Frage von Florissima,

Gibt es einen Richtwert wie viel man von seinem Einkommen Riestern soll ?

Was wird empfohlen?

Hilfreichste Antwort von Lissa,
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Es kommt darauf an, was man erreichen möchte.

Um die vollen Zulagen zu bekommen müssen es 4% des Bruttos abzüglich der Zulagen sein.

Ansonsten sind 2100 Euro pro Jahr der förderfähige Höchstbetrag.

Hier findest du einen Riester-Rechner: http://www.ihre-vorsorge.de/Finanzrechner-Foerderrechner-Riester-Rente.html

Antwort von Rat2010,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Es gibt ein Gesetz, dass Lissa beschrieben hat.

Sonst hängt es davon ab, ob man aktuelle Einkünfte in Alterseinkünfte umwandeln kann und will. Als starker Raucher mit einem Hang zum Alkohol und reichen aber kranken Eltern sollte man die Rente weniger wichtig sehen als wenn man gute Gene hat, alt werden will und von der vorhergehenden Gerneraltion nichts zu erwarten hat.

Es hängt also davon ab. Tendenziell sollte man dann, wenn man die Möglichkeit hat, bevorzugt hoch gefördert via Riester vorsorgen.

Antwort von Rentenfrau,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Um die vollen Riesterzulagen zu bekommen, muß man 4 % vom Brutto-Vorjahreseinkommen (./. Zulage) in den Riestervertrag einzahlen. Man kann den Riestervertrag aber auch überzahlen. Es ist sicher nicht verkehrt, mehr für die private Altersvorsorge zurückzulegen.

Antwort von MsSissippi,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ich folge der folgenden Formel: Bruttoeinkommen x 12 x 0,04. Die hat mir mein Bankberater damal empfohlen und ich finde sie einleuchtend. Aber man muss immer von seinem Einkommen her gucken ob man sich das leisten kann.

Antwort von Ichbins74,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Bei dem Abschluss eines Riestervertrages sollte man sich immer vor Augen halten, dass das Geld bis ins Rentenalter festliegt bzw. falls man es vorher benötigt, Verluste hinzunehmen sind. Die Garantie auf die eingezahlten Beträge bezieht sich nicht auf Gebühren. Manche Anbieter berechnen für die Leistung einen monatlichen Ausgabeaufschlag von 5 Prozent und Depotgebühren. Dieses Geld ist weg. Für den der für Kinder keine Zulagen bekommt und relativ viel Verdient, wäre ich mit Riester-Verträgen vorsichtig. Lieber eine Anlage wählen, die sich auch ohne Steuervorteile rentiert und die bei Bedarf auch früher verfügbar ist.

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