Frage von masterbeco, 36

Gemeinschaftsverpflegung / Verpflegungsmehraufwendung

Hallo Leute,

ich hätte da mal eine Steuerfrage :-)

Im Jahr 2012 war ich durch den Arbeitgeber mehrere Wochen abgeordnet (Auswärtstätigkeit). Da ich dort übernachten konnte, war ich von Mo - Fr nicht zu Hause. Folglich habe ich jeweils von Mo-Fr eine Verpflegungsmehraufwendung von 24 Euro (Pauschale) beantragt. Durch das FA wurde dies abgelehnt mit dem Hinweis, dass mir dies bei einer Gemeinschaftsverpflegung nicht zu steht. Da mir vom Arbeitgeber etwa 7 Euro pro Tag (für Verpflegung) erstattet wurden, wollte ich die Differenz bis 24 Euro steuerlich geltend machen.

Daher meine Frage, wie ist die aktuelle Rechtslage? Ist es bei Gemeinschaftsverpflegung nicht möglich die verpflegungsmehraufwendung zu beantragen?

Würde mich über eine Antwort sehr freuen :-)

Antwort
von masterbeco, 20

Dann will ich es nochmal ein wenig deutlicher versuchen ;-)

Mit den 24 Euro am Mo und Fr ist natürlich korrekt und ein Fehler von mir (Danke FREDL2)

Trotzdem sieht es so aus, dass ich Trennungstagegeld erhalten habe, davon jedoch "Einbehalt aufgrund Mahlzeiten" abgezogen wurde. In den Details steht: Grund TG 7,31, Einbehaltung TG 4,44, Gemeinschaftsverpflegung 0,00

Daher nochmal meine Frage, kann ich die Differenz (bis 24 bzw 12 Euro) beim Finanzamt als Verpflegungsmehraufwendung geltend machen?

Antwort
von Frei123, 14

meinst du das? Urteil durch den Bundesfinanzhof vom 24. März 2011 – VI R 11/10?

http://steuerrecht-kiel.de/einkommensteuer/2011/06/bfh-verpflegungsmehraufwendun...

Antwort
von FREDL2, 14

24 Euro abzüglich der Arbeitgebererstattung von 7,00 bekommst Du nur bei 24stündiger Abwesenheit. Montag und Freitag fallen somit schon mal raus.Für diese beiden Tage gibts 12,00 ./.7,00 = 5,00. Die Differenz von 61,00/Woche wären Werbungskosten, wenn Du die 7,00 nicht steuerfrei bekommen hast.

So recht ist Deine Frage nicht zu durchschauen.Einerseits sprichst Du von 7,00/Tag Erstattung, andererseits von (kostenloser?) Gemeinschaftsverpflegung. Das wären zwei ganz unterschiedliche Sachverhalte. Deine Formulierung lässt ebenso die Vermutung zu, Du hättest beides bekommen.

Klare Aussagen ergäben klare Antworten.

Antwort
von Zitterbacke, 14

Ich kenne das so :

Für den Verpflegungsmehraufwand sind keine konkreten Kostennachweise erforderlich, was konkret am Einsatzort verbraucht wird, er stellt somit einen pauschalen Freibetrag dar, der unabhängig von den tatsächlichen Kosten gewährt wird.

http://www.aachener-zeitung.de/ratgeber/geld/verpflegungspauschbetraege-auch-bei...

Also egal was dein Essen kostet. Gruß Z... .

Kommentar von Zitterbacke ,
Kommentar von FREDL2 ,

Also egal was dein Essen kostet.

Nö, nicht egal wenns der Scheffe zahlt.

Kommentar von Zitterbacke ,

Bei dieser Zuwendung ist es nicht egal . Verzeihung .

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