Frage von manni2, 2.615

Hallo, ich habe in Elster meine Daten eingetragen und komme auf eine Nachzahlung von fast 1.500,00 Euro, kann das sein?

Ich: Brutto 49.000€, Kl. 3, Werbungskosten1.200€ Meine Frau: 01.01.-30.06. ALG I, 3.800€, 01.07.-31.12. Volle Erwerbsunfähigkeitsrente 6.000€, dazu auf Steuerkarte 01.01.-31.10. 3.500€, das war die Urlaubsabgeltung, und bei Zeiten ohne Anspruch "U": 1. Sie hat das ganze Jahr nicht gearbeitet.

Kann ich da was machen? Die Urlaaubsabgeltung irgendwie raus nehmen oder anders angeben?

Vielen Dank im voraus! Gruß, Manfred

Antwort vom Steuerberater online erhalten
Anzeige

Schnelle und günstige Hilfe für Ihre Steuerfrage. Kompetent, von geprüften Steuerberatern.

Experten fragen

Expertenantwort
von gandalf94305, Community-Experte für Steuern, 2.411

Prüfe es doch mal hier nach: http://www.n-heydorn.de/steuer.html

Wenn die Größenordnung stimmt, dann wird das so sein. Das wird von unversteuerten Positionen oder einem Progressionsvorbehalt her kommen.

Insbesondere fehlt nämlich in Deiner Aufstellung, welche Steuern überhaupt gezahlt wurden.

Expertenantwort
von wfwbinder, Community-Experte für einkommensteuer, 1.956

Da sind 6.000,- Euro EU Rente, die zum Teil steuerpflichtig sind.

Da sind 3.800,- Euro ALG I, die dem Progressionsvorbehalt unterliegen.

Nur 200,- Euro mehr an Werbungskosten, als über den Arbeitnehmerfreibetrag sowieso berücksichtigt werden.

Da sind die 1.500,- sehr glaubhaft, schon bei reiner Kopfrechnung.

Nur zur Klarstellung, wenn Deine Gattin mtl. 1.000,- euro EU Rente bekommt, solltet ihr für die Zukunft immer mit einer Nachzahlung im Bereich jenseits von 2.000,- Euro rechnen. 

Nur mal überschlägig (für die genaue Berechnung bräuchte man das Renteneintrittsalter Deiner Frau und ob es eine zeitlich begrenzte, oder dauerhafte EU Rente ist), 12.000,- Rente, grob geschätzt 2/3 steuerpflichtig = 8.000,-, Grenzsteuersatz ca. 30 % = 2.400,-.

Vorsichtige Schätzung.

Kommentar von wurzlsepp6682 ,

wie gewohnt kompetent ....

Kommentar von wfwbinder ,

Danke

Kommentar von LittleArrow ,

Vielleicht ist bei getrennter Veranlagung das Ergebnis günstiger?

Kommentar von wfwbinder ,

Auf keinen Fall, denn dann muss er ja seine 49.000,- wie ein Junggeselle versteuern.

Bei dem Einkommensunterschied ist Zusammenveranlagung auf jeden Fall günstiger.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community