Frage von Karin43,

Hat ein "Minijobber" Anspruch auf Urlaubstage?

Meine Tochter arbeitet als sogenannte "Minijobberin". Die Frage, ob sie Urlaub bekommen könnte, verneinte ihr Chef vehement. Ist das so korrekt? Hat sie keinen Anspruch auf Urlaub?

Antwort von Zitterbacke,

Doch , hat sie. Lies mal hier , dann erfährst du auch wieviel . http://www.helpster.de/minijob-urlaub-berechnen-so-geht-s_20286#zur-anleitung Gruß Z... .

Antwort von alfalfa,

Es gibt zwischen einem sozialversicherungspflichtigen Fulltime Job und einem Minijob keinen arbeitsrechtlichen Unterschied. Das bedeutet das Deine Tochter die gleichen Rechte und Pflichten besitzt. Das betrifft auch das Anrecht auf Urlaub.Das regelt sich nach dem Bundesurlaubsgesetz.

Antwort von Lissa,

Die Minijob-Zentrale schreibt dazu:

Auch im Rahmen eines Minijobs hat jeder Arbeitnehmer Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub. Der gesetzliche Urlaubsanspruch beträgt jährlich mindestens 4 Wochen bzw. 24 Werktage bei einer 6-Tage-Woche (§ 3 Bundesurlaubsgesetz - BUrlG). Da das Bundesurlaubsgesetz jedoch von 6 Werktagen (Montag bis Samstag) ausgeht, muss der Urlaub auf die entsprechend vereinbarten Werktage umgerechnet werden. Dabei ist ausschließlich relevant, wie viele Werktage der Arbeitnehmer pro Woche arbeitet und nicht wie viele Stunden er an den Werktagen leistet.

http://kuerzer.de/v07U1ornA

Antwort von jacobus,

Da deine Tochter ihre Tätigkeit seit mehr als sechs Monaten ausübt, steht ihr der gesetzliche Mindesturlaub von 24 Werktagen zu. In diesem Zeitraum muss der Arbeitgeber auch eine Lohnfortzahlung leisten. Bei einem regelmäßigen Einkommen von 400 Euro, muss dieser Betrag auch im Urlaub weiter gezahlt werden.

Antwort von jacobus,

Seit wann ist sie denn in dem Arbeitsverhältnis?

Kommentar von Karin43,

Sie ist seit einem knappen Jahr in diesem Arbeitsverhältnis.

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