Frage von sandkorn44,

Gibt es Banken die nicht an das Einlagensicherungssystem angebunden sind?

Müssen in Deutschland alle Banken an das Einlagensicherungssystem angebunden sein oder ist es auch möglich, dass eine Bank dies nicht ist, so dass man sich besser immer danach erkundigen sollte?

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Antwort
von Niklaus,

Man muss unterscheiden ob die Bank nur dem Entschädigungseinrichtung (EdB) der Banken angehört und im Einlagensicherungfonds ist.

Ab dem 31. Dezember 2010 werden durch die EdB Einlagen bis zu einem Gegenwert von 100.000 € gesichert.

Die EdB ist Pflicht der Einlagensicherungsfonds nicht.

Die Entschädigungssumme des Einlagensicherungsfonds sind bei jeder Bank unterschiedlich. Hier kann man sie abfragen http://www.bankenverband.de/themen/geld-finanzen/einlagensicherung/abfrage

Der Einlagensicherungsfonds schützt alle „Nichtbankeneinlagen“, also die Guthaben von Privatpersonen, Wirtschaftsunternehmen und öffentlichen Stellen. Geschützt werden die Sicht-, Termin- und Spareinlagen einschließlich auf den Namen lautender Sparbriefe. Verbindlichkeiten, über die eine Bank Inhaberpapiere ausgestellt hat, wie z.B. Inhaberschuldverschreibungen und Zertifikate, werden hingegen nicht erfasst.

Antwort
von qtbasket,

Natürlich gibt es Banken, die ihre Dienstleistungen hierzulande anbieten und einer ausländischen Einlagensicherung angehören - das ist sogar ziemlich häufig.

RABOdirect gehört beispielsweise zur niederländischen Einlagensicherung, mit 1.85% gibt es dort die besten Zinsen für Tagesgeld, die Sicherung greift in den Niederlanden bis 100000 €.

Ich empfehle dir folgenden Link zur Information:

http://einlagensicherung.fmh-rechner.de/fmh/

Antwort
von schlaudachs,

Die Einlagensicherung ist freiwillig aber in Deutschland gibt es bspw. kaum Banken die nicht Teil dieses Sicherungssystems sind. Legst du einen größeren Betrag bei einer kleineren und unbekannteren Bank an, dann ist es sicher nicht verkehrt dies genauer zu überprüfen.

Antwort
von Primus,

Solange Du es mit reinen deutschen Banken/Sparkassen zu tun hast, gilt folgendes:

Der Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken schützt die Guthaben von Kunden bei den privaten Banken in Deutschland. Dieser Schutz umfasst alle „Nichtbankeneinlagen“, also die Guthaben von Privatpersonen, Wirtschaftsunternehmen und öffentlichen Stellen. Bei den geschützten Einlagen handelt es sich im Wesentlichen um Sicht-, Termin- und Spareinlagen und auf den Namen lautende Sparbriefe. Verbindlichkeiten, über die eine Bank Inhaberpapiere ausgestellt hat, wie zum Beispiel Inhaberschuldverschreibungen und Inhabereinlagenzertifikate, werden dagegen nicht geschützt.

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