Frage von rookie, 48

Hallo ich habe eine Frage zur gesetzlichen Krankenversicherung. Wie wird das Arbeitseinkommen berechnet?

Ich habe 2 Wochen vor meinem 55. Lebensjahr mein langjähriges Gewerbe abgemeldet (privat versichert), um noch in die gesetzliche Krankenversicherung zu kommen und einen Teilzeitjob in der Gleitzone angenommen. Ich muss nun der KV mitteilen wieviel ich an Arbeitseinkommen hatte. Bei 9,5 Monaten in dem Geschäftsjahr noch selbstständig, überwiegt hier natürlich der Anteil. Oder zählen nur die verbleibenden 2,5 Monate im Jahr, also ab dem Datum der Anmeldung bei der gesetzlichen Versicherung. Ich möchte mir natürlich die Option aufhalten wieder ein Gewerbe anzumelden, dann aber freiwillig versichert zu sein.

Antwort
von wfwbinder, 38

Du teilst denen den Gewinn aus der Selbständigkeit mit und den Zeitraum für den das gilt.

Ab Anmeldung der Anstellung bist Du ja pflichtversichert.

Ab nächstem Jahr kannst Du ja eine kleine gewerbliche Nebentätigkeit aufnehmen.

Kommentar von rookie ,

Nur will die KV den Mittelpunkt der Erwerbstätigkeit ermitteln.

Das verunsichert mich, denn ich habe in den 9,5 Monaten im Schnitt mehr verdient, als im Monatsschnitt in den 2,5 Monaten danach.

Einen Einkommenssteuerbescheid kann ich nur vom Vorjahr vorlegen.

Ich dachte, dass ich mit der Gewerbeabmeldung und der Aufnahme einer Anstellung alles erfüllt habe. 

Kommentar von barmer ,

so ist es auch

Kommentar von wfwbinder ,

Ist es doch auch, wie Dir @barmer schon bestätigt hat. Bis zum Ende der Selbständigkeit hattest Du ja auch eine andere einkunftsart. Danach nur Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit. Woraus sollte noch Beitrag berechnet werden?

Es ist eine grundlegende Änderung des Erwerbslebens.

Für das Jahr 2016 kannst Du nächstes Jahr auch einen Einkommensteuerbescheid nachreichen, wenn erforderlich. Aber die Rückfrage war nur für die ersten 9,5 Monate in 2016, um die Beiträge zu überprüfen.

Antwort
von barmer, 27

Hallo, wenn Du das Gewerbe abgemeldet hast und  (vorübergehend) nicht mehr selbstständig tätig bist, kannst Du da nur 0 eintragen. Sonst trittst Du die Diskussion los, ob Du nicht weiter hauptberuflich selbstständig bist und alles ist umsonst.

Die Vergangenheit dürfte die GKV gar nicht interessieren.

Viel Glück

Barmer

Kommentar von rookie ,

Wenn ich das Gesetz richtig verstehe, sind für mich die 2 Wochen vor dem 55. Lebensjahr die Entscheidenden. Eine Mindestdauer vor 55 scheint es nicht zu geben.

Ich war somit in der gesetzlichen Versicherung vor 55 und würde selbst wenn es im Folgejahr so wäre, doch in der freiwilligen Versicherung sein. 

Oder kann die KV dann sagen, ich muss in die Private zurück ?

Kommentar von barmer ,

das siehst du richtig

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