Frage von windtaenzerin,

HAPIMAG-Jahresgebühr 2013

Nach meinen Recherchen wird HAPIMAG für 2013 offensichtlich eine Jahresgebühr/Aktie in Höhe von 285,71 CHF berechnen. Hat schon jemand eine Rechnung bekommen? Liege ich hier richtig?

windtaenzerin

Antwort
von Hapimagonline, Business,

Ja, das ist richtig. Die Jahresbeitragsrechnung wird jeweils im Januar allen Mitgliedern per Post zugestellt. In diesem Jahr erfolgt der Versand ab 15. Januar 2013. Der Jahresbeitrag für 2013 pro Aktie beträgt in CHF 340.80.

Kommentar von windtaenzerin ,

Wenn ich richtig gerechnet habe, beträgt demnach die Steigerung in CHF 4,2 % und in EUR 4,9 % gegenüber dem Vorjahr. Die Ursache ist der angewendete rechnerische Umrechnungkurs von 1,19. Dieser Kurs liegt unter dem Referenzkurs, den die schweizerische Regierung als Deckelung vorgegeben hat. Die Aktionäre aus der EUR-Zone haben also wieder einmal die "Arschkarte" gezogen.

Der Umgang von Hapimag mit seinen Aktionären ist in meinen Augen mit modernem Raubrittertum zu vergleichen.

windtaenzerin

Kommentar von Hapimagonline ,

Ja, die Berechnungen stimmen. Allerdings gilt der von der Nationalbank vorgeschriebene Mindestwechselkurs von 1.20 nur für den Handel zwischen Geschäftsbanken. Die Rechnungen werden bei Hapimag mit dem täglichen Devisenankaufskurs der UBS in EUR umgerechnet. Die Mitglieder haben jedoch die Möglichkeit den Jahresbeitrag in CHF zu bezahlen, weil die Verträge mit Hapimag in CHF ausgestellt sind.

Kommentar von windtaenzerin ,

1 SHARE-Überweisungen in CHF kosten für den mir in Rechnung gestellten Betrag bei meiner Direktbank 20 EUR Gebühren. Dieser Vorschlag ist also schon einmal untauglich,

2 in der Woche vor bzw. nach dem Rechnungsdatum konnte ich keinen Devisenkurs unter 1,20 finden,

3 als Empfängerbank ist die CoBa München angegeben. Sofern also tatsächlich ein Zahlungsverkehr zwischen der Hapimag-Bank in der Schweiz und der CoBa München stattfindet, gilt die 1,20-Grenze, denn ich nehme an, dass Hapimag keine Devisen ankauft? Eher vermute ich, dass Hapimag seine Verbindlichkeiten - zumindest in der EUR-Zone - über das CoBa-Konto abwickelt.

Zudem frage mich, warum Hapimag in CHF bilanziert, wenn doch geschätzte 70% der Umsätze in der EUR-Zone stattfinden (warum sollte ein Handwerker z.B. in Winterberg in CHF entlohnt werden?). Unnötige und kostenträchtige Währungsspielereien könnten unterbleiben. Die Differenz von 0,7% zwischen der CHF- und EUR- Rechnungsbeitragserhöhung spült Hapimag mal locker rd. 500.000 EUR zusätzlich in die Kassen, wenn nur für 250.000 Aktien der Beitrag entrichtet werden würde. Vielleicht ist das ja die Anzahlung für den geplanten Prunk-Neubau? Oder der Bilanzausgleich?

windtaenzerin

Kommentar von Hapimagonline ,

Es ist durchaus möglich, dass Ihre Banken für eine CHF-Überweisung Gebühren von rund 20 EUR verlangen. Im Sinne einer Dienstleistung an ihre Mitglieder in Deutschland hat Hapimag schon seit vielen Jahren ein (EUR-) Bankkonto in Deutschland eingerichtet. Damit eine kostengünstige Überweisung in EUR erfolgen kann, rechnet Hapimag alle CHF-Rechnungsbeträge am Fakturierungstag in EUR um. Dadurch können Mitglieder aus Deutschland einfache und kostengünstige Überweisungen in EUR an Hapimag ausführen, sofern gewünscht. Für die Fakturierung der Jahresbeiträge verweisen wir auf die Kursnotierung der UBS AG vom 28.12.2012.

Hapimag verwendet selbstverständlich die eingehenden EUR’s von Mitgliedern direkt auch, um Kosten zu bezahlen, welche in EUR anfallen. Hingegen muss Hapimag auch EUR’s verkaufen, um u.a. die Kosten zu bezahlen, welche in CHF anfallen. Der Verkauf von EUR kann aber nicht bei der Nationalbank erfolgen, sondern nur bei einer Geschäftsbank (z.B. UBS AG). Deshalb ist es aus unserer Sicht folgerichtig, dass der Umrechnungskurs einer Geschäftsbank bei der Festlegung des EUR-Gegenwertes unserer CHF-Rechnungen zu Anwendung kommt und nicht der von der Nationalbank garantierte „Mindestkurs“ von 1.20.

Kommentar von windtaenzerin ,

Hallo Hapimag,

vielen Dank für die ausführlichen Erläuterungen

windtaenzerin

Antwort
von Privatier59,

Was hindert Dich daran, einfach mal bei Hapimag nachzufragen? Die Service-Line ist sogar kostenlos:

http://www.hapimag.com/de/startseite.htm

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten