Frage von lisa0102, 66

Hallo! Ich hätte ein paar Fragen zum Thema Gewerbe und Steuern und wäre sehr dankbar, falls mir der ein oder andere weiterhelfen könnte?

Ich habe seit längerem einen Gewerbeschein, aber habe neben meinem Studium nicht viel (im Durchschnitt ca 300€ monatlich) mit diesem verdient. Also eher nebenbei. Jetzt habe ich mich umgemeldet, weil ich nun eine andere Tätigkeit, nämlich Grafikdesign, damit ausüben möchte. Da werde ich auch im Jahr unter 17.500 € bleiben. Meine erste Frage ist nun, muss ich Umst. auf den Rechnungen angeben, damit ich meine Materialen usw. absetzten kann? Oder geht das auch wenn ich nur Lohnsteuer zahle? Ich arbeite auch noch nebenbei auf Teilzeit in einem Laden und verdiene 800€ brutto. Da zahle ich bereits Steuern. Auch in dem Fragebogen, den ich wegen der Ummeldung zugesendet bekommen habe, weiß ich nicht, was die richtige Gewinnermittlung für mich ist. Einnahmensüberschussrechnung oder Vermögensvergleich? Und mein Gewerbe ist noch in einem anderen Ort gemeldet, weil ich gerade erst umgezogen bin. Macht das was? Muss ich mein Gewerbe ummelden? Ich würde mich wirklich sehr über eine Antwort freuen weil ich mir derzeit keinen Steuerberater leisten kann! Vielen Dank schonmal im Voraus!

Lisa

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Expertenantwort
von wfwbinder, Community-Experte für Finanzamt, 50

Du wirfst Dinge durcheinander.

Der Abzug von Betriebsausgaben hat nciht damit zu tun, ob Du Umsatzsteuer berechnest.

Einkommensteuer:

In diesem Bereich geht es darum, ob Du Betriebseinnahmen hast (Zahlungseingänge von Kunden), davon ziehst Du Deine Betriebsausgaben ab. Die Differenz ist der Gewinn (oder Verlust).

Umsatzsteuer:

Hier kannst Du die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen, solange Dein Vorjahresumsatz (Einnahmen) unter 17.500,- ist. Da wird Umsatzsteuer nicht erhoben.

Da Du im Bereich Grafikdesign kaum Privatkunden haben wirst, solltest Du überlegen, ob Du auf die Regelbesteuerung optierst. Also 19 % Umsatzsteuer auf Deine Rechnungsbeträge aufschlägst. Dem Kunden ist es egal. Der zieht sich das als Vorsteuer in der eigenen Umsatzsteuervoranmeldung ab.

Aber Du hast damit den Vorsteuerabzug , also kannst von der selbst an Kunden berechneten Umsatzsteuer, die Umsatzsteuer aus Deinen Eingangsrechnungen als Vorsteuer abziehen.

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