Frage von rubo7, 177

getrenntes Ehepaar, getrennter Wohnsitz aber gemeinsam steuerlich veranlagt

Folgender Fall: Ein Ehepaar trennt sich in 2009, die Frau bleibt aber wegen der Kinder im selben Haus wohnen. In 2013 arbeitet sie als Angestellte für ihren selbständigen Mann, beide bleiben gemeinsam steuerlich veranlagt. In 2014 zieht die Frau in das Haus ihres neuen Partners aus und meldet sich in dessen Wohnort an. Nun droht der Noch-Ehemann damit, dass beide immense Steuern zu zahlen hätten, wenn sie auszieht. Wie muss das Einkommensjahr 2013 und 2014 versteuert werden. Wäre die Forderung des Ehemanns eine Steuerstraftat?

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Antwort
von rubo7, 177

Der Ehemann droht seiner Frau mit dem Entzug der Kinder (Sorgerecht), wenn sie sich nicht wieder zurück ummeldet um somit die gemeinsame Veranlagung zu ermöglichen. Ich sehe darin schon ein Täuschungsversuch und damit eine Steuerstraftat.

Antwort
von Snooopy155, 145

Wenn Du es als eine Drohung auffasst, dass Dir der Eheman die steuerlichen Konsequenzen nennt, halte ich für überzogen.

Antwort
von wfwbinder, 118

Fordern kann man was man will. Wenn nicht der Tatbestand der Nötigung, oder Beleidigung erfüllt ist, ist das auch nicht mit Strafe belegt.

Natürlich sind 2013 und 2014 Einzelveranlagungen durchzuführen.

Allerdings, wenn die Beiden bereits in 2009 die eheliche Gemeinschaft aufgelöst haben, dann hätten die schon ab 2010 einzeln veranlagt werden müssen.

Antwort
von vulkanismus, 83

Was fordert der Ehemann, und warum könnte dies eine Steuerstraftat sein?

Für beide Jahre sind Einzelveranlagungen durchzuführen.

Antwort
von EnnoBecker, 77

Dem Kontext ist zu entnehmen, dass du die Ehefrau bist.

Offenbar war 2009 bereits viel zu spät für eine Trennung für euch, aber das nur am Rande.

Seit 2010 hätten Einzelveranlagungen durchgeführt werden müssen, die Tatsache, dass das nicht getan wurde, kann ein Steuerstraftatbestand sein.

Der Ehemann droht seiner Frau mit dem Entzug der Kinder (Sorgerecht)

Und davon lässt du dich einschüchtern? Der könnte was erleben....

Antwort
von rubo7, 65

Danke für die Antworten!

Und nein, ich bin nicht die Ehefrau. In ihrem Fall wäre ich mit der Drohung ebenso anders umgegangen.

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