Frage von Klaus37, 72

Bezug nehmend auf meine erste Frage: Verkäuferin kann mir mein Geld nicht zurückzahlen. Was kann ich tun?

Hallo,

meine Frage bezieht sich u.a. zu meinen erstgestellten Fragen meines Beitrags vom 22.11.2014. Ich habe noch immer kein Geld zurück erhalten.Die Verkäuferin hatte bis Mitte Jan. 2016 Zeit mir den Kaufpreis (abzügl. Nutzungsentschädigung) zurückzuzahlen.

Der Gerichtvollzieher ist beauftragt.

So wie es derzeit ausschaut wird die Verkäuferin Privat Insolvenz anmelden.

Ich habe die Befürchtung, dass ich nur noch  ein kleiner Bruchteil meines Geldes wieder sehen werde.

Natürlich wird das Grundbuch erst nach Rückzahlung umgeschrieben.

Die Nutzungsentschädigungskosten sind monatlich 300.- Euro.

Ich finde es unfair, dass wir sie nach wie vor weiterbezahlen müssen, nur weil die Verkäuferin unser zustehendes Geld nicht zurückbezahlen kann.

Wir wären sonst längst ausgezogen.

Mein für den Hauskauf aufgenommenes Darlehen läuft noch bis 2020, daher muss ich dies natürlich weiter bedienen.

Mein Anwalt meinte dass man letzendlich nur " noch " das (mein) Haus versteigern lassen könnte.Jedoch würde da da nicht (benötigte Summer) viel dabei rauskommen.

Wann alles ein Ende hat und wie es ausgeht steht somit in den Sternen. Es ist sehr nervzehrend und anstrengend.

Kann mir jemand in etwa sagen, wie lange sich das noch hinziehen kann ?

Und hat jemand irgendwelche Tipps ?

Antwort
von Klaus37, 42

Hallo,

leider konnte ich nur ein Teil meines Textes schreiben und absenden, daher nun hier nochmals:

MFrage bezieht sich u.a. zu meinen erstgestellten Fragen meines Beitrags vom 22.11.2014. Ich habe noch immer kein Geld zurück erhalten.

Die Verkäuferin hatte bis Mitte Januar 2016 Zeit die Zahlung zurückzuzahlen.

Der Gerichtsvollzieher ist nun beauftragt.

Die Nutzungsentschädigung beläuft sich auf monatlich 300.- Euro. Somit ist natürlich eine ziemlich große Summe abgezogen worden. (Angerechnet wurde seit Januar 2011.)

Bzw. läuft die monatliche Nutzungsentschädigung weiter obwohl wir hätten längst ausziehen können würde ich endlich mein Geld zurück bekommen und der Kaufvertrag rückgängig gemacht werden.

So wie es derzeit ausschaut wird die Verkäuferin Privatinsolvenz anmelden.

Ich habe die Befürchtung, dass ich nur noch ein Bruchteil meines Geld zurück erhalte.

Mein Anwalt meinte, dass es (noch) die Möglichkeit gibt mein Haus versteigern zu lassen.
Wobei niemals die Höhe der Forderung raukommen würde.

Kann mir jemand sagen wie lange sich das (in etwa) noch hinziehen kann ?

Hat jemand irgendwelche Tipps?

Das ganze nimmt seinen Lauf und man muss notgedrungen " mitmachen " und hohe finanzielle Verluste in Kauf nehmen, was ich zuvor nicht geahnt habe :-(

Wir wohnen seit Dezember 2010 in dem Haus und im Januar 2011 wurden die ersten Mängel aufgelistet.

Die letzten Jahre waren sehr nervzehrend und das gaze nimmt so scheint es nicht in absehbarer Zeit ein Ende.

Antwort
von Privatier59, 38

Ich würde Dir ja gerne Hoffnung machen, aber Deine Lage ist absolut verfahren:

Wenn von der Verkäuferin kein Geld zu holen ist, dann mußt Du zusehen wie Du anderweitig an den Kaufpreis kommst. Für Dich eilt es, Maßnahmen einzuleiten. Sobald die PI erst eingeleitet worden ist, kannst Du Forderungen nur noch dort anmelden. Wahrscheinlich wirst Du da mehr oder minder völlig ausfallen.

Was das Haus betrifft, so ist für mich unklar, wer denn aktuell Eigentümer desselben ist. Wenn Du das nach wie vor bist, dann kannst Du auch einen freihändigen Verkauf durchführen.

Ich vermute allerdings, daß Dein Anwalt nicht ohne Grund die Zwangsversteigerung des Hauses als Möglichkeit nennt. Die sollte dann bald beantragt werden.

Wie lange sich das hinzieht kann Dir niemand sagen. Hängt ja auch davon ab, ob zwischenzeitlich doch die PI eingeleitet wird und, ob sich Steigerungsinteressenten für das Haus finden. Es können noch etliche Jahre vergehen bis zum Abschluß der Sache.

Kommentar von Klaus37 ,

Hallo,


vielen lieben Dank für Deine Rückantwort.

Auch wenn der Inhalt schmerzlich (die Wahrheit ist) und ich mich erst mal wieder sammeln musste.

Es ist das, was ich befürchte :-(

Das Grundbuch ist noch nicht umgeschrieben, dafür fehlt die Rückzahlung. Ich bin somit der Eigentümer des Hauses.

Wie erwähnt läuft das Darlehen monatlich weiter. Als Sicherheit hierfür ist das Haus (Grundschuld) eingetragen.


Kommentar von Privatier59 ,

Dann versuche, das Haus zu verkaufen.

Kommentar von Klaus37 ,

Ist das nach dem Urteil überhaupt möglich ?!

Mein Darlehen läuft bis übrigens bis 2020.

Kommentar von Klaus37 ,

" Ist das nach dem Urteil überhaupt möglich ?! " Ich meine nach dem Urteil : Das Haus sofort zu versteigern ?

Kommentar von Privatier59 ,

Das Urteil ist uns nur in Auszügen bekannt. Steht da irgendetwas, daß eine Verwertung des Hauses ausschließt? Ich nehme an, daß Dein Anwalt das Urteil geprüft hat und keinen Ausschluß der Verwertung des Hauses entdeckt hat. 

Kommentar von Klaus37 ,

Vielen herzlichen Dank für Deine Mühe.

Puh...da bin ich überfragt. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe (und das meine ich), jedoch nicht.

Antwort
von Rat2010, 43

Ich war jedenfalls vor 18 Monaten auch schon da, habe aber keinerlei Erinnerung an das, was du damals gefragt hast.

Entweder du holst die Frage hoch oder du stellst eine neue Frage.

Kommentar von Klaus37 ,

Hallo,

vielen Dank für Deine Nachricht.

- Ich konnte leider nicht den gesamten Text schreiben, daher habe ich den Text in die " Antwort- Fuktion " eingefügt.

In meinem Profil kann man den " alten " (erwähnten Beitrag) jedoch  aufrufen.

Wenn Du bitte nachsehen könntest wäre das sehr nett von Dir.

Lieben Dank !

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