Frage von Milo123,

Gründungszuschuss trotz reichlich offener Stellen?

Ich bin gelernte Versicherungskauffrau und werde zum 1.11.13 die Agentur meiner Mutter übernehmen. Aktuell bin ich arbeitslos (seit 3 Monaten). Ich habe bereits bei Beantragung des Arbeitslosengeldes nach Gründungszuschuss gefragt, wurde da aber abgewimmelt. Es gäbe in meinem Bereich reichlich offenen Stellen. Fakt ist aber, dass mich jeder Arbeitgeber ablehnt (ich habe mich umfangreich beworben). In persönlichen Gesprächen wurde mir erklärt, dass mich niemand einstellen wird, wenn ich mich zum 1.11. selbständig mache. Auch scheint sich niemand für die Einstellung einer jungen Mutter zu begeistern. Nun habe erneut wegen dem Gründungszuschuss beim Arbeitsamt vorgesprochen. Ich möchte jetzt schon als Selbständige im Büro meiner Mutter arbeiten, hätte aber bis zur Übernahme des Büros nur ein sehr überschaubares Gehalt. Man hat mir am Tel wieder keine Hoffnung gemacht (im Gegenteil!!).
Ist es wirklich so, dass man nicht gefördert wird wenn es freie Stellen gibt? Müssten persönliche Hindernisse (baldige Selbständigkeit und deshalb nicht vermittelbar) nicht auch eine Rolle spielen? Lt Arbeitsamt wäre das mein Problem. Ich solle mich bewerben und wenn ich nichts fände hätte ich Pech. Dann gibt es noch ein paar Monate ALO und das wars dann. Ich will aber Arbeiten!

Antwort
von Superior,

Vielleicht wäre Crowdfunding eine Alternative für Dich?! Schau doch mal auf folgenden Link: http://www.meineselbstaendigkeit.com/erfolgreich-selbstaendig/finanzierung/crowd...

Antwort
von Privatier59,

Die Gewährung des Gründungszuschusses steht im Ermessen der jeweiligen Sachbearbeiter:

http://www.arbeitsagentur.de/nn_26400/Navigation/zentral/Buerger/Hilfen/Existenz...

Bei Ermessensentscheidung hat die Behörde immer einen Spielraum und dieser läßt sich nur dann einengen, wenn jede andere als die getroffene Entscheidung ermessensfehlerhaft wäre. Das wiederum kann man hier ja nicht behaupten. Es ist ja durchaus zielführend den Betroffenen zunächst auf offene Stellen zu verweisen. Befristete Arbeitsstellen gibt es im übrigen -sehr zum Leidwesen der Arbeitssuchenden- sogar noch viel häufiger als unbefristete.

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