Frage von penron,

Grundbuch-Grundschuld vs Restschuld bei Finanzierung einer neuen Immobilie vorteilhaft?

Ich habe vor 12 Jahren eine Immobilie für 131.000 Euro erworben. Im Grundbuch hat die Bank eine Grundschuld von 148.000 Euro eintragen lassen. Jetzt läuft die Zinsbindungsfrist bzw. das Darlehen bald aus. Nach Auslauf des Darlehens bleibt noch eine Restschuld von 94.000 Euro, wofür ich eine Anschlußfinanzierung dann brauche. Ich habe diese Immobilie mittlerweile vermietet und möchte mir eine neue Immobilie kaufen. Ich habe gelesen, dass die Banken die Grundschuld bei einer Anschlußfinanzierung untereinander weiterreichen können. Wäre dann 54.000 Euro Grundschuld frei, die ich für die Finanzierung einer neuen Immobilie verwenden könnte wenn ich die Anschlußfinanzierung auch bei dieser neuen Bank machen würde??? Machen Banken sowas überhaupt? Vielen Dank schon einmal im vorraus.

Antwort
von Bankkaufmann69,

Generell muss man schauen wie die Grundschuld eingetragen ist. Heutzutage möchten die Banken eine eingetragenen Buchgrundschuld, sofort vollstreckbar, § ZPO 800, Grundschuldzinsen 12-15%.Wenn das auch vor 12 Jahren so war, dann okay. Ansonsten Sind Sie Eigentümer? Sie können die Grundschuld komplett löschen lassen und sagen der neuen Wald-Wiesenbank dass diese eine neue Grundschuld eintragen lassen soll. Die Frage ist immer, was haben Sie vor? Eine weitere andere Bank mit den EUR 54.000,00 als Sicherheit anbieten? Dann hat diese Bank aber einen hohen Vorrang im Grundbuch.

Antwort
von Schiko,

Beantrage bei deiner Bank , dass der nicht mehr valutierte Teilbetrag von 54000 Euro an die neue Bank abgetreten wird.

MfG.

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