Frage von Marie1305, 47

Giro "Haushaltsunterkto mit Guthaben" in P Kto umgewandelt. Nun ist Haushaltskto gesperrt. Kein Zugriff. Ist das richtig?

Hallo! Habe mein Giro Kto, das ich seit 16 J bei der Sparda Bank inne habe, vor 1 Mon. in ein P Kto umgewandelt, da Rundfunkgebühren gepfändet werden sollten. Betrag war "zurückgestellt" den bekam ich auch wieder aufs Kto. (bekomme nur eine Rente von ca. 800 €. Besagtes Giro beinhaltet zusätzlich ein Unterkonto - hat nur noch eine Vor-Nr. Sonst die selbe Funktion wie Giro nannte sich damals "Haushaltskto" Nun wollte ich vor Ostern den restbetrag von € 100,-- auf mein reguläres Giro Kto umbuchen, damit ich beim Ostereinkauf mit meiner Karte bezahlen kann. Doch konnte ich plötzlich nicht mehr umbuchen auch überweisen ging nicht. Nach mehreren Telefonaten... fand sich dann jemand aus der Pfändungsabteilung, der mir mitteilte, dass ich an dieses Geld auf dem "Haushalts-Unterkonto" (KEIN Spar Kto..dies ist seperat!) nicht mehr ran komme... und wenn es sich am 04.04.16 noch auf dem Kto befindet (was es logischerweise ja gezwungener maßen tut, da ich ja nicht darüber verfügen kann, es direkt an den Gläubiger überwiesen wird. Ist DAS rechtens? Ich habe es immer so gehalten, dass feste Beträge direkt auf das Haushaltskto gingen, oder seperat umgebucht - sowohl als auch - damit ich immer auf der sicheren Seite bin und so einen besseren Überblick über verplantes od. "freies Geld" habe. Mir ist schon verständlich, das das SPARKto leer geräumt wird. Aber mein Geld, das ich zum Leben brauche....nur - wie immer - auf das Unterkto gebucht hatte.... das versteh ich nicht!

Antwort
von Frankie4, 6

Ihr sog. "Unterkonto" ist banktechnisch und rechtlich ein eigenständiges Konto, egal was Sie dazu sagen. Es ist daher ebenfalls von der Kontopfändung betroffen; an das Geld auf solchen Konto (wie z.B. auch bei weiteren Spar-, Giro-, Kreditkarten-, Tagesgeld-, Festgeldkonten usw.) kommen Sie nur, wenn es keine aktive Kontopfändung bei der jeweiligen Bank gibt. Vermutlich ist es inzwischen (10.04.) an den Gläubiger abgeführt worden; anderenfalls können Sie natürlich versuchen, den gepfändeten Betrag zu begleichen, mit ihm eine Ratenzahlungsvereinbarung zu treffen (muss vom kontoführenden Kreditinstitut aber nicht beachtet werden) um dann wieder verfügen zu können. Ob sich das rechnet, ist fraglich und sollte vorher beim Gläubiger /RA / Inkasso erfragt werden; für jede RZV werden regelmäßig sehr hohe Vergleichsgebühren den Forderungskonten zugebucht (daran verdienen diese Inkassodienste).

Antwort
von ellaluise, 39

Man kann nur 1 Pfändungsschutzkonto haben. Das "Unterkonto" ist eine weiteres (Giro-)Konto mit/auf deiner Kundennummer.

Kommentar von Marie1305 ,

Hallo ellaluise!

Danke erstmal. ;-) Das ist mir ja bekannt, jedoch hat mir nie jemand gesagt, das dieses "Haushaltskonto" ein - seperates - Kto ist.

Ja und warum kann ich dann nicht mehr auf dieses Kto zugreifen bzw. Warum Wartet die Bank nun bis zum 04.04. mit der Überweisung an den Gläubiger? (Das Kto bestand doch da (im März) auch schon, mit Guthaben, genau 100€) Will mir nicht in den Kopf.

Wenn Du mir das auch erklären kannst....dann würde ich die Füße wohl still halten müßen ;-((

LG Marie

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