Frage von erdbeer21, 61

Hat man ohne Anwalt überhaupt eine Chance gegenüber Versicherungen, Schmerzensgeld durchzusetzen?

Oder ist Geld für einen Anwalt hier immer gut investiert?

Antwort
von Kevin1905, 59

Man sollte ein streitiges Verfahren prinzipiell niemals ohne Rechtsbeistand führen.

Antwort
von Bankerin, 61

hm, also bei grösseren Sachen würde ich schon Anwalt aufsuchen, oft setzen Versicherungen als Mitarbeiter schon Juristen ein, die beim ersten Gespräch schon gleich mal entmutigen können...meine Ansicht

Antwort
von mig112, 56

Natürlich hat man eine "Chance" und Anwälte sind nicht zwangsläufig eine Investition!

Es kommt immer auf den Einzelfall an. HWS oder leichte Verletzungen ohne Invaliditätsfolgen kann man ohne Weiteres außergerichtlich und auf dem kleinen Dienstweg selber abwickeln.

Antwort
von Privatier59, 53

Was heißt "durchzusetzen"? Ansprüche anmelden können Hinz und Kunz, dazu braucht man keinen Anwalt. Allerdings wissen weder Hinz noch Kunz üblicherweise, was angemessen ist und das ist schon mal das erste Argument für die Beauftragung eines Anwalts. Sodann signalisiert die Anwaltsbeauftragung der Versicherung, dass es im Bedarfsfalle ernst wird. Das ist das zweite Argument. Schließlich und endlich könnte man nicht jede Sache dann selber prozessual durchsetzen. Bei größeren Streitwerten ist das Landgericht zuständig und dort sind nur anwaltlich vertretene Parteien postulationsfähig. Das ist dann das dritte Argument.

Antwort
von RatsucherZYX, 50

Wieso willst du für einen Anwalt Geld aufwenden, wenn dir Schmerzensgeld zusteht. Der Aufwand für einen Anwalt gehört zu deinem Schaden und den hat auch die gegnerische Versicherung zu tragen.

Auf solche Minimalfragen, wie du sie stellst, sollte man gar nicht antworten.

Ohne jeden Hintergrund, wer hat Schuld, Schmerzensgeld wofür usw.usw. kann man seriös keine Antwort geben.

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