Frage von Pavelasd,

Hartz IV.Warum bleibt man in der Wohnung,wenn einer aus seiner Haushaltsgemeinschaft ausgezogen ist?

Z.B. besteht eine Familie, die von HARTZ IV lebt, aus 5 Leuten, 2 davon sind Eltern und 3 Kinder. Die Familie wohnt in einer 4-Zimmer-Wohnung. Die 3 Kinder ziehen aus. Das Arbeitsamt bezahlt aber weiterhin die Wohnungsmiete, ohne Zuzahlung seitens der Eltern, obwohl die Fläche der Wohnung 2mal so groß ist, wie die, auf die sie laut ALG-Bestimmungen Anspruch haben könnten, bzw. auf die Übernahme der Kosten für die Wohnung seitens des Amtes. Warum verlangt das Amt von ihnen keine neue Wohnungssuche bzw. Untervermietung oder so? Warum übernimmt es volle Kosten, obwohl die Miete weit weg vom Bereich liegt, was das ARGE übernimmt? usw.

P.S. Die Eltern sind noch erwerbsfähig und gesund.

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Antwort
von Primus,

Die Beispiel-Familie ist verpflichtet, dem Jobcenter jegliche Veränderung ihrer Bedarfsgemeinschaft zu melden.

Es wäre allerdings seltsam, wenn das nicht geschehen wäre, da durch 3 Personen weniger im Haus ja auch der Bezug von Hartz IV geringer ausfällt.

Kommentar von Pavelasd ,

ist doch klar, dass diese die Veränderung gemeldet hat, sonst wäre meine Frage sinnlos

Kommentar von Primus ,

So klar wie Du meinst war Deine Frage nicht gestellt.

Allerdings wurde von mir höflich geantwortet, im Gegensatz zu Deinem Kommentar.

Da ich zwischen den Zeilen wohl Neid von Dir lese, kann ich Dir nur sagen - gehe zum Amt und beschwere Dich- anscheinend brauchst Du diese Wohnung!

Kommentar von FREDL2 ,

@Primus: Mach Dir nix draus. pavelasd verhält sich überwiegend büffelhaft, der kann offensichtlich nicht anders. Du bist nur noch nicht lange genug dabei, um das zu wissen.

Kommentar von Primus ,

@ Fredel2, Danke für den Hinweis - ein Name mehr, dessen Frage ich nicht mehr lese!

Antwort
von billy,

Das ist oft auch eine Frage der Zumutbarkeit, wenn mal ein Kind aus dem Elternhaus auszieht muss die Familie ja nicht gleich umziehen. Die Wohnung kann ja vorher auch zu klein gewesen sein oder eine Neuanmietung könnte erheblich teurer werden. Zudem entstehen durch einen Wohnungswechsel auch erhebliche Mehrkosten für Renovierungen, Kaution usw. Wenn die Familie den Ausszug der Person der Arge mitgeteilt hat, haben sie ihre Pflicht gegenüber der Arge erfüllt.

Antwort
von Rentenfrau,

Normalerweise ist es so, daß das Jobcenter die Rest-Familie auffordert, sich in einer bestimmten Zeit eine neue, und zwar angemessene Wohnung zu suchen. Ein Zwei-Personen-Haushalt darf ca. eine 60-qm-Wohnung bewohnen. Wenn es so ist, wie Du sagst ist dem Amt vielleicht der Fall - wie man so sagt - durch die Lappen gegangen oder die Familie hat die Aufforderung schon und sucht noch.

Antwort
von Privatier59,

Weil der Sachbearbeiter überarbeitet ist. Einen anderen Grund gibt es nicht.

Antwort
von Lissa,

Wer sagt, dass das so ist?

Kommentar von Pavelasd ,

viele Fälle kenne ich persönlich

Kommentar von Lissa ,

Dann stell die Frage dem zuständigen Jobcenter.

Kommentar von Pavelasd ,

habe ich schon gemacht, da wurde mich aber an diese Platform verwiesen

Kommentar von Gaenseliesel ,

wie !?, an finanzfrage.net verwiesen ? ........ und das von einem Jobcenter ? Hey Leute, wir sind ......... man kann es kaum glauben, in diesem Amt von unserer vorbildlichen, konstruktiven Arbeitsweise als seriöses Forum anerkannt.Ist ja 'n Ding! Aber zur Frage, die nächste Überprüfung oder ein neidischer Nachbar wird's schon richten ! K.

Kommentar von Primus ,

Oder er selbst....genau meine Meinung!!

Kommentar von Snooopy155 ,

Gibt es denn überhaupt einen Wohnungsmarkt mit entsprechend kleineren Wohnungen? Nur dann kann das Amt auch einen Umzug einfordern

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