Frage von HilfeHilfe, 68

Gesundheitsfragen BU bei PKVersicherten?

huhu,

so ich werde eine Bu bei einem Direktversicherer anfragen. Bin PKVersichert. Will hier keinen Fehler machen und wahrheitsgemäß alle wehwechen angeben. Geht als PKVler ganz gut weil ich die Rechnungen der letzten Jahre habe.

Jetzt stellt sich mir die Frage wenn ich was vergesse ob ein Versicherer überhaupt nachprfüen kann ? Zumindest bei Besuchen bei Fachärzten die keinen Befund an den Hausarzt geschickt haben (?). Werden die Diagnosen irgendwo hingemeldet ?

Nein ich will nichts unterschlagen, es geht mir um die vollständigkeit. Für einen Vermittler müsste ich mir die selbe mühe machen,,,, denke ich zumindest

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von barmer, 41

Hallo,

die Versicherung wird im Leistungsfall, wie bei GKV-Versicherten auch, sich durch die Ärzte durchfragen. Und natürlich auch bei Ihrer PKV anfragen.

Insgesamt haben Sie es, wie richtig bemerkt, einfacher als ein GKV-Versicherter. Denn einen Befund, der auf keiner Rechnung auftaucht, kann man Ihnen schwerlich anlasten.

Natürlich werde die Diagnosen nirgendwo gesammelt. Es gibt auch in der PKV keine zentrale "schwarze Liste" der Versicherten, auch wenn das immer wieder behauptet wird.

Anders in der BU. Dort landet man bei Ablehnungen etc. in der HIS, früher Sonderwagnisdatei. Daher machen anonyme Voranfragen über einen Makler sehr viel Sinn, wenn man sich seiner Gesundheit nicht 100% sicher ist. Der Makler wird allerdings vielleicht nicht mit Ihrem Direktversicherer zusammen arbeiten.

Viel Glück

Barmer

Antwort
von Kevin1905, 26

Jetzt stellt sich mir die Frage wenn ich was vergesse ob ein Versicherer überhaupt nachprfüen kann ?

Spätestens im Leistungsfall musst du eine Schweigepflichtentbindungserklärung abgeben, sonst gibt es keine Kohle.

Behandelnde Ärzte sind im Antrag anzugeben.

Anfrage sollte anonym gestellt werden und am besten an mehrere Versicherer. Dafür gibt es das Berufsbild des Maklers.

Antwort
von Underfrange, 32

Genau für diesen Zweck gibt es Experten. Versicherungsmakler erhalten ihre Provision von den Gesellschaften für die sie Produkte verkaufen und beraten bereits im Vorfeld. Bei der Antragstellung sind Versicherungsmakler ebenso behilflich wie bei einem Schadenfall. Außerdem bekommen Sie beim Versicherungsmakler Produkte angeboten die bei einem Direktversicherer in der Qualität vermutlich nicht zu finden sind.

Gerade bei dem Thema BU (Berufsunfähigkeitsabsicherung) sollten Sie nicht am falschen Ende sparen wollen.

Erfahrungsgemäß wenden sich Kunden von Direktversicherern nach Abschluss an uns Versicherungsmakler und staunen dann wenn wir für unsere Arbeit ein Honorar erwarten. Umgehen Sie diese Zusatzkosten und lassen Sie sich gleich von einem Fachmann beraten.

Antwort
von LittleArrow, 22

Diese Info könnte noch hilfreich sein:

http://www.helberg.info/blog/2016/05/die-angst-vor-dem-ja-bei-gesundheitsfragen-...

Antwort
von Niklaus, 17

Ich kann dir nur davon abraten, eine BU bei einem Direktversicherer und ohne Versicherungsmakler abzuschießen. Es gibt eine Menge Fallstricke. Was nutzt die ein kostengünstige BU, wenn sie vielleicht im Leistungsfall nicht zahlt.  

Antwort
von VPBerater, 40

Fragen Sie doch mal bei einem Versicherungsmakler nach. Sie erhalten Angebote und er sucht Ihnen den passenden Versicherer raus.

Kommentar von HilfeHilfe ,

ich will bei einem direktversicherer alleine den antrag stellen.

Kommentar von LittleArrow ,

HilfeHilfe, Dein Sparwunsch könnte Dein größter Fehler werden, insb. weil ich was von vorhandenen Arztrechnungen lese. Ich hatte schon früher zu Deinem Suchprozeß geantwortet:

https://www.finanzfrage.net/frage/worauf-sollte-ich-achten-bei-einer-berufsunfae...

Wenn Du einen Makler Deinen Fall bearbeiten läßt, kannst Du Dir immer noch das Recht nehmen, anderweitig abzuschließen.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community