative: Entstehen mit dem Dachausbau (Baugenehmigung vorausgesetzt) zwei Wohnungen mit getrenntem Eingang ?? Evtl. könnte dann auch eine Aufteilung in Eigentumswohnungen beantragt werden....

Die Infos basieren auf den obigen Ausführungen und können nur beispielhaft sein, weil die tatsächlichen Verhältnisse nicht bekannt sind...


qtbasket
beantwortet von qtbasket am 5. Februar 2010 21:29
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Solche oder ähnliche Fragen gibt es hier öfters.

Und immer wieder kann ich nur davor warnen sich auf eine Finanzierung ohne Eigenkapital einzulassen.

Eigentlich dürfte jedes Angebot, das euch eine Finanzierung verspricht, unseriös sein.

Grund: zu wenig Einkommen und zu hohe Schulden.

Ganz ehrlich, ihr kommt immer mehr in die Schuldenfalle.

Außerdem: wenn man es genehmigt bekommt, kann man einen Dachausbau auch selbst machen und sich die Materialien peu a peu im Baumarkt kaufen.


Niklaus
beantwortet von Niklaus am 21. Februar 2010 08:35
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Eine Finanzierung ohne Eigenkapital ist sehr riskant und wird auch in den meisten Fällen nicht von den Banken getragen.


anonym
beantwortet von Schluppf am 6. Februar 2010 15:26
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Danke für die Antworten. Ich und meine Familie werden uns nochmal zusammen setzen und über die verschiedenen möglichkeiten reden.



anonym
beantwortet von Schluppf am 5. Februar 2010 21:36
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@ Bernd2009 Danke für deine Antwort. Ich denke das ich dann meinte, das meine Mutter das Haus auf mich übertragen will. Wir Ich und Meine Mutter kennen uns da garnicht aus und sie war der Meinung das ich einen Kredit aufnehmen muss und damit das Haus von ihr kaufen kann. Sie will gar kein Geld nur das Wohnrecht und würde uns Kindern dann aus dem erlös des Hauses zu gleichen teilen Geld geben so das es für den Fall das sie stirbt nichts mehr zu Erben giebt.

Die Alternative das Haus zu teilen finde ich auch gut und wusste nicht das das geht. Dann würde ich also das DG bekommen und könnte als Sicherheit damit einen Kredit für den Umbau aufnehmen, der Rest würde dann später im Falle einer Erbschaft unter meinen beiden Geschwistern aufgeteilt. Verstehe ich das so Richtig? Ich bitte zu Entschuldigen das ich so kompliziert schreibe aber wie gesagt kennen wir uns überhaupt nicht aus! Danke für eure Antworten

Kommentar von 5fe97e550dc3096288e775bb8952a04bsmallBernd2009 am 5. Februar 2010 23:53

...ob eine Teilung möglich wäre, beim Bauamt fragen. Wenn es möglich ist, geht eine Teilung in Wohnungseigentum erst, wenn das Objekt beide Wohnungen gebrauchsfertig vorzeigen kann. Das Dachgeschoss müsste also schon ausgebaut sein. Um die Investitionen zu sichern, mit der Mutter zum Notar gehen. Es könnte nach meiner Meinung ein Vertrag dahingehend gestaltet werden, dass für den Dachgeschossausbau von der Mutter eine Duldung gegeben wird, bis die Teilung des Hauses in zwei Eigentumswohnungen erfolgt und im Grundbuch eingetragen ist. Nach der Teilung gehört das Dachgeschoss der Tochter, das Erdgeschoss der Mutter. Ausserdem gibt es natürlich auch gemeinschaftlich zu nutzende Räume, Garten, Garagen usw. Dadurch werden keine hohen Darlehen benötigt und die Mutter bekommt kein Wohn- und Nutzungsrecht, sondern behält das Eigentum an der Erdgeschosswohnung. Für den Erbfall wäre dann sinngemäss zu vereinbaren, dass die Eigentumswohnung im Erdgeschoss zu gleichen Teilen an die 3 Kinder geht. Besser wäre, wenn sich einer findet, der die beiden anderen auszahlt. Wenn der DG-Ausbau bis zum Erbfall bezahlt ist, könnte die Tochter auch die EG-Wohnung übernehmen und die beiden Geschwister auszahlen.....Da gibt es so viele Varianten.....Beim Notar zu den Möglichkeiten beraten lassen und im Zweifelsfall so oft nachfragen, bis die Sache klar ist....Viel Erfolg


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