Frage von Ulani, 203

Grundschuld für einen der Erben?

Der Verstorbene hinterlässt seinen 2 Kindern ein Haus. Für EINES der Kinder ist eine Grundschuld eingetragen (z.B. 26.000 €) Wie wird das beim Verkauf des Hauses (z.B. 80.000 €) berechnet?

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Antwort
von Franzl0503, 177

Ulani:

Verkaufspreis 80 000 abzüglich 26.000, sofern die Forderung von Kind 1), für die die Grundschuld bestellt und im Grundbuch eingetragen wurde, noch in voller Höhe besteht, Ergebnis 54 000 : 2 = 27 000

Kind 1) erhält aus dem Verkaufserlös 26 000 + 27.000 = 53 000,

Kind 2) 27.000,-- Euro.

Kommentar von Snooopy155 ,

Die Realität sieht aber wahrscheinlich anders aus.

Erst einmal muß sichergestellt werden, dass der Begünstigte  von der Grundschuld der Löschung dieser zustimmt - das ist nicht gebührenfrei. Das bedeutet defacto - entweder das Kind A kann die Restverbindlichkeiten sofort zahlen oder aber es es muß über den Notar ein Verkaufsverfahren in die Wege geleitet werden, bei dem der Kreditgeber sein Geld direkt erhält. Alle dies Zusatzkosten trägt natürlich Kind A alleine.

Antwort
von billy, 136

So wie die Grundschuld eingetragen wurde, das Kind für das die Schuld eingetragen wurde, hat einen Anspruch bei Verkauf in Höhe der 26.000 €.

Kommentar von Franzl0503 ,

billy:

"Anspruch auf 26 000 €" und was wäre bei Rückgewährsreife  infolge Erlöschen der gesicherten Ansprüche durch wirksame/n

1) Zahlung,

2) Aufrechnung,

3) Anfechtung und

4) Erlass?

Antwort
von Ulani, 108

Ist es nicht so, dass JEDER Erbe auch für die Schulden verantwortlich ist? Also dass das Kind A ja die Hälfte "seiner " Schuld selbst mit tragen muss?
Das wäre ja dann nur 80.000 - 13.000 ./. 2 

So hat man es mir erzählt

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