Frage von Ruestiger, 29

Haftet man als Erbe für Vebrauch von Rente, die dann zurückgefordert wird?

Guten Tag-ich bin neu hier und freue mich auf regen Austausch-dies zu Beginn. Ich möchte gerne wissen, wie es sich verhält, wenn die Frau stirbt, Geld von der Rentenkasse noch weiter eingeht, man dieses verbraucht um Nachlaßsachen zu bezahlen, und dann kommt die Rückzahlungsaufforderung! Würde man als Erbe dann dafür haften müssen-oft weiß man doch gar nicht, daß einem das nicht mehr zugestanden hätte, also dem Verstorbenen sogesehen.

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo Ruestiger,

Schau mal bitte hier:
Recht Rente

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Zitterbacke, 23

Nein, ich denke nicht ! Die Deutsche RV schreibt dazu :

"Renten werden nach § 102 Abs. 5 SGB VI bis zum Ende des Kalendermonats geleistet, in dem der Berechtigte gestorben ist. Der Feststellungsbescheid ist nicht aufzuheben (§ 39 Abs. 2 SGB X >>(SGB X § 39 G0)); der Bescheid ist auf andere Weise erledigt. Der Tod wird durch die bei den Standesämtern geführten Personenstandsregister bzw. durch die von den Standesbeamten aufgrund dieser Register ausgestellten Personenstandsurkunden nachgewiesen."

http://www.deutsche-rentenversicherung-regional.de/Raa/Raa.do?f=SGB6_102R6

Gruß Z... .

Kommentar von Zitterbacke ,

Die Meldung des Todes eines Rentners geht vom Einwohnermeldeamt direkt an die DRV.Vom Standesamt erhält man dann eine Bestätigung über die Meldung. Ohne diese Bescheinigung des Standesamtes können Angehörige keine Beerdigung veranlassen.

http://www.ihre-vorsorge.de/magazin/klartext/geister-renten.html

Antwort
von Rentenfrau, 23

Hallo Ruestiger, als Erbe (und Ehemann) muß man der Rentenversicherung natürlich mitteilen, daß die Versicherte gestorben ist, denn nur die Versicherte selber hat (erst mal) Anspruch auf ihre Rente. Die überbezahlte Rente wird dann sicher von der Rentenversicherung zurückgefordert. ABER als Ehemann hast Du auch einen Anspruch auf Witwerrente, daher dürfte die Überzahlung nicht so hoch ausgefallen sein, es sei denn Du hättest längere Zeit die Rentenzahlungen weiter laufen lassen. Die DRV wird die überzahlte Rente sicher mit Deiner Witwerrente verrechnen.

Antwort
von Privatier59, 20

Ist der Rentenversicherung denn Mitteilung vom Tod gemacht worden? Wenn man das bewußt unterläßt, ist man nicht nur in der Haftung, sondern kann sich möglicherweise auch strafbar machen. Allerdings dürfte "Geld von der Rentenkasse" -allerdings in veränderter Höhe- doch oftmals schon deshalb eingehen weil man Anspruch auf Witwerrente hat.

Kommentar von Zitterbacke ,

Wenn jemand diese Mitteilung unterläßt ? Dem passiert meines bescheidenen Wissens nichts .

Kommentar von Privatier59 ,

...und das Geld in die eigene Teasche steckt.

Kommentar von Zitterbacke ,

Eine direkte Meldung an die RV braucht es nicht . Natürlich wenn du Oma noch monatelang vorm Fenster winken läßt , ist eine Haftung nicht ausgeschlossen. ;-)))

Kommentar von Privatier59 ,

Die Oma hat immer schon was gemüffelt; da merkt man den Unterschied nicht.

Kommentar von MirkoQu ,

Pietätlos...

Kommentar von Meandor ,

Pietätlos mag sein, aber der Spruch ist schon so alt wie die Thematik.

Antwort
von blnsteglitz, 20

wenn die Frau stirbt

dann kann der Witwer einen Antrag stellen, dass ihm die Rente der verblichenen Ehefrau für 3 Monate in voller Höhe gezahlt wird ("Sterbevierteljahr")

oft weiß man doch gar nicht, daß einem das nicht mehr zugestanden hätte

Naja....... wenn jemand bereits einige Monate verstorben ist und es geht immer noch Rente ein.... dann sollte jeder auf den Gedanken kommen das das Geld keinem mehr zusteht. Noch haben wir hier keine griechischen Verhältnisse.

;-)

Kommentar von blnsteglitz ,

das das Geld -

sorry , sollte heißen: dass das Geld

Antwort
von silberkopf, 14

Nein, da muß die Rentenkasse besser aufpassen- hierzu gabs auch mal ein Urteil http://beck-aktuell.beck.de/news/sg-dortmund-angeh-riger-mit-kontovollmacht-haft...

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