Hat jemand Erfahrungen mit Kfz-Pfandleihhäsusern?

gefragt von LadyCroftLadyCroft am 16.05.2009 um 16:02 Uhr

Ich möchte meinen Gebrauchtwagen verkaufen und habe unter anderem ein Angebt eines Kfz Pfandleihhauses bekommen, die meine Wagen, zu dem Preis den ich auch tatsächlich möchte, kaufen wollen. Sie boten mir eine Sofortbarzahlung an und wenn sie das Auto verkauft haben soll ich den Rest auch sofort bar bekommen. Sagen wir mal die Händler dort berechnen mir einen Preis von 6.500 euro für das Auto, 4.500 soll ich sofort bekommen und die restlichen 2.000 nach Verkuaf des Wagens. Wie sieht denn da die Rechtslage aus? Bin ich in irgendeiner Weise abgesichter? Theoretisch könnten die Angestellten des Pfandleihhauses ja auch behaupten sie hätten den Wagen nur für 5.000 euro wegbekommen und ich bekäme dann auf einmal nur noch 500Euro. Kann mir jemande Tipps geben und sagen worauf ich achten muss? Mir kommt das ganz etwas zu einfach vor!

Frage beantworten Frage beantworten

Hier finden Sie weitere Fragen zu den Themen:


wfwbinder
beantwortet von wfwbinder am 16. Mai 2009 17:08
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Na das ist rechtlich ein Agenturverkauf, mit einem Darelhn bis zum Verkauf.

Da die den Wagen ja nur in Deinem Namen verkaufen können, müssen sie Dir auch den Vertrag vorlegen udn abrechnung erteilen.

theoetisch ist natürlich möglihc, das sie den Vertrag über 5.500,- machen und 1.000,- Euro dem Kunden sonst wie berechnen, aber das wäre Betrug.

Da diese Autoleihhäuser eine 34 c Genehmigung udn mehr brauchen, kann man davon ausgehen, das die Zuverlässig sind.

Kommentar von 5a01c2c49c06254aa35097257d2e4cfdsmallalbwolf am 16. Mai 2009 19:06

da kann ich voll und ganz zustimmen

Kommentar von Simple_avatar2smallLadyCroft am 18. Mai 2009 13:50

Vielen Dank für die Antwort, die hat mir schon mal sehr weitergeholfen. Ich hätte allerdings noch eine andere Frage dazu: Die 4500euro, die das Pfandleihhaus mir ja schon vor dem Verkauf meines Wagens bezahlt, wurde ja nach dem, von mir angegebenen, Verkaufswert des Autos berechnet (6500 Euro). Was passiert denn jetzt, wenn das Auto garnicht verkauft wird?? Oder nur für sehr wenig Geld?? Liegt das Risiko dann allein bei dem Pfandleihhaus? Die Gebühr die sie von mir für den Verkauf das Wagnes verlangen liegt bei 400 Euro, was ich absolut okay finde. Ich habe nur Angst das ich denen mein Auto gebe und nachhher verkaufen sie es für viel weniger als 6.500 euro :-/

Kommentar von 1928372d696aac89e5ef95eea076f957smallwfwbinder am 18. Mai 2009 15:18

Wohlbemerkt, es ist, soweit ich es erkannen kann, ein ganz normaler Agenturvertrag. D.h. man darf nur zu dem von Dir bestimmten Preis verkaufen. Also die 6.500,-. Wenn ein Käufer kommt udn sagt 6.500,- ist mir zuviel, für 6.200,- würde ich ihn gleich mitnehmen, geld habe ich dabei, dann müßte man Dich anrufen udndas einverständnis einholen.

Das Risiko eines Agenturvertrages, liegt immer beim eigentümer der Sache, nciht beim Agenten. Also können die den Wagen nciht verkaufen, hast Du bei denen 4.500,- Euro Schulden und das Auto gehört noch immer Dir.

Dann wird der Punkt aber spannend. Es ist ein Leihaus. die haben Dir ein Darlehn gegeben. Das heißt, Du mußt dann 4.500,-, plus zinsen, plus Gebühren in Bar auf den Tsich legen, oder die haben nach dem Vertrag (den ich hier nicht kenne, aber ich habe schon andere Verträge dieser Art gesehen), das Recht das Fahrzeug zu verwerten.

Dann gilt der Agenturvertrag nicht mehr. dann gilt nur noch versteigerung. Der Wagen wird öffentlich versteigert. geht er für 5.500,- weg, gehen die Versteigerungkosten, die Gebühren Zinsen usw. runter und für Dich bleibt evtl. nichts mehr. Man muss Dir lediglcih Abrechnung erteilen.



Verwandte Fragen

Verwandte Fragen
Noch nicht die richtige Antwort? Dann hier in allen Fragen und Tipps suchen:



Die unter finanzfrage.net angebotenen Dienste und Ratgeber Inhalte werden nicht geprüft. Die Richtigkeit der Inhalte wird nicht gewährleistet. Bitte lesen Sie hierzu auch unsere Rechtlichen Hinweise.