Frage von blumenkohl, 6

Hab ich Einfluß auf die Besteuerung einer Abfindungszahlung?

Der Steuerberater sagt ja, der Noch-Arbeitgeber sagt nein-was ist denn nun richtig? Ist man dahingehend auf Arbeitgeber angewiesen wie gut er einem gesinnt ist oder wie?

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von wfwbinder, 4

Wieder der alte, aber stimmende Spruch: Ein Blick ins Gesetz erleichtert die Rechtsfindung.

DEr Steuerberater hat das getan und damit natürlich recht.

§ 34 Absatz 1 EStG die "Fünftel-REgelung" damit wird fingiert, das die Abfindung nicht in einer Summe in einem Jahr zugeflossen ist, sondern es wird so getan, als würde Sie über fünf Jahre verteilt in gleichen Summen zufließen.

Man spart damit die Progression.

Das kann der Arbeitgeber schon in der Lohnabrechnung machen, aber sonst in der Einkommensteuererklärung.

Antwort
von imager761, 3

Der AG zahlt die Abfindung in einem Einmalbeitrag, ggf. mit dem letzten Gehalt - das bestimmst du nun nicht anders :-(.

Dein StB weiss wohl um die Fünftelregelung gem. § 34 I EStG und wird das schon steurlich (be)günstig(t) behandeln :-)

G imager761

Antwort
von SBerater, 3

na wenn du schon mit einem StB gesprochen hast, dann nimm doch dessen konkreten Vorschlag und gehe damit auf den AG zu. Der wird letztendlich keinen Nachteil haben und dann soll er doch den Vorschlag des StB umsetzen.

Die Besteuerung an sich kannst du nicht ändern, aber möglicherweise die Steuerhöhe, wenn deine Eckdaten passen.

Ich sehe bei dem Thema Abfindung nur die Möglichkeit, die Zahlungen über die Jahresgrenze zu verschieben - was nicht generell ein Steuervorteil sein mag, wenn man im entsprechenden Jahr gar noch mehr verdienen sollte.

Der übliche Steuervorteil kommt durch die 5tel-Regelung.

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