Frage von Conny58, 362

Habe ca. 40 Jahre gearbeitet war 1,5 Jahre krank und dann ausgesteuert, danach 17 Monate ALG1 und jetzt finanziere ich mich privat. Wieviel Rente 2019?

Weiblich Geb. 27.07.58 / 35 Rentenjahre erfüllt / 50% Schwerbehinderung / Rentenanwartschaft 1.367,61€ (Stand 2015) bei 46,4153 Entgeldpunkten) Kein weiterer Zuwachs zu erwarten.

Bei der Rentenberatung wurde mir nach Abzug von

  1. Abschlag 10,8% (Behinderung) 123,14€
  2. KV 8,4% 85,43€
  3. PV 2,60% 26,44€

Frühstmöglicher Beginn mit 61 J am 01.08.2019 ein Betrag von 905.15€ Rentenzahlung ausgerechnet. Kann das stimmen?

Antwort
von Primus, 316

Überprüfe bitte, ob alle Zeiten Deiner rentenversicherungspflichtigen Tätigkeiten aufgeführt sind.

Bei Übereinstimmungist  auch die Berechnung der RV richtig.

Kommentar von Conny58 ,

Alle Zeiten sind aufgeführt!

Kommentar von Primus ,

Dann ist die Berechnung wohl Okay. Du bist nicht die erste, die  nach so langer Arbeitszeit einen Schock bekommen hat.

Kommentar von Conny58 ,

Wenn ich mit den 1367,61 in den Rentenrechner der RV gehe komme ich aber mit meinen Daten s.o. auf einen höheren Betrag.

ca. 1200 nach Abzug Der 10,8 %

Wieso?

Kommentar von Primus ,

Wenn es sich um eine Berechnung handelt, die alle zwei Jahre automatisch erstellt wird, sind utopische Rentenerhöhungen berücksichtigt worden, die niemals zum Tragen kommen.

Nur Berechnungen, die bei der Rentenberatung kurz vor Renteneintritt durchgeführt werden, haben genaue Zahlen.

Kommentar von Conny58 ,

Aber es ist doch die Zahl die bis jetzt erwirtschaftet wurde ohne die utopischen Erhöhungen.

Die Zahl in der Mitte im Kasten der Renteninformation, mit der habe ich gerechnet, für Beginn 01.08.2019 also nach Abzug der 10,8% steht als Ergebnis ca.1200 Euro. Da geht dann noch KV und PV ab,

aber das sind nicht die ca. 900 die diese Dame bei RV errechnet hat? Was mache ich denn falsch!

Kommentar von Primus ,

Was Du eventuell nicht berücksichtigst ist, dass bis 2030 Jahr für Jahr eine Absenkung des Rentenniveaus bis  auf 43 % stattfindet.



Antwort
von Petriotic, 301

Ab 1.8.2019 können Sie die Altersrente für schwerbehinderte Menschen in Anspruch nehmen. Die 10,8 Prozent Abschlag erhalten Sie jedoch nicht wegen der Behinderung, sondern für Ihren früheren Rentenbeginn - für jeden Monat der vorzeitigen Inanspruchnahme fällt die Rente um 0,3 Prozent niedriger aus.

Kommentar von Petriotic ,

Ihre Rentenanwartschaftshöhe (1.367 Euro) haben Sie aus der Renteninformation oder woher? Bitte beachten Sie, dass hier Faktoren zur Berechnung angesetzt werden, wie z.B. eine jährliche Rentenerhöhung von 1% bzw. 2% und vorausgesetzt wird, dass Ihr Versicherungsverlauf sich so fortsetzt wie in den Jahren davor (z.B. Verdienst in gleicher Höhe).

Antwort
von Conny58, 233

Ja, diese Rentenanwartsschafthöhe 1.367 Euro ist die Zahl in der Mitte im Kasten der Renteninformation, also die Rente die ich bis dato erwirtschaftet habe und ab jetzt nichts mehr dazu kommt!

Kommentar von Petriotic ,

Dann steht da ja auch: "... Sollten bis zum Rentenbeginn Beiträge wie im Durchschnitt der letzten 5 Kalenderjahre gezahlt werden, bekämen Sie ohne Berücksichtigung von Rentenanpassungen diese Rentenhöhe ..." Wenn Sie also ausgesteuert sind, ALG I ausgeschöpft und derzeit nicht versicherungspfllichtig tätig, erfüllen Sie diese Bedingung nicht. Sie haben es auch noch nicht "bis dato erwirtschaftet", sondern hätten es unter Weiterbeschäftigung wie im Durchschnitt der letzten 5 Kalenderjahre erwirtschaften können!

Kommentar von Conny58 ,

Dieser Text mit dem "weiterzahlen in den nächsten 5 Jahren" steht aber bei der dritten Zahl im Kasten und ist 1.803.03 € ohne jegliche utopischen Rentenerhöhungen?

Kommentar von Conny58 ,

Gerechnet habe ich mit der zweiten Zahl in der Information und davor steht " Ihre bislang erreichte Rentenanwartschaft entspräche nach dem heutigen Stand einer monaltlichen Rente von 1367€"

Also auch nicht die hohen Zahlen in den zukünftigen Rentenanpassung im Text?

Wo ist denn mein Denkfehler?

Kommentar von Gaenseliesel ,

Hallo Conny,

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 Gruß !

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